
ARGeo: Immersives Lernen durch AR in Geographie
Das Projekt ARGeo an der Bergischen Universität Wuppertal zielt auf die nachhaltige Verankerung von Augmented Reality (AR) in der geographischen Lehrer:innenbildung. Lehramtsstudierende erwerben technische Kompetenzen im Umgang mit webbasierten AR-Tools (z.?B. Blippar), gestalten fachdidaktisch fundierte AR-Lernumgebungen und erproben diese in universitären und schulischen Kontexten. Didaktische Leitlinien wie das TPACK-Modell, die Cognitive Theory of Multimedia Learning (CTML) und der Affordance-Ansatz für AR strukturieren die Gestaltung und Reflexion der Inhalte. Die AR-Materialien werden schrittweise in die drei Modulkomponenten des Lehramtsstudiums (Einführung in die Didaktik, Medien und Methoden, Außerschulische Lernorte) integriert. Im zweiten Projektjahr erfolgt zudem ein Transfer ins institutsinterne GeoIT-Schülerlabor, das für die schulpraktische Erprobung genutzt und konzeptionell weiterentwickelt wird. Die systematische Evaluation durch ein Explanatory Sequential Design (TAM + Interviews) liefert empirische Grundlagen zur Optimierung der Lehr-Lernprozesse. Abschlussarbeiten und das AR/VR-Netzwerk der BUW stärken die wissenschaftliche Weiterentwicklung und schulischen Transfer. Perspektivisch wird auf dieser Basis ein Kriterienkatalog erarbeitet, der aufzeigt, welche technischen, didaktischen und strukturellen Voraussetzungen notwendig sind, damit Lehrkräfte AR langfristig, praxisnah und reflektiert in den Geographieunterricht integrieren können.
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Reflexionsfähigkeiten Lehramtsstudierender im Profilstudium stärken
Lehramtsstudierende an der Leuphana können durch die Wahl eines Profilstudiums einen thematischen Schwerpunkt setzen und sich hierdurch gezielt mit einem der Querschnittsthemen auseinandersetzen, die an die zentralen Herausforderungen einer transformativen Gesellschaft anschließen: Inklusion & Diversität, Digitales Lehren & Lernen oder Sprachliche Bildung. Kernelement des Profilstudiums ist ein digitales Reflexionstool (ePortfolio). Es ermöglicht Studierenden die regelmäßige situationsbezogene Reflexion ihrer Kompetenzentwicklung durch bewusste kognitive und zielgerichtete Prozesse der multiperspektivischen Betrachtung beruflich relevanter Situationen. Unterstützt durch das ePortfolio lernen angehende Lehrkräfte, die oft komplexe schulische Realität zu erfassen, verschiedene Interpretationen zu prüfen und das eigene Handeln entsprechend zu steuern. Damit trägt die Auseinandersetzung mit dem ePortfolio zu einem kontinuierlichen und gezielten Professionalisierungsprozess der Profilstudierenden bei. Studien belegen, dass die Reflexionsfähigkeit von Lehramtsstudierenden eher schwach ausgeprägt ist und demnach kein Selbstläufer ist, sondern einer gezielten Förderung im Sinne des Constructive Alignment bedarf. Daher ist das Ziel des Projekts ReflexProfi-L, die Reflexionsfähigkeit von Profilstudierenden im Lehramtsstudium durch gezielte Maßnahmen der Unterstützung, Fallarbeit und Vernetzung qualitativ zu stärken; sowohl digital-gestützt als auch in Präsenzformaten.
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