Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Vernetzung mit Akteuren der Lehrkräftebildung

Das Zentrum Lehrkräftebildung hat während der Förderphasen und darüber hinaus in der Vernetzung von DigiTeLL-Teilprojekten mit universitären und außeruniversitären Stakeholdern gearbeitet. Durch die fachliche Ausrichtung des Zentrums Lehrkräftebildung hat sich so ein engerer Kontakt mit der Goethe Lehrkräfteakademie, der Hessischen Lehrkräfteakademie und Kontakten in der dritten Phase des Lehrberufs ergeben. Die Vernetzung erfolgte zwecks Transfers der Projektergebnisse und auch deren Weiterentwicklung (durch zusätzliche Anregungen von Dritten).

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Zielgruppenorientiert
Netzwerke
Kommunikation
Digitalisierung
Zielgruppe(n)
Lehrbeauftragte
Akteur:innen außerhalb der Hochschule
(Fach-)Öffentlichkeit
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Plattformen/Portale entwickeln
Projektkoordination
Wissenstransfer/Dissemination entwickeln
Partizipationsformate/Community Building entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Supportangebote
Angebote für Austausch und Kollaboration entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Eine Herausforderung in der universitären Projektarbeit ist oftmals der mangelnde Austausch von Projektteam und Zielgruppe. Durch die Vernetzungsarbeit konnte ein direkter Kontakt zwischen einerseits Lehramtsstudierenden, angehenden Lehrkräften in der schulischen Ausbildungsphase sowie bereits im Beruf stehenden Lehrkräften und andererseits dem Projekt hergestellt werden, wodurch wertvolle Rückmeldungen aus der Praxis in die Projektdesigns eingearbeitet werden konnten.

Herangehensweise

Durch die Kooperation mit Einrichtungen wie der Goethe Lehrkräfteakademie konnten Kontakte zur Hessischen Lehrkräfteakademie hergestellt werden, die zur Teilnahme an den Landesfachtagen 2023 und 2024 führte. In diesem Umfeld konnten die Teilprojekte wertvolles Feed-back auf ihre Projektdesigns von Lehrkräften im aktiven Dienst einholen und weiterverarbeiten. Learning Designs, die auch auf die schulische Lehre bezogen werden konnten, erhielten so eine weitere Feedbackschleife.

Zusammenhang

Die Vernetzungsvorgänge wurden in individuellen Beratungsterminen und einem umfangreichen "Onboarding-Workshop" mit allen Teilprojekten besprochen. Dann folgte eine projektspezifische Begleitung durch das Zentrum Lehrkräftebildung für diejenigen Projekte mit Bezug zur Lehrkräftebildung.

Voraussetzung

Die digitale Infrastruktur des Projekts (Confluence) war essenziell, um den Austausch zwischen den Teilprojekten zu fördern. Darüber hinaus konnten die Teilprojekte in der Blogstruktur von Confluence über aktuelle Vernetzungsmöglichkeiten informiert werden. Die Vernetzung mit außeruniversitären Stakeholdern erfolgte daraufhin im persönlichen Gespräch.

Darüber hinaus waren zyklisch stattfindende Hospitationen bei den Teilprojekten sinnvoll, um Rückfragen zur Struktur der Learning Designs und deren Einsatz in Lehrveranstaltungen zu stellen. Nach jeder Hospitation wurde zudem eine umfangreiche Rückmeldung an die Teilprojekte formuliert, die neben konstruktiver Kritik neue Vernetzungsmöglichkeiten enthielt.

Eignung

Nachnutzende können anhand der umfangreichen Dokumentation der Teilprojekte auf der universitären Plattform „Lehre virtuell“ alle gewünschten Informationen zum Learning Design und Einsatzszenario der Lerninhalte entnehmen. In der Rubrik „Lessons Learned“ werden außerdem Praxiseindrücke der Teilprojekte aus dem Lehrkontext geschildert.

Vorgehen/Schritte

- transparente Darstellung der Vernetzungsmaßnahmen und -wünsche

- Kommunikationskanäle zwischen Zentrum und möglichen Vernetzungspartner*innen sollten etabliert sein

- periodische Abfrage zu neuen Vernetzungsbedarfen

Hinweise

Effekte

Die Teilprojekte haben durch die Erstvernetzung weitere Anlaufstellen identifiziert und weiterführende Kooperationen mit anderen DigiTeLL-Projekten angestoßen, auch über verschiedene Förderphasen hinaus.

