
Advanced Mastery Learning in der Telemedizin
Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als Adaptive Mastery Learning bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des Adaptive Mastery Learning entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.
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Online-Escape Rooms in der Medizinischen Lehre
Die üblicherweise als Events genutzten Escape Rooms, in denen eine Gruppe von Menschen ein Rätsel lösen muss, um wieder freizukommen, werden zunehmend auch in der medizinischen Lehre eingesetzt. Während die studentische Zufriedenheit mit dieser spielerischen Vermittlungsmethode hoch ist, fehlen Daten zur Effektivität des Ansatzes bezüglich des Lernerfolgs. Zudem ist die Organisation eines Escape Room-Spiels in Präsenz mit einem hohen personellen Aufwand verbunden, der im Verhältnis zur kleinen Zahl der profitierenden Studierenden unverhältnismäßig erscheint. In diesem Projekt wird ein Online-Template für Escape Rooms erstellt, das mit unterschiedlichen medizinischen Fragestellungen und Inhalten gefüllt werden kann. Die Studierenden arbeiten über digitale Kommunikationskanäle miteinander zusammen und können dabei unabhängig vom aktuellen Fall immer ähnliche Features nutzen (z.B. Untersuchungsbefunde, gefilmte Zusatzinformationen, Leitlinien, Joker). Lehrende können diese Features gezielt nutzen, um auch einmal falsche Fährten zu legen. In dem Projekt werden die Expertisen zweier Standorte synergistisch genutzt: Tübingen ist hauptverantwortlich für kommunikative Funktionen und psychosomatische Inhalte; Bonn trägt eigene Expertise im Game Design, der Rheumatologie und der Medizininformatik (Programmierung) bei. In einer abschließenden Wirksamkeitsstudie, die an beiden Standorten durchgeführt wird, soll die Effektivität dieses skalierbaren Ansatzes untersucht werden.
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Kompetenzorientierung durch Wissensmanagement
Die Maßnahme zielt darauf ab, Wissen im Projekt und darüber hinaus verfügbar zu machen, um digitale Prüfungen systematisch im Sinne des Constructive Alignment kompetenzorientiert zu gestalten. Neben Workshops und Austauschformaten sind die Erstellung von Materialien wie Leitfäden, Fact-Sheets, Checklisten, Glossaren und eines interaktiven Online-Selbstlernkurses zentrale Maßnahmen des Wissenstransfers und der Ergebnissicherung.
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Insektennisthilfen an Schulen: Entwicklung einer Bestimmungsapp und Identifikation von Gelingensbedingungen für interdisziplinäre Citizen Science Programme
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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