
forschen x gestalten
Qualitative Forschung und Gestaltung bieten Potenziale für den Erwerb zentraler Zukunftskompetenzen wie Fähigkeiten der Perspektivübernahme, des Problemlösens sowie der anlass- und zielgruppenbezogenen Kommunikation. Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet bereits Angebote zur Aneignung qualitativer Forschung sowie zu Grundlagen und Praxis der Gestaltung. Bisher sind diese jedoch nicht miteinander verschränkt. Eine Verschränkung beider Perspektiven ermöglicht einerseits soziale Wirklichkeiten bzw. Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beforschen und andererseits Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung auszuloten. Ziel des Projekts forschen x gestalten ist daher die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung eines projektorientierten und interdisziplinären Lehrkonzepts, in dem Studierende mithilfe qualitativer Forschung und Gestaltung gesellschaftlich relevante Probleme identifizieren, Prototypen zur Adressierung dieser Probleme entwickeln und diese zielgruppenspezifisch präsentieren. Zur verbesserten Studierbarkeit ist das Lehrkonzept Vom Problem zum Prototyp: forschend verstehen, gestalterisch verändern in drei Mikromodule gegliedert, die zusammenhängend oder einzeln belegt werden können. Durch die Stärkung gestalterischen und forschenden Denkens und Handelns leistet das Projekt einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Kompetenzprofil der Studierenden. Zudem trägt es zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Lehre an der Hochschule Magdeburg-Stendal bei.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Interdisziplinäre Methodenlehre und Kompetenzen
Interdisziplinäre Kooperation erfordert ein Verständnis verschiedener Wissensformen, Wissenschaftskulturen und normativer Dimensionen unterschiedlicher Forschungsansätze. Das Methodenzentrum der Leuphana und der darin eingebettete Sustainability Methods Wiki (sustainabilitymethods.org) dienen als Drehscheibe einer spiralcurricularen Methodenlehre, die den methodischen Kompetenzaufbau der Studierenden kontinuierlich begleitet. Der Methoden-Wiki wurde und wird in parallelen Projekten aufgebaut und soll im Rahmen des vorliegenden Projekts in die Lehre eingebettet und seine Wirksamkeit für den Kompetenzerwerb erforscht werden. Durch das Anlegen und Ausweiten eines experimentellen Vergleichs in der Lehre und einer Erhebungsinfrastruktur, die den Erwerb von Methodenkompetenzen longitudinal über das Studium nachverfolgt, kann die Wirkung des Wikis überprüft, und seine Anwendung anschließend in der spiralcurricularen Methodenlehre an der Leuphana verankert werden. Neben der Bereitstellung von Lehrmaterial und Hinweisen zur didaktischen Herangehensweise für Lehrende, wird die Erzeugung von Evidenz angestrebt, die den Wiki und die damit zentral assoziierten Module kontinuierlich revidiert.
Projekt anzeigen
Werkstatt Lehre - kompakt weiterbilden
Die Werkstatt Lehre ist ein kompaktes Workshop-Programm für Lehrende der Universität Bremen. Praxisnah und niedrigschwellig bietet sie Raum für hochschuldidaktische Weiterqualifizierung. Als gemeinsames Angebot verschiedener lehrunterstützender Einrichtungen und Akteur:innen der Universität Bremen bietet sie ein- bis zweimal jährlich an einem oder zwei Tagen einen entspannten Rahmen für Impulse, Inspiration und Austauschmöglichkeiten rund um das Lehren und Lernen. Angeboten werden 45-minütige Kurzworkshops und 90-minütige-Workshops, in denen aktuelle Entwicklungen, innovative Ansätze und Trends aus dem Bereich Lehren und Lernen an Hochschulen vorgestellt, diskutiert und direkt ausprobiert werden. Die Workshops können einzeln besucht werden. Zusätzlich können Impulsvorträge, Podiumsdiskussionen oder Good-Practice-Beispielen von Lehrenden Teil des Programms werden. So entsteht ein Raum, in dem Wissen geteilt, Erfahrungen gewechselt und neue Perspektiven gewonnen werden.
Maßnahme anzeigen
„Die Audio-Feedbacks waren eine totale Bereicherung.“: Direktes Feedback bei Unterrichtsvideoanalysen in der asynchronen Online-Lehre.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen