
INNO4BNE: Innovative Lehrformate in der Bildung für nachhaltige Entwicklung
Das Projekt INNO4BNE strebt an, eine Sammlung von innovativen Lehrformate für Bildung für nachhaltige Entwicklung im HochN-Wiki anzulegen und damit den „BNE 2030“-Prozess zu unterstützen. Mitglieder der gleichnamigen Hub-Gruppe der DG HochN können dort auf alle bereits existierenden Formate und Tools verlinken, die sie in der eigenen Lehre als besonders nützlich empfunden haben. Das Wiki ist auch Lehrenden außerhalb des Netzwerks zugänglich. Darüber hinaus ist das Netzwerk besonders an Open Educational Resources interessiert, die eine Übertragung und Anwendung in anderen Hochschulen barrierefrei möglich macht. Zudem steht die Erweiterung des Netzwerks, die Verbreitung der Erkenntnisse und der Austausch mit ähnlichen Netzwerken im Vordergrund, die sich mit der Bereitstellung von Lehrmaterial für Hochschulen beschäftigen, und u.a. Zertifikate für Nachhaltige Entwicklung entwickeln möchten. Das Alleinstellungsmerkmal unseres Projekts ist die Verknüpfung von innovativen Lehrmaterialien und pädagogischen Ansätzen mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Nachhaltigkeit, der sich bislang auf disziplinübergreifende Hochschulangehörige der DACH-Region spezialisiert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Resilient@Campus
Resilient@Campus entwickelt eine kohärente Toolbox zur Förderung der psychischen Resilienz von Studierenden, um deren Handlungsfähigkeit angesichts der mental immer stärker überwältigenden Polykrise aufrecht zu halten. Ausgangspunkt ist eine schon heute psychisch stark herausgeforderte Studierendengeneration in einer Lehr-Lern-Situation, in der die Auswirkungen der sich absehbar weiter zuspitzenden Krisendynamiken (insb. rund um die Klimakatastrophe) auf die mentale Gesundheit noch nicht angemessen adressiert werden. Zudem wird psychische Resilienz thematisch bei aktuell stark überlasteten Studierendenberatungsstellen und studentischen Gesundheitsmanagements verortet und nicht als Teil eines kompetenzorientierten Studiums gesehen mit Risiken für die mentale Gesundheit, Studienerfolg und spätere Rolle der Absolvent:innen als Schlüsselakteur:innen der Nachhaltigkeitstransformation. Mit Resilient@Campus entsteht eine evidenzbasierte Toolbox, mit der Lehrende der drei Verbundpartner (und im Rollout des Projekts weitere Hochschulen in Deutschland) für die Thematik der mentalen Gesundheit angesichts der Polykrise in Lehr-Lern-Situationen sensibilisiert und befähigt werden, die Resilienzentwicklung von Studierenden zu begleiten. Kurz: Mit Resilient@Campus entsteht ein ganzheitliches, integriertes Unterstützungsangebot, das die Studier- und Transformationsfähigkeit der nächsten Absolvent:innengeneration als widerstands- und handlungsfähige Gestalter:innen von morgen stärkt.
Projekt anzeigen
Aufbau des Digital Object Learning Centre (DOLCE)
Das Digital Object Learning Centre (DOLCE) vermittelt disziplinübergreifend digitale Kompetenzen in der Arbeit mit Sammlungen am Beispiel der zentralen Sammlungsdatenbank der Goethe-Universität. Der aus aktuell neun Modulen bestehende DOLCE-Kurs kann entweder in Form eines Readers oder in Form von Video- oder Texttutorials auf Moodle benutzt werden. Er funktioniert sowohl als Selbstlern- als auch als Blended Learning Tool. DOLCE wurde bisher in der objektbezogenen Lehre genutzt und eignet sich darüber hinaus für den Kompetenzaufbau in der digitalen Sammlungsarbeit für Universitäten und GLAM-Institutionen.
Maßnahme anzeigen
Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht
Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.
Publikation anzeigen