
Musikalische Lehre digital
Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden nutzt, als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Digitalisierung, seit vielen Jahren deren zahlreiche Möglichkeiten für die musikbezogene Lehre insbesondere in musiktheoretischen Fächern und Neuer Musik. Bedarf und Innovationspotential der Digitalisierung werden zunehmend auch in der musikalischen Lehre selbst sichtbar. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Antrages, das musikalisch-künstlerische Studium zu einem audio-visuellen, intermedialen Studium zu erweitern und entsprechende Studieninhalte zu entwickeln, die verpflichtend für alle Fachrichtungen ausgebaut sowie für die klassische künstlerische Ausbildung nachhaltig adaptiert werden können. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen ist für unsere Absolventen unabdingbar im aktuellen Musikermarkt. Das Projektvorhaben beruht auf zwei Säulen: Einerseits der Entwicklung eines Moduls Musik und Digitalisierung mit Lehrangeboten für Bachelor- und Masterstudiengänge und deren verpflichtende Integration in die bestehenden Curricula. Zweitens beruht es auf der Entwicklung einer Digital Concert Hall als Labor und Plattform für künstlerische Arbeit und Präsentation digitaler und hybrider Formate.
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DigInDEEP Digitale, interdisziplinäre Datenexplorations- und Examensplattform
Die digitale Vermittlung von Wissen erfordert neue Wege bei der Gestaltung von Lernzielen und Lehr-/Lernmethoden und verlangt im Sinne eines constructive alignments kompetenzorientierte Prüfungsformen, und dies umso mehr, seit KI-basierte Tools die Hochschullehre erreichen. In bio- und geowissenschaftlichen Studiengängen möchten wir einen praxisnahen und kompetenzorientierten Ansatz etablieren. Im Zentrum steht dabei die Bearbeitung von Fallbespielen in Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die Gruppen von Studierenden (peer groups), auch aus unterschiedlichen Studiengängen, gemeinsam er- und bearbeiten. DigInDEEP wird dafür eine digitale Lehr- und Prüfungsplattform konzipieren und umsetzen. Diese gliedert sich in einen kooperativ zu bearbeitenden Methodenparcours und eine Wissensdatenbank. Der Methodenparcours ist ein modularer Baukasten von kurzen Lehr/Lerneinheiten, die den Gruppen zur Problemlösung bereitgestellt werden. Die Wissensdatenbank ist evolutionär angelegt und wächst über die Zeit. Die Inhalte sind als OER konzipiert und stehen nachfolgenden Jahrgängen zur Verfügung. Die konkrete Bearbeitung eines komplexen Fallbeispiels soll im Rahmen zugehöriger Prüfungen genutzt werden. Dazu wird in peer groups gearbeitet und die Präsentation der Ergebnisse soll z.B. als digitale Studierendenkonferenz erfolgen. Die Studierenden werden somit die in den Lehrveranstaltungen erlangten Kompetenzen in der Prüfung praktisch anwenden, wobei die Lernziele die Prüfungsform bedingen.
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Website als Publikationsinstrument
Als Publikationsinstrument werden auf der Website die Aktivitäten, Maßnahmen, Zwischenberichte und Ergebnisse als Open Source festgehalten. Somit wird das Projekt regelmäßig reflektiert, evaluiert und sichtbar gemacht. Die Website ist in englischer Sprache und ermöglicht, Erkenntnisse global zu teilen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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