Maßnahme Bühne
Zum Projekt

Sichtbarkeit & Transfer durch Social Media

Das DigiTeLL-Projekt stärkt gezielt die Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung zur Siche-rung der Nachhaltigkeit und des Transfers von Learning Designs. Über LinkedIn wer-den Erfolge, Tipps, Veranstaltungen und Innovationen aus dem Bereich digitale Lehre kommuniziert, um Reichweite und Wirkung auch über die Goethe-Universität hinaus zu entfalten. Vernetzung, Austausch und Feedback werden gezielt über die Plattform gefördert.

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Öffentlichkeitsarbeit
Vernetzung
Social Media
Zielgruppe(n)
Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen/LfBA
Tutor:innen/stud. Mentor:innen
Professor:innen
Mitarbeiter:innen aus Service, Verwaltung & Wissenschaftsmanagement
Studierende
Handlungsfeld & Aktivität(en)
Technisch-räumliche Infrastruktur
Plattformen/Portale entwickeln
Projektkoordination
Kommunikationsprozesse & Öffentlichkeitsarbeit entwickeln
Supportangebote
Angebote für Austausch und Kollaboration entwickeln

Beschreibung

Herausforderung

Erhöhung der Sichtbarkeit und Präsenz innerhalb und außerhalb der Universität; Stei-gerung der Bekanntheit innovativer Lehransätze.

Herangehensweise

Die LinkedIn-Kommunikation wurde systematisch aufgebaut, indem regelmäßig Bei-träge zu aktuellen Projekten, Veranstaltungen und Best-Practice-Beispielen veröffentlicht wurden. Tutorials und Erfahrungsberichte aus der Praxis machten die Inhalte anschaulich und praxisnah. Ergänzend entstanden Blogartikel, die Hintergründe und Erfolge der DigiTeLL-Initiative transparent machten. Die gezielte Videoproduktion ver-stärkte die Reichweite durch visuelle und authentische Einblicke in die Projektarbeit. Die Vernetzung und der Austausch mit relevanten Akteuren erfolgten durch Interakti-on auf LinkedIn, die Beteiligung der Teilprojektbeteiligten und das Teilen von Erfah-rungswissen, wodurch Synergieeffekte geschaffen wurden.

Voraussetzung

Für die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahme waren verschiedene Voraussetzungen erforderlich: Ein engagiertes Team mit umfassender Medienkompetenz sorgte für die professionelle Erstellung und kuratierte Veröffentlichung der Inhalte. Die notwendige Produktionsinfrastruktur umfasste hochwertige Kameras, Audioequipment sowie Software für Schnitt und Grafikbearbeitung. Ein strukturierter Redaktionsplan koordinierte Themen, Veröffentlichungszeitpunkte und die Verantwortlichkeiten der Beteiligten. Zudem bildeten unter anderem die Inhalte der DigiTeLL-Teilprojektbeteiligte die Grundlage für die Vielfalt und Relevanz der Social-Media-Inhalte und förderte die Mitwirkung sowie den fachlichen Austausch im Rahmen des Projekts.

Eignung

Zur Bewertung des Erfolgs wurden verschiedene Social-Media-Kennzahlen analysiert. Besonders der Anstieg der Follower-Zahlen zeigte die wachsende Reichweite der Lin-kedIn-Präsenz. Detaillierte Einzelstatistiken lieferten Aufschluss über die Wirksamkeit der Maßnahmen: Die Anzahl an Impressions spiegelte die Sichtbarkeit der Beiträge wider, während Interaktionen wie Kommentare, Likes und geteilte Beiträge das Inte-resse und die Beteiligung der Community belegten. Die Engagement-Raten gaben Aufschluss darüber, in welchem Maße die veröffentlichten Inhalte zum aktiven Mitma-chen anregten und somit die Relevanz für die Zielgruppen erhöhten. Diese Daten er-möglichten eine kontinuierliche Bewertung und zielgerichtete Optimierung der Social-Media-Strategie.

Vorgehen/Schritte

Ein strukturierter Redaktionsplan sollte als Grundlage dienen, um Themen, Veröffentlichungszeitpunkte und Verantwortlichkeiten transparent zu koordinieren. Die Kommunikationsstrategie legt dabei die Zielsetzungen, Zielgruppen und den Kern der Botschaften fest. So kann langfristig eine konsistente und nachvollziehbare Präsenz in sozialen Netzwerken gewährleistet werden. Ergänzend sollte ein Leitfaden entwickelt werden, der die Content-Erstellung, Designrichtlinien und Anforderungen an die Plattform-Nutzung (z.B. LinkedIn-Formate, optimale Beitragslänge, Einsatz von Hashtags) praxisnah zusammenfasst. Dies erleichtert neuen Teammitgliedern und Beteiligten den Einstieg und schafft Klarheit für die Umsetzung.