Learnings

Größtes Learning aus dem Projekt war die Bedeutung der Fachzentren im Bereich der Vernetzung und Beratung von Teilprojekten. Das Fachzentrum Lehrkräftebildung spielte beispielsweise eine zentrale Rolle in der Vernetzung der DigiTeLL-Teilprojekte mit außeruniversitären Stakeholdern (Hessische Lehrkräfteakademie / Lehrkräfte im Schuldienst), wodurch eine koordinierte und interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert und ermöglicht werden konnte. Der kontinuierliche Kontakt zur schulischen Praxis stellt zudem sicher, dass Theorie und Praxis sinnvoll verzahnt werden und die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte realitätsnah und bedarfsgerecht erfolgt - ein Praxisbeispiel ist hier der intensive Austausch im Kontext der Landesfachtage.

Tipps

Um den fachbereichsübergreifenden Austausch von Teilprojekten zu fördern, konnte das DigiTeLL-Projekt auf die an der Goethe-Universität bereits etablierte Strukturen der Fachzentren Geisteswissenschaften, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften und Lehrkräftebildung zurückgreifen. Die Zentren dienten während der Projektlaufzeit als direkter Zugang zu den Fachdisziplinen und konnten durch Beratungs- und Vernetzungsarbeit maßgeblich zum Erfolg der Teilprojekte beitragen. Diese einzigartige Struktur, die durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Rahmenstrukturen und Teilprojekten gefördert wurde, hat zum einen für einen regen Austausch zwischen den Disziplinen gesorgt, zum anderen jedoch auch die Vernetzung mit externen Stakeholdern, wie der Hessischen Lehrkräfteakademie ermöglicht.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Etablierte Feedbackschleifen nach den Hospitationen: Diese enthielten neben konstruktiver Kritik auch weitere Hinweise auf Vernetzungsmöglichkeiten.
Formate
Zu Beginn der ersten und zweiten Förderphase wurden Onboarding Workshops zur Begrüßung der Teilprojekte durchgeführt. Anschließend an dieses Format und nach der Herstellung des Erstkontakts wurden zusätzliche Erstberatungen von Seiten der Zentren durchgeführt.
Technische Tools
Zoom, Interner Chat (RocketChat und Element)

Nicht empfohlen

Formate
Während der ersten Förderphase von DigiTeLL wurde ein offenes Beratungsangebot über die Lernplattform OLAT angeboten (Form: Offene Beratungsräume in wöchentlichem Abstand). Dieses Format wurde nach einer Testphase durch Beratung nach individueller Terminabsprache ersetzt.

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101025
Projekt

Interdisziplinärer Industrie 4.0 Demonstrator

Industrie 4.0 hat sich als eines der beherrschenden Themen in verschiedenen Studiengängen an der FH Wedel entwickelt. In der Lehre wird diese Entwicklung zunehmend aufgegriffen und Industrie 4.0 Themen in verschiedene Veranstaltungen integriert. Die bis jetzt nach Veranstaltung und Studiengang isolierten Lehrinhalte sollen zusammengebracht werden und den Studierenden im Rahmen von Praxisvorlesungen, Labor- und Projektaufgaben zusätzlich zu den theoretischen Grundlagen einen praktischen Zugang zum Themenbereich Industrie 4.0 gewähren. Dazu möchten wir ein offenes Industrie 4.0 Labor im Stile eines Living Labs einrichten. Zentral ist dabei ein Industrie 4.0 Demonstrator. Der Demonstrator soll verschiedene Technologien implementieren, wie z.B. Sensorik, Mikroprozessortechnik, Netzwerk- und Cloudzugang. Auf Basis dieser Technologien lassen sich dann Industrie 4.0 Konzepte, wie z.B. digitaler Zwilling, cyber-physische Systeme oder Predictive Maintenance erfahren.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100121
Maßnahme

Hochschulweite Gestaltung des Leitbilds Lehre

An der HTWG Konstanz wurde in einem partizipativen Prozess ein hochschulweites Leitbild für Lehre entwickelt, in den Studierende, Lehrende, Verwaltung und Hochschulleitung eingebunden waren. Das Ziel bestand darin, ein gemeinsames Verständnis von guter Lehre zu formulieren und dieses in einem Leitbild festzuhalten. Zu diesem Zweck wurden eine Reihe von Workshops, Diskussionsrunden und Feedbackschleifen organisiert, um unterschiedliche Perspektiven einzubringen. Durch die zeitliche Verteilung der Workshops auf verschiedene Wochentage und Semesterzeiten konnten die unterschiedlichen terminlichen Rahmenbedingungen der Teilnehmenden berücksichtigt werden. Die Einladung zu den Workshops erfolgte nicht entlang von Organisationseinheiten, Fakultäten oder Statusgruppen der Hochschule, sondern es wurde bewusst auf eine Durchmischung geachtet, sodass in jedem Workshop verschiedene Fakultäten und alle Statusgruppen (Lehrende, Mitarbeitende, Studierende) vertreten waren.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100167

Das neue Ding? Der MarSkills Studienbereich: Inter- und Transdisziplinarität und ihre Rolle in Wissenschaft und Studium

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen