
Remote-Learning an Musikhochschulen: Explorieren Evaluieren Etablieren
Die positiven Impulse aus der Distanzlehre vor und während der Corona-Pandemie werden aufgegriffen, weiter exploriert, dabei systematisch evaluiert und schließlich hochschulweit und auch hochschulübergreifend verfügbar gemacht. Die breite Zustimmung aller Departments stellt dabei sicher, dass das gesamte Spektrum von Lehr-/Lernszenarien an Musikhochschulen abgedeckt werden kann (künstlerischer Einzel- und Gruppenunterricht, Ensemblelehre/-proben, Seminar, Vorlesung, Übung). Im Fokus steht dabei die hochschuldidaktische Weiterentwicklung hin zu mehr Studierendenzentrierung. Die Strategie umfasst drei zentrale Maßnahmen: 1. Explorieren Bestehende Formate, Plattformen und technische Optionen werden erprobt und erweitert, u. a. in speziell eingerichteten Musterräumen und durch Beschaffung von Hardware und Software (technische Desiderate können auch durch Programmieraufträge verwirklicht werden). 2. Evaluieren Digitale Lehr-/Lernszenarien werden systematisch begleitet und bewertet. Es erfolgt eine kontinuierliche Veröffentlichung der Konzepte und Ergebnisse auf einer digitalen Austauschplattform. 3. Etablieren Positiv bewertete Lehr- und Prüfungsformate werden in Studien- und Prüfungsordnungen integriert.
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Medizin studieren für die Realität - Virtuelle Technologien für Stressresistenz in der Chirurgie
Die Medizin stellt in Studium und anschließender Weiterbildung hohe Ansprüche an Studierende. Ein großer fachlicher Wissensschatz, praktische Fertigkeiten und eine gute Kommunikation sind dabei notwendig. Diese gilt es allerdings auch in kritischen Situationen abrufen zu können. Überfüllte Notaufnahmen oder schwerstverletzte Patienten im Schockraum, aber auch Gespräche mit Angehörigen und Mitteilungen komplexer Diagnosen sind Situationen mit hohen kognitiven und psychischem Ansprüchen. Zusätzlich können äußere Stressoren wie Zeitdruck, subjektive Überforderung oder störende Anrufe z.B. im Rahmen von Operationen auftreten. Dies gilt es für junge Ärztinnen und Ärzte zu meistern, um im Beruf langfristig erfolgreich und gesund arbeiten zu können. Jedoch existieren bisher keine strukturierten Lehrveranstaltungen für derartige Coping Strategien. Die Virtuelle Realität (VR) stellt dabei eine Technologie dar, mit der sich derartige Szenarien erstmals realitätsnah in sicherer Umgebung abbilden lassen. Ziel des skizzierten Projektes ist die Entwicklung einer Lehr- und Lerneinheit für den Umgang mit Stresssituationen sowie von VR Trainingseinheiten zur Simulation selbiger. Dabei ist die Realitätsnähe und entsprechende Interaktionsmöglichkeiten ein wichtiger Aspekt um den Lerneffekt nachhaltig zu gestalten. Inhaltlich soll die Vermittlung von Bewältigungs- und Lösungsstrategien durch interdisziplinäre Kooperationen erfolgen. Medizinstudierende werden bereits konzeptionell eingebunden.
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Evaluation des Wikis
Nach Abschluss des Wikis (vor der Klausur) wurde eine Umfrage durchgeführt. Die Rücklaufrate liegt bei 84% (107 von 128). Ergänzt werden diese Daten mit semi-strukturierten Interviews (n = 16) um tiefere qualitative Daten zu gewinnen. Ziel der Evaluation ist die Analyse der Auswirkung des Wikis auf die studentische Leistung in der Klausur. Zusätzlich wollen wir die Kurswahrnehmung hinschlich des Wikis evaluieren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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