
Innovatives Lehrarchitektur-System
Das Projekt ILEAS (Innovatives Lehrarchitektursystem) an der Hochschule Mittweida zielt darauf ab, eine zukunftsfähige Lehrarchitektur im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz und des Generationswandels zu entwickeln.Das transdisziplinär angelegte Projekt umfasst acht Teilprojekte, die alle Aspekte der Lehre abdecken und miteinander verzahnt sind. Dazu gehören die Entwicklung eines Lehrarchitekturmodells, die Koordination und das Projektmanagement, das studentische Prozessmanagement, die Vermittlung digitaler Schlüsselkompetenzen, die didaktischen Kompetenzen und Methoden, die Schaffung eines Digital Core Lab, eine Testumgebung für KI-gestützte Lehr-Lern-Instrumente und die Entwicklung neuer Steuerungsmodelle für die Lehre.Die Vision des Projekts ist es, eine innovative Lehrarchitektur zu konzipieren und nachhaltig als umfassende Lösung zu verankern. Dies umfasst die systematische, strukturierte und organisierte Gestaltung der Lehre einschließlich der erforderlichen Kompetenzen, Inhalte, Methoden und Werkzeuge. Ziel ist es, den Wissensbestand der Hochschule dauerhaft für die präsenznahe und präsenzferne Lehre verfügbar zu halten und die Lehre an die individuellen Bedürfnisse der Lernenden anzupassen. Andere Hochschulen sollen im Rahmen der Berichterstattung und des Dialogs von dem Vorhaben profitieren können.
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Souver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
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Transfergeleitete Adaption eines Learning Designs
Die germanistische Mediävistik kann als herausforderndes, konservatives Umfeld gesehen werden, das dem Transfer digitaler Lehr-Lern-Tools zwischen Universitätsstandorten häufig skeptisch gegenübersteht. Die Zentrierung auf die Bedürfnisse der transfernehmenden Institution, Aufbau eines niedrigschwelligen Supportnetzes und Adaption des Learning Designs, hat den Transfer enorm erleichtert.
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How do different goals affect students’ internal collaboration script configurations? Results of an epistemic network analysis study
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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