
Motivation f Informatik u nachhalt. Digitalbildung
Das Projekt MIND² adressiert zum einen den kritischen Übergang von der schulischen zur hochschulischen Bildung im Informatik-Bereich, sowie die Vorbildung und das Interesse an diesen Themen bereits in der Schulzeit. Ziel ist es erstens, mittels eines bedarfsorientiert und partizipativ entwickelten, fakultätsübergreifenden Moduls die heterogenen informatischen Vorkenntnisse von Studienanfänger:innen an der htw saar zu homogenisieren und zweitens die Erkenntnisse bzw. Ergebnisse hier für Workshops etc. an Schulen zu nutzen. Innovativ dabei ist u. a. die partizipative Einbindung von Studierenden, die in Zusammenarbeit mit Lehrenden praxisnahe Demonstratoren entwickeln. Diese machen aktuelle technologische Themen wie KI, Robotik, Mikrocontroller und 3D-Druck in hands-on Formaten für Schüler:innen der Klassen 10 bis 12 erfahrbar und fördern so frühzeitig Interesse, Motivation und Kompetenzen im Bereich Informatik. Gleichzeitig stärken Studierende durch diese Co-Kreation wichtige fachliche und überfachliche Kompetenzen (Future Skills). Die entwickelten Inhalte und Materialien sind hybrid nutzbar und werden durch Evaluation kontinuierlich geprüft bzw. angepasst. Neben der Förderung informatischer Kompetenzen liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Reflexion digitaler Technologien, um deren Anwendung nicht nur zu ermöglichen, sondern auch kritisch zu hinterfragen. Alle Projektergebnisse werden nachhaltig als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung gestellt.
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Interprofessionelle Lehre in Allgemein- und Zahnmedizin
Das Projekt umfasst die Entwicklung, Etablierung und Evaluation eines neuen interprofessionellen Lehrformats für Studierende der Zahn- und Humanmedizin der Universität Leipzig auf Basis des regulären Pflichtcurriculums (Blockpraktikum Allgemeinmedizin, Integrierter Behandlungskurs Zahnmedizin). Dies erfolgt in Zusammenarbeit des Instituts für Allgemeinmedizin und des Funktionsbereichs Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie. Hintergrund ist, dass obwohl zahlreiche Wechselwirkungen zwischen Mundgesundheit und chronischen Erkrankungen bestehen (z.B. Parodontitis-Diabetes/kardiovaskuläre Erkrankungen) und Haus- und Zahnärzt:innen in der Prävention die gleichen Risikofaktoren adressieren, im Praxisalltag kaum Kooperation stattfindet. Eigene Vorarbeiten zeigen, dass insbesondere auf hausärztlicher Seite oft fehlendes Wissen zu einem Mangel an Kooperationsbereitschaft beiträgt. Ziel des neuen Lehrangebots ist daher die Förderung gegenseitigen Verständnisses und zukünftiger Zusammenarbeit durch praxisorientierte interprofessionelle Lehre (inkl. Arbeit mit echten Patient:innen), die im Studium bisher nicht stattfindet. Das Lehrformat soll partizipativ mit Studierenden und Ärzt:innen beider Fachrichtungen entwickelt werden, um Praxisrelevanz und Attraktivität der Lehrinhalte, Lernziele und Lehrmaterialien sowie deren zielgruppengerechte didaktische Aufarbeitung zu gewährleisten.
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Experimenteller Lehr- und Arbeitsraum
Ein Seminarraum, der sich in unmittelbarer Nähe zur Didaktischen Werkstatt Gesundheit (DWG) befindet, wurde mit zusätzlichen finanziellen Mitteln des Fachbereichs zu einem experimentellen Lehr- und Arbeitsraum umgestaltet. Er repräsentiert die Idee der DWG von innovativer Lehre durch Verhältnisänderung. Durch flexibles und ergonomisches Mobiliar können einerseits lange schädliche Sitzzeiten unterbrochen und ein Bewusstsein für körperliche Bedürfnisse beim Lernen geschaffen werden. Andererseits lädt er dazu ein, die Möglichkeiten im Raum bei didaktischen Überlegungen einzubeziehen und die Anordnung von Mobiliar für das Setting lernförderlich zu nutzen.
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Studentische Partizipation weiterdenken: Gelebte Mitbestimmung als Zukunftsaufgabe der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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