Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Barrierefreiheitsberatung für Lehr-/Lernsettings

Umsetzungsoptionen digitaler Barrierefreiheit mussten vermittelt werden. Kollegiale, der Binnenlogik des jeweiligen Projekts angepasste Einzelberatung führte zum Erfolg. Barrierefreiheit nützt allen und ist ein verpflichtendes Prinzip, aber noch nicht Allgemeingut: Ressourcen und Kreativität aktivieren!

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Barrierefreiheit
Beratung
Diversity
UI-Design
Universal-Design
Zielgruppe(n)
Sonstiges: Sonstige Zielgruppe
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Professor:innen
Mitarbeiter:innen aus Service, Verwaltung & Wissenschaftsmanagement
Lehrbeauftragte
(Fach-)Öffentlichkeit
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Strukturelle Rahmenbedingungen
Supportstrukturen entwickeln
Technisch-räumliche Infrastruktur
Lehr-/Lernumgebungen entwickeln
Lehr-/Studienangebote
Lehrkonzepte/-formate entwickeln
Lehr-/Lernmaterialien entwickeln
Projektkoordination
Partizipationsformate/Community Building entwickeln
Kommunikationsprozesse & Öffentlichkeitsarbeit entwickeln
Supportangebote
Weiterbildungsangebote für die Lehre entwickeln
Beratungs-/Coachingangebote für die Lehre entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Barrierefreiheit steigert die Nutzbarkeit von Learning Designs für Menschen in unterschiedlichsten Ausgangssituationen (technisch, sozial) und ermöglicht chancengerechte Teilhabe. Ihre Prinzipien müssen zunächst verstanden und dann mit begrenzten personellen und materiellen Ressourcen unter Zusatzaufwand umgesetzt werden. Hierfür sind kreative und wirksame Lösungen (Technik und Didaktik) zu finden.

Herangehensweise

Durch kollegiale Beratung und konsequente Lösungsorientierung entlang der fachspezifischen Herausforderungen des Projekts gelang es meist, pragmatische, annähernd normgerechte Lösungen zu finden. Kreativität und eine Orientierung an den (Barrierefreiheits-)Bedürfnissen der späteren Nutzer*innen war ein Schlüssel. Manchmal genügte auch die Dokumentation bereits im Konzept angelegter Barrierefreiheitsmaßnahmen oder begrenzte Umsetzungsmöglichkeiten und Optionen zur Einzelfallhilfe (Abhilfe in konkreten Problemsituationen, angemessene Vorkehrungen statt systematischer Barrierefreiheit) mussten einsichtig gemacht werden.

Zusammenhang

Die Beratung (+Workshops) erfolgte, zu Beginn der Projektlaufzeit sowie Projektbegleitend. Um den Projektentwickelnden, die vielfach noch nicht mit der Thematik digitaler Barrierefreiheit vertraut waren, einschlägige Kenntnisse zu vermitteln, gaben wir fachliche Inputs auf / Workshops. Die zentrale Herausforderung besteht darin, in einem fachlich hochspezifischen Kontext Barrierefreiheit ohne Expert*innen-Unterstützung mit begrenzten personellen und hardware-seitigen Ressourcen umzusetzen.

Voraussetzung

Die große Aufgeschlossenheit und die Offenheit aller Seiten für eine kollegiale Beratung ermöglichte ein solches Vorgehen. Im Projektverlauf zeigte sich aber, dass die Anwesenheit bei Beratungsterminen nachließ. Zeit- und Ressourcenknappheit bei einer sachlich komplexen Anforderungssituation (inhaltlich adäquate Barrierefreiheitslösungen schaffen) erwies sich als größte Herausforderung.

Eignung

Die umgesetzten Barrierefreiheitsaspekte in den einzelnen Teilprojekten (Partnerships) sprechen für einen Erfolg der Maßnahme. Da horizontal aufoktroyierte Änderungen zur Erreichung der Barrierefreiheit weder zielführend noch durchsetzbar wären und ein externes Servicecenter zur Umsetzung von Maßnahmen nicht zur Verfügung stand, erscheint ein lösungsorientiertes, kollegiales Vorgehen sachlich wie persönlich als die beste Option.

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101386
Projekt

#ZukunftslaborErde

Mit dem #ZukunftsLaborErde wollen wir die Klima-Schockstarre überwinden, die in vielen Menschen Angst und Unsicherheit erzeugt. Diese lässt Zusammenhänge und Lösungen schwer wahrnehmen und entwickeln. Ziel des #ZukunftsLaborErde ist es, Studierende zu befähigen aus Wissen zu komplexen Zusammenhängen globaler Umweltveränderungen in Vergangenheit und Zukunft Lösungsansätze zu entwerfen, zu testen und zu kommunizieren. In einem zweisemestrigen Praxisseminar werden wir uns mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Kleingruppen mit den Ursachen globaler Umweltveränderungen auseinandersetzen und konkrete, lokale, soziale, natürliche und technische Lösungsansätze für Abschwächung und Anpassung erarbeiten. Alle erarbeiteten Konzepte werden in Seminararbeiten nach dem ersten Semester skizziert, präsentiert, und diskutiert. Ein Gremium aus Studierenden & Wissenschaftler:innen entscheidet hierbei über 2-3 favorisierte Konzepte. Diese Konzepte werden konkret mit Sach-, Raum- und Hilfskraft-Mitteln gefördert. Im zweiten Semester werden die ausgewählten Konzepte getestet und evaluiert. Das #ZukunftsLaborErde ist ein Pilotprojekt. Es kann Studierenden wie Lehrenden, und der Gesellschaft innovative Möglichkeiten der universitären Lehre aufzeigen und tiefe Einblicke in die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auf unserer Erde eröffnen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100871
Maßnahme

Teach LifeSaving

Die Umgebung des Lehrprojekts Teach ImPuls lädt Studierende ein, kreativ zu werden und sich als Lehrende auszuprobieren. Hierdurch entstand das Projekt Teach LifeSaving, Leben. Retten. Lehren. Dozent*innen und Studierende haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensretter*innen auszubilden. Das Angebot reicht von kurzen Reanimationsübungen auf dem Campus über 90-minütige Reanimationstrainings bis zur Qualifizierung zum Train the Trainer. Durch eine Förderung der Björn-Steiger-Stiftung konnten Reanimationstorsos im Klassensatz angeschafft werden, die Studierende und Lehrende in der Didaktischen Werkstatt Gesundheit ausleihen können. Zudem förderte die Hans-Paul-Gessner-Stiftung die Anschaffung von Ganzkörper- und Säuglingspuppen mit verschiedenen körperlichen Merkmalen, mit denen sich authentischer Echtsituationen simulieren lassen und auch Kinderreanimationstrainings ermöglichen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100246

PyRope - Python-Bibliothek für E-Assessment in MINT-Fächern

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen