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Motivation f Informatik u nachhalt. Digitalbildung

Das Projekt „MIND²“ adressiert zum einen den kritischen Übergang von der schulischen zur hochschulischen Bildung im Informatik-Bereich, sowie die Vorbildung und das Interesse an diesen Themen bereits in der Schulzeit. Ziel ist es erstens, mittels eines bedarfsorientiert und partizipativ entwickelten, fakultätsübergreifenden Moduls die heterogenen informatischen Vorkenntnisse von Studienanfänger:innen an der htw saar zu homogenisieren und zweitens die Erkenntnisse bzw. Ergebnisse hier für Workshops etc. an Schulen zu nutzen. Innovativ dabei ist u. a. die partizipative Einbindung von Studierenden, die in Zusammenarbeit mit Lehrenden praxisnahe Demonstratoren entwickeln. Diese machen aktuelle technologische Themen wie KI, Robotik, Mikrocontroller und 3D-Druck in hands-on Formaten für Schüler:innen der Klassen 10 bis 12 erfahrbar und fördern so frühzeitig Interesse, Motivation und Kompetenzen im Bereich Informatik. Gleichzeitig stärken Studierende durch diese Co-Kreation wichtige fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills). Die entwickelten Inhalte und Materialien sind hybrid nutzbar und werden durch Evaluation kontinuierlich geprüft bzw. angepasst. Neben der Förderung informatischer Kompetenzen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Reflexion digitaler Technologien, um deren Anwendung nicht nur zu ermöglichen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Alle Projektergebnisse werden nachhaltig als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt.

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KoALa – Eine kollaborative Analyseumgebung für die Lehre

Im KoALa-Projekt wird ein Tool entwickelt, das einen kollaborativen Austausch über Musik ermöglicht. Kerngedanke ist die Sammlung von Annotationen, die zeitlich den Ereignissen auf einem Zeitstrahl (z. B. in einem Soundfile) zugeordnet sind. Die von den Teilnehmer*innen erstellten Annotationen können anschließend in einer Zusammenschau mit den anderen geteilt und in Kombination dargestellt werden. Die so entstehende Synopse dient dann als Ausgangspunkt für einen Austausch über das Musikstück. Im Projekt wird das Tool zunächst mit dem Fokus auf Unterrichtssituationen entwickelt. Einzelne Sets von Annotationsmarkern (wie z. B. verschiedene Kadenzbegriffe, Klauseln) werden in Templates vorbereitet und zur Verfügung gestellt. Die möglichen Einsatzszenarien von KoALa sind vielfältig – sei es Musikunterricht (in Schule, Musikschule oder Hochschule), in Konzertsituationen oder in Reflexion einer eigenen künstlerischen Praxis. Dabei kann es u. a. um Fragen der Interpretationsforschung, der Analyse oder des hörenden Wiedererkennens gehen. Nach der Fertigstellung soll mittel- und langfristig eine Nutzung des Tools auch außerhalb der HfM Freiburg möglich sein.

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