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KI Praxis-Werkstatt

An der Hochschule Reutlingen wollen immer mehr Studierende ihr Praxissemester und Thesis für eigene Gründungsideen nutzen und erste Piloten dazu wurden bereits durchgeführt. Gleichzeitig werden KI-Kompetenzen in fast allen Fachbereichen unverzichtbar für Innovationen. Viele studentische Gründungsprojekte setzen bereits auf KI – sei es zur Datenanalyse, Prozessautomatisierung oder für intelligente Produkte. Das Problem: Die aktuelle Praxissemesterstruktur ist hauptsächlich auf klassische Unternehmenspraktika ausgerichtet und bietet kaum Raum für eigene innovative Projekte. Es fehlt ein strukturiertes Format, das eigene Gründungsvorhaben gezielt fördert und zugleich technologische und methodische Zukunftskompetenzen vermittelt. Unser Konzept der "KI-Werkstatt" bietet ein ein- bis zweisemestriges Programm, in dem Studierende eigene KI-basierte Gründungsideen im Rahmen ihres Praxissemesters entwickeln können. Sie verbinden dabei unternehmerisches Denken, reflektierten KI-Einsatz, praktische Projekterfahrung und berufsorientiertes Lernen.Der innovative Ansatz besteht aus:einem begleiteten Entrepreneurship-Semester als Alternative zum klassischen Praxissemestereiner anschließenden Betreuung z.B. der Thesis zur Vertiefung und Weiterentwicklung der Projekte im Peer-Coaching-Format

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Lena SchulerProjektkoordinator:in
Anna-Maria LiokaProjektmitarbeiter:in

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Projekt 101575
Projekt

ElSchalte – Schaltungstechnik einmal anders gedacht

Das Veranstaltungsmodul Schaltungstechnik im Studiengang Ba-Elektrotechnik wird an Hochschulen in klassischer Weise gelehrt: Unterteilt in einen Vorlesungsteil, einen Übungsteil und einen Praktikumsteil. Diese Einteilung bedingt, dass die Studierenden das Modul nicht gesamtheitlich betrachten und erworbenes Wissen in übungstechnische oder praktische Teile selbst übertragen können. ElSchalte knüpft an dieser Problemstellung an und setzt das Modul in einem gesamtheitlichen Konsens um. Im Kern sollen die Studierenden problemlösungstechnische Kompetenzen aufbauen. In der eigentlichen Vorlesung werden die Grundlagen vermittelt, mit welcher Lösungsansätze entwickelt werden. Der Übungsteil der Vorlesung dient der Vorstellung zahlreicher Problemstellungen der angewandten Schaltungstechnik. Die Studierenden sollen elektronische Schaltungen mit Bezug zur Alltagspraxis berechnen. Nach Konzeptfindung berechnen die Studierenden Ihre Schaltungen und dimensionieren diese anhand verfügbarer elektronischer Komponenten selbst. Anschließend wird die Schaltung im praktischen Teil von den Studierenden aufgebaut und getestet. Durch die Rückkopplung zwischen experimentellem und berechnetem Ergebnis und der Möglichkeit, einen Schritt zurückgehen und die Berechnungen basierend auf den experimentellen Ergebnissen erneut durchführen zu können, wird das Modul gesamtheitlich gelehrt.

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Communitybuilding für Lehrende

Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.

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Publikation 100712

Schmitz, Sigrid & Palm, Kerstin (2024): Da tut sich was! Lebenswissenschaften und Gender Studies im Dialog zur Vielfalt des Geschlechts.

Was ist biologisches Geschlecht – was ist „sex“? Wo brechen binäre Geschlechtergrenzen auf? Wie können wir Sex/Gender transdisziplinär zusammendenken, diskutieren und erforschen? Wie können wir die Anerkennung von Geschlechtervielfalt gesellschaftlich stärken? Dieser Blogbeitrag berichtet von dem Kolloquium „Geschlecht – Körper – Vielfalt. Neue Perspektiven für Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften“, das am 7.-8. November 2024 im Austausch zwischen den Lebenswissenschaften und den Gender Studies stattfand und Eingang fand in die Lehrunterstützung Argumentieren des Projektes Gendering MINT didaktich-digital.. In: GengerBolg, Zentrum für transdiszipinäre Geschechterstudien, HU Berlin, 18.10.2024. https://genderblog.hu-berlin.de/da-tut-sich-was-lebenswissenschaften-und-gender-studies-im-dialog-zur-vielfalt-des-geschlechts/

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