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Immersive Medical Practice and Competency Training

Das Projekt Immersive Medical Practice and Competency Training (IMPACT)entwickelt ein neuartiges Lernformat, das Mixed Reality, Peer Teaching und adaptives Training kombiniert, um medizinische Handlungskompetenz praxisnah und strukturiert zu fördern.;Ziel ist die Integration digitaler Lerninhalte mit real-haptischer Interaktion an einem physisch erweiterten „Thoraxtrainer“. Am Beispiel der Thoraxdrainage wird demonstriert, wie Studierende in einem immersiven, realitätsnahen Setting selbstständig und sicher invasive Notfalltechniken trainieren können. Das didaktische Konzept folgt einem dreistufigen Lernpfad (angeleitet – selbstständig – Quizmodus) und verbindet Peer-Feedback mit automatisiertem, sensorbasiertem Rückmeldeverfahren. Studierende lernen in klinisch authentischen Szenarien, erhalten direktes Feedback zu manuellen Fertigkeiten, Entscheidungswegen und Kommunikation – und bauen auf diese Weise Handlungssicherheit, Clinical Reasoning und Teamfähigkeit gezielt aus.Der zentrale Mehrwert liegt in der Möglichkeit, komplexe Fertigkeiten risikofrei, standardisiert und wiederholbar einzuüben – unabhängig von klinischen Ressourcen. Gleichzeitig entlastet die digitale Vorverlagerung der Grundlagen das medizinische Fachpersonal und erhöht die Effizienz der Lehre. IMPACT stärkt so die Qualität und Zukunftsfähigkeit der medizinischen Ausbildung durch digitale Innovation und nachhaltige Kompetenzorientierung.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Tobias LindnerProjektleiter:in
Moritz QueisnerProjektmitarbeiter:in

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Knie und Handgelenkschall an Simulationsmodellen

Das Erlernen grundlegender Techniken der Ultraschalldiagnostik gehört zu den Zielen des Medizinstudiums. Junge ÄrztInnen müssen unabhängig vom späteren Fachgebiet in der Lage sein, ein Ultraschallgerät zu bedienen, Bilder von Organen zu erstellen und diese zu interpretieren. Bisher sind praktische Kurse aber nur an wenigen Fakultäten curricular integriert. Somit hängt es von der studentischen Präferenz für ein Wahlfach ab, ob diese wichtige Fertigkeit erlernt wird. Ein Grund für die geringe Lehr-Intensität ist, dass die Lehre nicht gut standardisiert werden kann – dies ist für reliable und valide Prüfungen aber erforderlich. In diesem Projekt wird eine standardisierbare Lehrmethode für eine komplette Semesterkohorte mit neuartigen Simulationsmodellen etabliert und hinsichtlich ihrer Effektivität evaluiert. Die Modelle werden zuvor modelliert und von einem hochauflösenden 3D-Drucker gedruckt, dass sie der menschlichen Anatomie exakt entsprechen und nicht durchsichtig sind. Studierende des dritten klinischen Semesters erlernen an diesen Modellen den Umgang mit dem Ultraschallgerät und die Bild-Interpretation. Die Effektivität der Methode wird in einer Cross-over-Studie untersucht, in der die Studierenden Ultraschallbilder interpretieren, die sie entweder selbst akquiriert haben oder die von Experten aufgenommen wurden. Es soll die Hypothese getestet werden, dass das selbstständige Erheben der Bilder die Befundqualität erhöht.

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