
Digitalisierung in der Hochschullehre aus Studierendenperspektive
Die Studie untersucht auf Basis von Studierendenbefragungen zu drei Erhebungszeitpunkten (2021-2024), wie digitale Lehrformate genutzt und bewertet werden und wie Studierende ihre digitalen Kompetenzen einschätzen. Die Ergebnisse zeigen hohe durchschnittliche Kompetenzselbsteinschätzungen, jedoch auch Überforderung durch die Vielzahl eingesetzter Tools sowie eine eher geringe Nutzung interaktiver oder KI-gestützter Formate. Besonders nützlich wurden klassische Formate wie Lernvideos bewertet. Zwischen den Erhebungszeitpunkten zeigten sich signifikante Unterschiede in der Nutzung und Bewertung einzelner Formate sowie in den Kompetenzselbsteinschätzungen. Insgesamt zeigt sich ein Spannungsfeld zwischen technischer Kompetenz, didaktischer Umsetzung und organisatorischen Rahmenbedingungen.
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Die Idee einer Web-Enzyklopädie für Audiothemen entstand mit dem Aufruf des Verband Deutscher Tonmeister (VDT), inspiriert von den umfangreichen Webveröffentlichungen der Lehrinhalte des 2014 verstorbenen Tonmeister-Dozenten Eberhard Sengpiel. Aus dem Aufruf formierte sich ein Netzwerk mit dem gemeinsamen Ziel, eine zeitgemäße, kollaborative Lehr-Webseite zu erschaffen: Wiki.Audio. Dem wachsenden Netzwerk gehören mittlerweile Hochschul-/TU-Mitglieder (Berlin, Darmstadt, Detmold, Düsseldorf, München) & Fachverbände (AES, DEGA, EAA, VDT) an. Besonderes Merkmal dieses kollaborativen Projekts ist, gegenüber der bekannten wikipedia, dass Wiki.Audio eine lektorierte Enzyklopädie darstellt. Jede:r kann Inhalte erstellen, jedoch werden diese von Fachexperten begutachtet und als begutachtete Inhalte deutlich sichtbar gekennzeichnet. Ziel der Förderung ist es, das bislang bestehende Netzwerk strukturell zu konsolidieren. Für die dezentrale, inhaltliche Arbeit müssen geeignete Redaktions-Workflows entwickelt und gefestigt werden. So wird eine aktive, qualitätvolle Kooperation von Netzwerkern verschiedener Qualifikationsniveaus möglich, die Wiki.Audio als Lern- & Austauschplattform etabliert.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Freiräume für innovative digitale Lehre
Der Sammelband untersucht, wie digitale Innovationen die Hochschullehre nachhaltig verändern und weiterentwickeln können. Im Mittelpunkt stehen didaktische Konzepte, digitale Lehr-Lern-Formate sowie Erfahrungen aus dem Projekt InnoMA der Universität Mannheim. Die Beiträge zeigen, wie digitale Werkzeuge zur Förderung von Lernprozessen, Individualisierung und Qualitätssicherung in der Hochschullehre eingesetzt werden können. Die Publikation vereint theoretische Grundlagen, empirische Begleitforschung und praxisnahe Projektberichte. Vorgestellt werden unter anderem digitale Lernspiele, adaptive Lernsysteme, virtuelle Lernräume, KI-gestützte Anwendungen sowie Konzepte zur Evaluation digitaler Lehre. Darüber hinaus werden Fragen der Infrastruktur, des Supports und der strategischen Hochschulentwicklung behandelt. Der Sammelband richtet sich an Lehrende, Hochschuldidaktiker:innen, Forschende sowie Verantwortliche für Digitalisierung und Qualitätsentwicklung an Hochschulen.
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