Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Förderung fachspezifischen Problemlösens (Physik)

Fast die Hälfte der Studierenden bricht das Physikstudium im Laufe der ersten vier Semester ab. Einer der Gründe ist die hohe Komplexität und Abstraktheit der Inhalte. Mit den Maßnahmen können die Studierenden das benötigte Fachwissen abhängig vom Vorwissen erlernen und so erfolgreicher Studieren. Die Materialien führen sie strukturiert durch den Erwerb fachspezifischer Problemlösefähigkeiten.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Physik
Worked-Examples
Self-learning
Mechanik
Problemlösen
Zielgruppe(n)
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Supportangebote
Angebote für Lernbegleitung und Studienberatung entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehrkonzepte/-formate entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

In den MINT-Studiengängen deutscher Universitäten sind im Vergleich zu anderen Studiengängen über-durchschnittlich hohe Abbruchquoten zu verzeichnen. Eine Evaluation im Studiengang Physik an der Universität Paderborn hat gezeigt, dass die Studierenden eine systematische Unterstützung beim Erler-nen des fachspezifischen Problemlösens benötigen, um erfolgreicher studieren zu können.

Herangehensweise

Im Rahmen unseres Projektes wollten wir deswegen zwei Ziele erreichen. Zunächst wollen wir (digitale) Unterstützungsmaterialien zum fachspezifischen Problemlösen für die Studierenden entwickeln. Dabei werden digitale Worked-Examples für die experimentelle und theoretische Physik erstellt, die typische fachspezifische Problemlösefähigkeiten mit steigendem Komplexitätsgrad anbahnen. Weiterhin ist ein interaktives Dokument entstanden, in dem die Studierenden abhängig von den gesuchten Variablen auf ihrem Weg zu Lösen begleitet werden. Zur Abrundung sind weiterhin Selbsttests entstanden, anhand derer die Studierenden Studierenden eine Rückmeldung zu ihrem aktuellen Lernstand erhalten können.

Zusammenhang

Experimentelle Physik A und Theoretische Physik A

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
Einleitende WorteDownloadCC-BY-SA 4.0PDF5.72 MB
Interaktive LernlandkarteDownloadCC-BY-SA 4.0PDF2.13 MB
LeitfädenDownloadCC-BY-SA 4.0PDF334.30 kB
TwilloLink aufrufen/Link/

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101958
Projekt

Microteaching Lesson Study im Rechtschreibseminar

Das Projekt KOREX adressiert den Wunsch von Lehramtsstudierenden, bereits im Studium berufspraktische Kompetenzen zu erwerben, indem das innovative Lehrkonzept der Microteaching Lesson Study (MLS) auf die deutsche Grundschullehrkräftebildung im Fach Deutsch übertragen wird. Im Projekt setzen sich Grundschullehramtsstudierende mit sprachwissenschaftlichen Theorien zum Rechtschreiben auseinander, bevor sie im Sinne der MLS kollaborativ in einem iterativen Zyklus Rechtschreiblerngelegenheiten für den Anfangsunterricht planen, durchführen, reflektieren und weiterentwickeln. Die Ergebnisse ihrer MLS-Zyklen veröffentlichen die Studierenden über die Projekthomepage. Dadurch lernen Studierende, wie sie kollaborativ, reflektiert und explorativ auf Basis von wissenschaftlichen Theorien Lerngelegenheiten planen, durchführen und weiterentwickeln können. Es soll eine offene, reflektierte und forschende Haltung im Lehrberuf angeregt und schriftsystematische Professionalität angebahnt werden. Neben der Evaluation des Lehrkonzepts werden durch Fragebögen, Videoaufnahmen und Gruppeninterviews Effekte verschiedener Umsetzungsvarianten der MLS in zwei aufeinander aufbauenden Studien mit quasi-experimentellem Prä-Post-Kontrollgruppendesign erforscht, um ein qualitätsvolles und für Studierende attraktives Lehrkonzept zu entwickeln. Ein universitätsübergreifender Workshop für Dozierende sowie die Gestaltung einer Homepage sollen eine breite und nachhaltige Implementierung des Lehrkonzepts anregen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100262
Maßnahme

Beteiligungsformate für studentische Partizipation

Um studentische Partizipation sowohl im Projekt umzusetzen als auch hochschulweit zu fördern, wurden verschiedene Beteiligungsformate entwickelt und erprobt. Die Formate reichten von niedrigschwelligen Beteiligungsmöglichkeiten im Vorbeigehen bis hin zu ganztägigen Veranstaltungen mit vorheriger Anmeldung. Mit den Beteiligungsformaten wurden Studierende nicht nur als Zielgruppe, sondern insbesondere als Mitgestaltende von Hochschullehre und -leben einbezogen. Durch die Beteiligungsformate konnte studentische Partizipation aktiv gefördert und sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse und Learnings, die im Rahmen der Förderung studentischer Partizipation im Projektzeitraum entstanden sind, wurden auf einer Website zur studentischen Partizipation dokumentiert, um den Transfer zu ermöglichen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100084

Simulationsbasiert beraten erproben und reflektieren: Drei Einsatzszenarien von virtual gaming simulations (VGS) zum Lerncoaching im schulischen Kontext

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen