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KoKI.OWL
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Kommunikation mit KI: Optimiert Wirksam Lehren

Wie können Studierende mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen, Hintergründen und Lernstilen wirksam und individuell unterstützt werden – auch bei großen Kohorten? Das Projekt KoKI.OWL entwickelt eine KI-gestützte Lernassistenz, die Studierende in MINT-Fächern adaptiv begleitet. Im Mittelpunkt stehen individuell generierte Übungsaufgaben, passgenaue Lernempfehlungen, Rückmeldungen in natürlicher Sprache und Vorschläge für passende Lernpartner:innen.Die technische Basis ist ein System aus großen Sprachmodellen (LLMs), symbolischen Algorithmen und einem sprachbasierten Dialogsystem. Studierende kommunizieren mit der KI – schriftlich oder mündlich – und reflektieren ihre Lernprozesse in Einzel- oder Gruppensettings. Gleichzeitig erhalten Lehrende aggregierte Rückmeldungen und können gezielt unterstützen.KoKI.OWL wird partizipativ mit Studierenden entwickelt, in mehreren Modulen erprobt und im Rahmen eines öffentlichen Hackathons weitergedacht. Das Projekt verbindet zukunftsweisende Technologien mit didaktischem Anspruch und leistet einen Beitrag zur inklusiven, skalierbaren und motivierenden Hochschullehre.

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Medienpraxiswissen

Die Transformationen digitaler Öffentlichkeiten und Infrastrukturen fordern medienwissenschaftliche Studiengänge heraus. War bislang primär Praxiskompetenz in Schnitt, Kamera- oder Redaktionsarbeit gefragt, so stellen sich heute breitere Anforderungen. Diese spiegeln sich in neuen Berufsbildern, die Kompetenzen in data literacy sowie der Visualisierung, Verarbeitung oder Programmierung von Daten verlangen. Die Reformbedürftigkeit betrifft aber nicht nur eine Erneuerung praktischer Skills, sondern auch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Um die soziokulturelle Bedeutung digitaler Medien zu verstehen, benötigen Studierende sowohl geisteswissenschaftliche Kompetenzen als auch ein grundlegendes medienpraktisches Wissen, das digitale Methoden und basale technische Fähigkeiten umfasst. Das Projekt entwickelt entsprechend ein neues Transferverständnis zwischen Forschung, Lehre und Praxis, das neue Berufsbilder und Technologien genauso integriert wie geisteswissenschaftliche Medienforschung. Erforderlich ist eine Weiterentwicklung der Medienpraxis zur Medienforschungspraxis. Dazu werden mit der Plattform Medienpraxiswissen Module und Lernziele neu definiert, offene Lehrmaterialien entwickelt und experimentelle, hybride Seminarformen ausprobiert und evaluiert. Mit einer Gastprofessur, innovativen Seminarformen und Lehrmaterialien sollen Theorie und Praxis in den medienwissenschaftlichen Studiengängen der Ruhr-Universität Bochum verzahnt werden.

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Publikation 100102

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