
Virtuelle Thermoablation und Simulation
Das Lehrprojekt VIRTUS Virtuelle Thermoablation und Simulation zielt auf die Entwicklung eines interdisziplinären Lehrmoduls, das im Fachbereich Elektro- und Informationstechnik verankert ist. Es richtet sich an Studierende der Studiengänge Medizintechnik, Elektrotechnik und Technische Informatik und eröffnet ihnen einen praxisnahen Zugang zur interventionellen Radiologie sowie zur simulationsgestützten Therapieplanung.Im Zentrum steht die digitale Modellierung und Multiphysik-Simulation thermischer Ablationsverfahren auf Basis realer Schnittbilddaten (CT, MRT, Ultraschall). Die erarbeiteten Szenarien werden experimentell mit Gel-Phantomen und ex vivo Material überprüft. Studierende erwerben technische, bildanalytische und klinische Kompetenzen und arbeiten entlang des gesamten Workflows von der Bilddatenverarbeitung bis zur virtuellen Therapieentscheidung.VIRTUS verknüpft aktuelle Entwicklungen der Medizintechnik mit innovativen Lehrmethoden: interdisziplinär, projektbasiert und forschungsnah. Das Modul stärkt digitale Fachkompetenz, fördert selbstgesteuertes Lernen und qualifiziert Studierende für verantwortungsvolle Tätigkeiten in Klinik, Forschung und digitaler Gesundheitswirtschaft. Die Umsetzung erfolgt entlang klar strukturierter Arbeitspakete von Infrastruktur und Lehrmaterialien bis zu Simulation und Experiment und wird durch eine begleitende Wirksamkeitsprüfung kontinuierlich reflektiert und weiterentwickelt.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Modul Bridgelab
Zum Sommersemester 2026 wird erstmals die Masterveranstaltung BridgeLab im Masterstudiengang Bauingenieurwesen der Universität Siegen angeboten. Ziel ist es, Studierenden eine projektorientierte Lernumgebung zu bieten, in der aktuelle Fragestellungen des Brückenmonitorings praxisnah bearbeitet werden. Im BridgeLab arbeiten Studierende in Teams an realitätsnahen Aufgabenstellungen zur Analyse und Bewertung von Brückenbauwerken. Dabei kommen moderne Methoden der digitalen Modellierung und strukturellen Analyse zum Einsatz. Neben fachlichen Inhalten steht insbesondere der Transfer zwischen universitärer Forschung, ingenieurpraktischen Anwendungen und innovativen Lehrformaten im Mittelpunkt. Die Veranstaltung ist im Modulkatalog der Fachprüfungsordnung verankert und richtet sich an Masterstudierende mit Interesse an Bauwerksüberwachung, Infrastruktur und digitalen Methoden im Brückenbau.
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Better together-Entwicklung einer hybriden Lehr- und Lernumgebung
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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