
Lernlabor für barrierefreie Verkehrsräume
Lernlabor für barrierefreie VerkehrsräumePersonen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen sollen Verkehrsräume sicher und mühelos nutzen können. Um bei den heutigen und zukünftigen Planenden das Verständnis für die Anforderungen von Mobilitätsbeeinträchtigungen zu wecken, bietet sich die Möglichkeit zur Selbsterfahrung und der Austausch mit Betroffenen an. Dies hilft beim Abbau von Barrieren sich mit dem Thema zu beschäftigen, stärkt die Sensibilität bei der Berücksichtigung in Planungen und führt zur qualitativ besseren Berücksichtigung bei der Gestaltung und Umsetzung von Verkehrsräumen. Um eine solche Selbsterfahrung systematisch zu unterstützen wird ein Lernlabor Barrierefreiheit aufgebaut welches Hilfsmittel zur Selbsterfahrung von Beeinträchtigungen (Rollstuhl, Krücken, Schlafmaske und Blindenstock, etc.), mit physischen Parcours für verschiedene typische Situationen im Verkehrsalltag in Gebäuden und im öffentlichen Raum (Treppen, Rampen, Leitelemente, Informationsmedien, Querungsstellen etc. ) mit begleitenden Lehreinheiten (Hintergrundinformationen,Austausch mit Betroffenen, vorbereitete Übungsaufgaben, Vermittlung von Techniken, Methoden zur Selbstreflektion, Evaluation etc.) kombiniert. Die Parcours dienen zudem als Testraum für innovative studentische Lösungen zur Barrierefreiheit. Durch die Kombination dieser Elemente wird eine umfassende Lernumgebung für barrierefreie Verkehrsräume geschaffen, als Basis für die Qualifizierung von Studierenden.
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Formative Online-Evaluation für die Lehre
Das Projekt Formative Online-Evaluation für die Lehre (FOFL_UFR) hat sich zum Ziel gesetzt, quantitative Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluation in einer Form zu erheben, die es erlaubt, studentisches Feedback unmittelbar in didaktische Reflexionen und Anpassungen einfließen zu lassen und die Ergebnisse gemeinsam mit den Studierenden produktiv für die Optimierung des Lehr-Lern-Prozesses zu nutzen. Seit 2013 koordiniert der Zentrale Evaluationsservice (ZES) die Durchführung der quantitativen Lehrveranstaltungsevaluation, allerdings gibt es bei Studierenden und Lehrenden den Wunsch nach mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Das Projekt setzt auf zentrale Unterstützung, um Lehrenden zu ermöglichen, die Methodik und den Zeitpunkt der Feedbackeinholung individuell an den Lehrverlauf anzupassen. Durch QR-Codes und Echtzeit-Feedback sollen Lehrende befähigt werden, fundierte, flexible Feedbackgespräche auf Grundlage empirischer Daten zu führen, was eine dynamische und motivierende Lehrumgebung schafft. Lehrende und Studierende werden im Rahmen des Projekts sowohl methodisch als technisch unterstützt. Durch die konkreten Erfahrungen von Studierenden und Lehrenden sollen einerseits die Wirkung eines solchen Verfahrens auf die Evaluationsmotivation und die Qualität des Lehr-Lern-Prozesses sondiert werden, als auch mögliche Szenarien für ein Ausrollen des Verfahrens auf das gesamte Lehrangebot der Universität Freiburg erarbeitet werden.
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