
Materialwelten im Maker Space
Das Projekt Materialwelten im Maker Space fördert die Entwicklung innovativer Lernmaterialien durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche Gestaltung (Prof. Junge) und Kindheitspädagogik (Prof. Dr. Kaiser und Prof. Dr. Hormann). Im Fokus steht die Konzeption ästhetisch-pädagogisch wertvoller Materialbuffets und Lerntabletts. Die Studierenden bringen vielfältige Perspektiven aus (1) Design (Junge), (2) Elementar- (0-6 Jahre; Kaiser) und (3) Primarpädagogik (6-12 Jahre; Hormann) in die Themen und den Prozess ein. In interdisziplinären Teams entwickeln Studierende mit Methoden wie Design Thinking, Odyssee Framework und Prototyping Materialbuffets und Lerntabletts. Kreative Praxis und wissenschaftliche Forschung verschmelzen zu nachhaltigen Bildungsressourcen. Peer-Review-Sessions integrieren konstruktives Feedback und Ideen in Peer-to-Peer Interaktionen. In Kooperation mit lokalen Bildungseinrichtungen werden Materialien praktisch erprobt und mithilfe empirischer Methoden (Beobachtung, Interviews) Interaktionen von Kindern mit von Studierenden konzipierten Materialien untersucht. Qualitative Datenerhebung ermöglicht Rückschlüsse auf pädagogische Wirksamkeit und ästhetische Attraktivität. Das Projekt generiert neue Erkenntnisse zur Integration von Design und Pädagogik, entwickelt beständige Lernmaterialien und fördert entdeckendes Lernen. Die Praxisnähe stärkt Problemlösungsfähigkeiten sowie interdisziplinäre Kompetenzen der Studierenden und verbessert die Lehr-Lern-Praxis.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Souver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
Projekt anzeigen
Vernetzung mit Akteuren der Lehrkräftebildung
Das Zentrum Lehrkräftebildung hat während der Förderphasen und darüber hinaus in der Vernetzung von DigiTeLL-Teilprojekten mit universitären und außeruniversitären Stakeholdern gearbeitet. Durch die fachliche Ausrichtung des Zentrums Lehrkräftebildung hat sich so ein engerer Kontakt mit der Goethe Lehrkräfteakademie, der Hessischen Lehrkräfteakademie und Kontakten in der dritten Phase des Lehrberufs ergeben. Die Vernetzung erfolgte zwecks Transfers der Projektergebnisse und auch deren Weiterentwicklung (durch zusätzliche Anregungen von Dritten).
Maßnahme anzeigen
Digitalisierung in der Hochschullehre – Perspektiven und Gestaltungsoptionen
Die Digitalisierung übt tiefgreifenden Einfluss auf verschiedenste Bereiche menschlichen Lebens aus, unter anderem auf Bildung und damit einhergehend auch auf die Hochschullehre. Eine Kultur der Digitalität (Felix Stalder) verändert nicht nur die für Hochschulen grundlegenden Formen der Produktion von Wissen, sondern ebenso die Umgangsformen und Lehr-Lern-Strategien, die in Lehrveranstaltungen zum Einsatz kommen. Sie wirkt sich auf die Art und Weise aus, wie Wissensinhalte und Kompetenzen vermittelt, erworben und angewendet werden, aber auch auf die Integration digitaler Lerninhalte, die Schaffung neuer Lehr- und Lernmethoden sowie neuer Prüfungsformate. Eine Kultur der Digitalität eröffnet Chancen, um die Qualität der Lehre zu verbessern – beispielsweise durch die Erhöhung von Flexibilität, durch Anpassungsmöglichkeiten an die individuellen Bedürfnisse der Studierenden oderdurch die Vorbereitung sowie Ermöglichung lebenslangen Lernens. Damit verbunden sind jedoch auch Herausforderungen, die beispielsweise im Verhältnis und der Orchestrierung von Präsenz- und Online-Phasen, in der technischen Ausstattung oder in der nötigen Professionalität der Dozierenden gründen. Letztlich kommt es darauf an, die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Hochschullehre gezielt und sinnvoll zu nutzen, um zu einer Erhöhung der Qualität beizutragen. Der Sammelband hat das Ziel zu einer zukunftsweisenden interdisziplinären Entwicklung und Gestaltung einer digitalen Kultur der Lehre beizutragen.
Publikation anzeigen