
Erziehung, Bildung, Kolonialität
Das Projekt verfolgt das Ziel, (Master-)Studierenden der Erziehungswissenschaft Bildungsprozesse im Hinblick auf eine den Kolonialismus reflektierende Bildung durch standortübergreifendes, forschendes Lernen zu ermöglichen. Eine Lehrveranstaltung zum Thema Erziehung, Bildung, Kolonialität wird als Kooperationsseminar an den Universitäten Hamburg und Frankfurt a. M. konzipiert, umgesetzt und evaluiert. Die in diesem Rahmen zusammengetragenen Texte, Materialien und Lernressourcen sowie das Seminarkonzept mit den didaktischen Überlegungen sollen als OER auch weiteren Standorten zur Verfügung gestellt werden. Ferner wird ein Positionspapier mit Überlegungen zu einer Kolonialismus reflektierenden Bildung erarbeitet und publiziert. Im Mittelpunkt sollen bildungshistorische und -theoretische Reflexionen zum Umgang mit dem (deutschen) Kolonialismus und seinen Nachwirkungen sowie zur Frage, unter welchen Bedingungen Bildung in diesem Kontext überhaupt möglich wird, stehen. Um den Themenkomplex nicht nur aus deutscher bzw. europäischer Perspektive zu behandeln, werden Lehrende und Studierende aus dem Globalen Süden (Kamerun) aktiv einbezogen.
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Marburger Initiative für barrierefreie MINT-Lehre
Das Projekt Mar-B-Mint stärkt die Barrierefreiheit und Inklusion in der MINT-Lehre an Hochschulen mit besonderem Fokus auf blinde und sehbehinderte Studierende. Da mathematisch-naturwissenschaftliche Inhalte meist visuell vermittelt werden, sind sie für diese Zielgruppe oft schwer zugänglich. Ziel ist es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit innovative, barrierefreie Lehrmodule zu entwickeln, zu erproben und dauerhaft in Studium und Weiterbildung zu verankern.Die Module richten sich an verschiedene Zielgruppen darunter Studierende (insbes. in MINT-Fächern, Lehramt, Erziehungswissenschaften), Lehrkräfte, Hochschullehrende, Verwaltungsmitarbeitende sowie externe Bildungsakteur:innen und decken die Bereiche Inklusive Didaktik, Fachspezifische MINT-Inhalte, Digitale Tools und Reflexive Praxisformate ab. Sie entstehen in deutscher und englischer Sprache, werden hybrid angeboten und als Open Educational Resources (OER) verfügbar gemacht. Blinde und sehbehinderte Studierende wirken aktiv an der Entwicklung mit. Kooperationspartner:innen sind u.?a. das Zentrum für Lehrkräftebildung (ZfL), das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) und das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen (HDM). Das Projekt trägt zur nachhaltigen Verankerung barrierefreier MINT-Didaktik bei und dient als Modell für weitere inklusive Lehrformate an Hochschulen auch über die Philipps-Universität hinaus.
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Aufbau & Etablierung didaktischer Supportstruktur
Die Maßnahme zielte darauf ab, eine hochschulweite didaktische Supportstruktur aufzubauen, um die zuvor stark technikorientierte Perspektive der digitalen Lehre um fundierte didaktische Begleitung zu ergänzen und Lehrende systematisch zu qualifizieren. Der iterative Entwicklungsprozess integrierte vielfältige Zugangs- und Austauschformate – darunter Hospitationen, Coachings, Sprechstunden, Workshops, didaktische Hochschulveranstaltungen, Kurzvideos der Teilprojekte und Gremienarbeit – und ermöglichte eine Such- und Erprobungsphase mit kontinuierlichem Feedback aus der Lehrpraxis. Als besonders wirksam erwiesen sich die Formate Hospitation und Coaching, und die entwickelten Herangehensweisen, Kommunikationswege und Zugänge wurden nachhaltig in das Angebot des Referats Lehre und Weiterbildung überführt.
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Bedeutung und Potenziale studentischer Partizipation
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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