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KoKI.OWL
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Kommunikation mit KI: Optimiert Wirksam Lehren

Wie können Studierende mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen, Hintergründen und Lernstilen wirksam und individuell unterstützt werden – auch bei großen Kohorten? Das Projekt KoKI.OWL entwickelt eine KI-gestützte Lernassistenz, die Studierende in MINT-Fächern adaptiv begleitet. Im Mittelpunkt stehen individuell generierte Übungsaufgaben, passgenaue Lernempfehlungen, Rückmeldungen in natürlicher Sprache und Vorschläge für passende Lernpartner:innen.Die technische Basis ist ein System aus großen Sprachmodellen (LLMs), symbolischen Algorithmen und einem sprachbasierten Dialogsystem. Studierende kommunizieren mit der KI – schriftlich oder mündlich – und reflektieren ihre Lernprozesse in Einzel- oder Gruppensettings. Gleichzeitig erhalten Lehrende aggregierte Rückmeldungen und können gezielt unterstützen.KoKI.OWL wird partizipativ mit Studierenden entwickelt, in mehreren Modulen erprobt und im Rahmen eines öffentlichen Hackathons weitergedacht. Das Projekt verbindet zukunftsweisende Technologien mit didaktischem Anspruch und leistet einen Beitrag zur inklusiven, skalierbaren und motivierenden Hochschullehre.

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Digitalisierung als Herausforderung und Innovation in der Hochschullehre: Einsatz digitaler Hilfsmittel zur Förderung von Selbststeuerung, Feedback und der Integration nicht-kognitiver Aspekte in die Prüfungskultur

In der digitalen Distanzlehre treten Ungleichheiten in den Lernvoraussetzungen von Studierenden verstärkt zutage. Dies betrifft vor allem Fähigkeiten zur Selbststeuerung von Lernprozessen, die aber auch in komplexen Präsenz- bzw. Hybridsettings und beim Übergang ins Studium sehr bedeutsam sind. Eine besondere Rolle für die Unterstützung der Selbststeuerung spielt zudem das digitale Prüfen. Durch umfassendes Assessment-Feedback bieten Prüfungen Möglichkeiten zu Selbst- und Fremd-Diagnostik und -Feedback. Allerdings zeigte sich in den „Corona-Semestern“ eine Tendenz, digitales Prüfen vorrangig als Leistungsüberprüfung kognitiver Lerninhalte auszulegen. Die Diagnose- und Feedbackfunktion zur Unterstützung trat in den Hintergrund. Das Vorhaben soll digitale Maßnahmen zum produktiven Umgang mit Heterogenität der Studierenden bezüglich dreier Fähigkeitsbereiche des selbstgesteuerten Lernens entwickeln, die generell die Übergangsphase ins Studium befruchten. Zudem werden Formen des digitalen Prüfens entwickelt, die Handlungskompetenzen und Motivation/Volition mit Feedbackfunktion adressieren. Dabei wird auf Erfahrungen aus den „Corona-Semestern“ zurückgegriffen und ein systematischer fach- und fakultätsübergreifender Transfer gestaltet.

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