
Students4Students @ HoMe
Die Hochschule Merseburg kämpft mit stagnierenden bis fallenden Studienanfängerzahlen, einer hohen Abbrecherquote, einer heterogenen Studierendenschaft und einer schlechten Erreichbarkeit. Zudem ist die Beteiligung Studierender an hochschulpolitischen und lehrgestaltenden Prozessen sehr niedrig. Im Rahmen des Projekts Students4Students @ HoMe soll daher Peer Learning an der Hochschule Merseburg vielfältig und digital gestützt umgesetzt werden. Innerhalb von 3 Programmen (E-Mentoring-Programm, E-Tutoring-Programm und E-Maker-Programm) werden Studierende gezielt qualifiziert, vernetzt und begleitet, um studierendenzentrierte digitale Angebote zu entwickeln, zu erproben und systematisch zu evaluieren. Durch deren Qualifizierung bauen sie zudem ihre Digitalkompetenz aus und geben sie an ihre Kommilitonen*innen weiter. Hierfür kann bereits auf Vorarbeiten aus dem Qualitätspakt Lehre zurückgegriffen werden. Zusätzlich werden gemeinsam mit den Studierenden Impulse für die Entwicklung der Digitalisierungsstrategie für Studium und Lehre sowie curriculare Anpassungen in Studiengängen entworfen, diese in hochschulstrategische Prozesse eingebracht und bestehende Supportstrukturen für digitale Hochschulbildung gestärkt.
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Mensch-Umwelt-Interaktion fachlich und künstlerisc
Die Auseinandersetzung mit den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt ist für die Bewältigung aktueller Herausforderungen von zentraler Bedeutung. Diese Wechselwirkungen sind nicht nur komplex, sondern auch von unterschiedlichen Sichtweisen geprägt. Während in der Hochschullehre die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Umwelt im Vordergrund steht, wird die Subjektivität der Umweltwahrnehmung meist vernachlässigt. Gerade die unterschiedlichen Perspektiven auf Umwelt (-probleme) müssen aber verstanden und berücksichtigt werden, um einen echten Dialog zwischen verschiedenen Akteuren zu ermöglichen und gemeinsam nachhaltige Lösungen zu finden. Ziel des Projektes ist es, ein Konzept zu entwickeln, bei dem Studierende sich mit Fallbeispielen im Themenkomplex Mensch-Umwelt-Interaktion beschäftigen. Neben einer fachlichen Analyse soll auch eine kreative / künstlerische Auseinandersetzung mit der Thematik erfolgen. Durch den kreativen Prozess werden Hintergründe, Perspektiven und Beziehungen sichtbar und erlebbar gemacht werden. Der Perspektivwechsel ist ein zentrales Element dieses Vorhabens und wird auf transdisziplinäre Weise erarbeitet. Durch erfahrungsbasiertes Lernen weiten die Studierenden ihren Blick hinsichtlich der Vielfalt in der Welt und können ihre Kompetenzen bezüglich Analyse und Vermittlung von Sachverhalten schärfen. Diese Kompetenzen eignen sich vor allem für Situationen, in denen Lösungen für Probleme nur gemeinschaftlich erarbeitet werden können.
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Planung der Bildungsintervention: Wiki
Die Implementierung des Wikis (Maßnahme 2) setzt eine strukturelle, administrative und inhaltliche Planung voraus. Das Wiki wurde intern geplant, getestet, bestehende Kursinhalte in die auf Moodle aufgesetzte Wiki-Oberfläche übertragen sowie technische und inhaltliche Anleitungen für die spätere Nutzung durch die Studierenden erstellt. Die technischen und inhaltlichen Anleitungen dienen der Konsistenz der zu erstellenden Wiki-Beiträge. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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