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Musikalische Lehre digital

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden nutzt, als ein Vorreiter auf dem Gebiet der Digitalisierung, seit vielen Jahren deren zahlreiche Möglichkeiten für die musikbezogene Lehre insbesondere in musiktheoretischen Fächern und Neuer Musik. Bedarf und Innovationspotential der Digitalisierung werden zunehmend auch in der musikalischen Lehre selbst sichtbar. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieses Antrages, das musikalisch-künstlerische Studium zu einem audio-visuellen, intermedialen Studium zu erweitern und entsprechende Studieninhalte zu entwickeln, die verpflichtend für alle Fachrichtungen ausgebaut sowie für die klassische künstlerische Ausbildung nachhaltig adaptiert werden können. Die Erweiterung der digitalen Kompetenzen ist für unsere Absolventen unabdingbar im aktuellen Musikermarkt. Das Projektvorhaben beruht auf zwei Säulen: Einerseits der Entwicklung eines Moduls „Musik und Digitalisierung“ mit Lehrangeboten für Bachelor- und Masterstudiengänge und deren verpflichtende Integration in die bestehenden Curricula. Zweitens beruht es auf der Entwicklung einer „Digital Concert Hall“ als Labor und Plattform für künstlerische Arbeit und Präsentation digitaler und hybrider Formate.

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Projekt 101567
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Kritische Einübung kollaborativer Praxis

Das Projekt „Kritische Einübung kollaborativer Praxis“ ist im Studium Generale der Universität der Künste Berlin angesiedelt. An der UdK Berlin sind eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen vertreten und gemessen an der Anzahl ihrer Studierenden ist sie die größte Kunsthochschule Europas. Während sich ihre diversen Studiengänge räumlich über die Stadt verteilen, bildet das Studium Generale die einmalige Möglichkeit zur interdisziplinären Begegnung im grundständigen Studium. Im Rahmen des Projekts sollen zwei experimentelle interdisziplinäre Seminarformate erprobt und etabliert werden: In einem diskursorientierten Seminar lernen die Teilnehmenden, in gewaltfreier Form Kritik und Feedback zu formulieren und ihre eigenen künstlerischen Arbeiten in politischen Kontexten zu reflektieren. Ein praxisorientiertes Format bietet dazu die Möglichkeit, Erfahrungen mit Formen der transdisziplinären Kollaboration zu sammeln. Das übergeordnete Ziel beider Formate liegt darin, die Studierenden unterschiedlicher Fakultäten dazu zu befähigen, über die eigenen Fächergrenzen hinaus in einen produktiven Austausch über eigene künstlerische Projekte, Arbeitsweisen und (Erfahrungs-)Wissen zu treten, voneinander zu lernen und dabei Netzwerke zu knüpfen, die in zukünftigen künstlerischen Projekten während sowie nach dem Studium genutzt werden können.

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Publikation 100817

Entwicklung und Evaluation eines virtuellen Campus für Studierende in den Sozial- und Ge-sundheitswissenschaften. Eine Darstellung des Evaluationsprozesses und erster Teil-Ergebnisse.

Das Projekt „hands on“ entwickelt einen virtuellen Campus für Studierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Das Ziel ist die Bereitstellung einer Plattform zur selbstbestimmten Studiengestaltung auf der theoretischen Grundlage der Self Determination Theory und dem Modell des sozial-emotionalen Lernens. Zur Betrachtung möglicher Veränderungen in den sozial-emotionalen Kompetenzen von Bachelor-Studierenden im ersten Semester sowie einem potenziellen Zusammenhang dieser Veränderungen mit der Nutzung des virtuellen Campus werden zwei Evaluationen im Mixed Methods Design durchgeführt. Die Evaluation ist noch nicht abgeschlossen, weshalb in diesem Beitrag der Evaluationsprozess sowie erste Teilergebnisse dargestellt und diskutiert werden.

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