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Advanced Mastery Learning in der Telemedizin

Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als ‚Adaptive Mastery Learning‘ bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des ‚Adaptive Mastery Learning‘ entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.

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Manuskripte digital lesen lernen

Um Studierende philologischer und historischer Fächer in die Handschriftenkunde einführen zu können, fehlt es an digitalen Werkzeugen. Zum einen müssen die erheblichen fachwissenschaftlichen Barrieren zum kulturell bedeutsamen Material, das bislang nur für Expert:innen nachvollziehbar erschlossen ist, gemindert werden. Zum anderen sollen die Studierenden digitale Tools an die Hand bekommen, um das Quellenmaterial digital auswerten und für ihre Fragestellung nutzbar machen zu können. Denn das große Potenzial der unzähligen, im interoperablen IIIF-Format verfügbaren Scans konnte bisher in der Lehre kaum ausgeschöpft werden. Deshalb möchten wir zusammen mit den Studierenden in begleitenden Lehrveranstaltungen eine Reihe digitaler Werkzeuge entwickeln. Dazu gehören u.a. eine digitale Federkiel-App, eine Schriften-App, eine Maße-App und eine Einband-App. Außerdem sollen Tools weiterentwickelt werden, die die multispektrale Erfassung und Auswertung, das digitale Editieren und Annotieren sowie Formen des Storytelling ermöglichen. Die Studierenden sollen so angeleitet werden, wissenschaftliche Ansprüche an Tools anwendungsorientiert formulieren zu können, die Entwicklung zu begleiten und die Tools schließlich für ihr Studium und die eigene Forschung zu nutzen.

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