Für den nachhaltigen Wissensaustausch ist es ratsam, themenorientierte Netzwerke oder „Communities of Practice“ aufzubauen, in denen sich Interessierte regelmäßig zu Social-Media-Trends, Erfahrungen und Best Practices austauschen können. Die Initiierung von Workshops, digitalen Arbeitsgruppen oder Foren fördert kollegiale Beratung und stärkt die Identifikation mit der Kommunikationsstrategie.

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Qualifizierung der Mitarbeitenden durch gezielte Workshops und Tutorials, insbesondere zur effektiven Nutzung der Plattform (z.B. LinkedIn-Algorithmus, Reichweitensteigerung, Zielgruppenansprache) sowie zur Produktion von hochwertigen Video- und multimedialen Inhalten. Gerade die niederschwellige Einführung in Videoproduktion, Post-Gestaltung und den Umgang mit Kommentaren steigert die Qualität der Beiträge und die Reichweite.

Zur Feedback-Kultur gehört, systematisch Möglichkeiten für Rückmeldungen zu schaffen. Das geschieht einerseits durch die gezielte Auswertung von Interaktionen (Likes, Kommentare, geteilte Beiträge, Engagement-Rate), andererseits durch Umfragen oder strukturierte Rückmeldungen von Fachgruppen. Die gewonnenen Einblicke fördern eine kontinuierliche Verbesserung der Inhalte und Prozesse.

Hinweise

Effekte

Die Maßnahme führte erwartungsgemäß zu einer deutlich höheren Sichtbarkeit der Projektaktivitäten und einer erweiterten Reichweite, sodass auch neue Zielgruppen angesprochen wurden. Überraschend positiv zeigte sich ein digitaler Wandel in der Kommunikationskultur, begünstigt durch die neuen Vernetzungen auf LinkedIn. Zu-dem entstanden zusätzliche Austauschmöglichkeiten und es gab unerwartet viele positive Rückmeldungen zu den Beiträgen.

Learnings

Bereits zu Projektbeginn sollte eine durchdachte Social-Media-Strategie inklusive eines klaren Redaktionsplans entwickelt werden. Es ist wichtig, die Mitarbeiter*innen für Kameraauftritte offen zu machen und Sicherheit im Umgang mit Videoproduktionen zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Expert*innen aus der Videoproduktion und Social-Media-Manager*innen gewährleistet professionelle Inhalte. Ein strukturierter Redaktionsplan mit klar definierten Verantwortlichkeiten bildet das Fundament für den Erfolg. Offenheit und niedrigschwellige Kommunikation steigern Reichweite und Partizipation nachhaltig.

Empfehlung

Rückblickend empfiehlt es sich, bereits zum Projektbeginn auch andere Social-Media-Kanäle neben LinkedIn in die Strategie einzubeziehen, um die Reichweite weiter zu erhöhen. Zudem sollte frühzeitig eine Evaluation der eingesetzten Maßnahmen erfolgen, um die Wirksamkeit kontinuierlich zu überprüfen und die Strategie bedarfsgerecht anzupassen

Tipps

Mitarbeiter*innen sollte als Weiterbildung der Besuch von Schreibkursen zu Social Media und Blogs gewährt werden.

Eine klare, verständliche Sprache sowie prägnante, leicht konsumierbare Inhalte erhöhen die Reichweite und die Beteiligung. Ziel ist es, sowohl Expert*innen als auch andere Anspruchsgruppen anzusprechen. Die Einbindung visueller Elemente wie Fotos, Grafiken und insbesondere kurze Videos macht komplexe Sachverhalte anschaulicher, sorgt für Aufmerksamkeit im Feed. Regelmäßigkeit und thematische Vielfalt sind entscheidend: Ein fortlaufender Veröffentlichungsrhythmus (z.B. zwei bis drei Posts pro Woche) mit wechselnden Themenschwerpunkten stärkt nicht nur die Präsenz, sondern baut ein interessiertes und engagiertes Netzwerk auf.

Sonstiges

Die Teilprojektbeteiligte und andere Beteiligte sollen sich aktiv in die Content-Erstellung einbeziehen, etwa durch das Teilen eigener Best-Practice-Beispiele oder das Verfassen von Beiträgen, erhöht die Identifikation und bringt vielfältige Perspektiven ein.

Bei der Planung und Umsetzung empfiehlt es sich, regelmäßig (z.B. quartalsweise) Auswertungsrunden durchzuführen und Maßnahmen flexibel anzupassen

Methoden

Empfohlen

Methoden
Social Media Post, Blogartikel, Videoproduktion
Formate
Newsbeiträge, Case Studies, Veranstaltungsberichte, Video-Posts
Technische Tools
Schnittsoftware (Adobe, Davinci), Canva, Wordpress

Nicht empfohlen

Methoden
Einseitige Kommunikation (nur Push-Content), unklare Verantwortlich-keiten, fehlende Rückkanäle
Formate
Einseitige Kommunikation (nur Push-Content), unklare Verantwortlich-keiten, fehlende Rückkanäle

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden
Material
NameDownload / LinkBeschreibungLizenzFormatGröße
DigiTeLL LinkedIn Kanal und Auswertung des LinkedIn-KanalsLink aufrufen/Link/

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