
Förderung fachspezifischen Problemlösens (Physik)
Fast die Hälfte der Studierenden bricht das Physikstudium im Laufe der ersten vier Semester ab. Einer der Gründe ist die hohe Komplexität und Abstraktheit der Inhalte. Mit den Maßnahmen können die Studierenden das benötigte Fachwissen abhängig vom Vorwissen erlernen und so erfolgreicher Studieren. Die Materialien führen sie strukturiert durch den Erwerb fachspezifischer Problemlösefähigkeiten.
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Beschreibung
Herausforderung
In den MINT-Studiengängen deutscher Universitäten sind im Vergleich zu anderen Studiengängen über-durchschnittlich hohe Abbruchquoten zu verzeichnen. Eine Evaluation im Studiengang Physik an der Universität Paderborn hat gezeigt, dass die Studierenden eine systematische Unterstützung beim Erler-nen des fachspezifischen Problemlösens benötigen, um erfolgreicher studieren zu können.
Herangehensweise
Im Rahmen unseres Projektes wollten wir deswegen zwei Ziele erreichen. Zunächst wollen wir (digitale) Unterstützungsmaterialien zum fachspezifischen Problemlösen für die Studierenden entwickeln. Dabei werden digitale Worked-Examples für die experimentelle und theoretische Physik erstellt, die typische fachspezifische Problemlösefähigkeiten mit steigendem Komplexitätsgrad anbahnen. Weiterhin ist ein interaktives Dokument entstanden, in dem die Studierenden abhängig von den gesuchten Variablen auf ihrem Weg zu Lösen begleitet werden. Zur Abrundung sind weiterhin Selbsttests entstanden, anhand derer die Studierenden Studierenden eine Rückmeldung zu ihrem aktuellen Lernstand erhalten können.
Zusammenhang
Experimentelle Physik A und Theoretische Physik A
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