
Campus im Dialog - für Demokratie + Nachhaltigkeit
Das Projekt Campus im Dialog: für Demokratie und Nachhaltigkeit (CaDeNa) stärkt die PH Freiburg als lernende Organisation, die demokratische Teilhabe und Nachhaltigkeit nicht nur lehrt, sondern institutionell verankert. Ziel ist es, Studierende zu befähigen, wissenschaftsbasiert Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten, hierfür curriculare, strukturelle und kulturelle Transformation zu verzahnen. Im Sinne des Whole Institution Approach fokussieren die Maßnahmen auf drei Entwicklungsfelder: (1) Curriculare Reform: Etablierung eines verbindlichen, transdisziplinären Studium Generale-Bereichs in allen Bachelorstudiengängen sowie eines flexiblen Micro-Credential-Systems für individuelle Lernpfade und neue Zielgruppen. (2) Lehrinnovation: Aufbau von Entwicklungs- und Unterstützungsstrukturen für transdisziplinäre Lehr-Lern-Formate. Multiprofessionelle Teams arbeiten in NIC-Zyklen (Entwickeln Erproben Evaluieren Optimieren) und gestalten Reallabore zu Nachhaltigkeit und Demokratiebildung, in denen forschendes Lernen, Service Learning und partizipative Prüfungsformate erprobt und skaliert werden. (3) Hochschulkultur im Dialog: Weiterentwicklung des Campus als Erfahrungsraum mit strukturiertem Service-Learning-Netzwerk und neuen Formen studentischer Partizipation. CaDeNa wird so zu einem Modellvorhaben, in dem Demokratie, Nachhaltigkeit und Digitalität als gelebte Verantwortung sichtbar werden.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Innovative Konzepte und Angebote für die zeitgemäße digitale Lehre an Musikhochschulen
Auf der Basis der vom Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg erarbeiteten Konzepte, den Erfahrungen der Studierenden und Lehrenden mit eartraining-online.de und Digitale Musikkulturen sowie der kurzfristig notwendigen und umgesetzten umfangreichen corona-bedingten methodischen Forschung zur Digitalisierung der Lehre (Blended Learning) plant die Hochschule nun zügig die Weiterentwicklung der vorhandenen Angebote und die Implementierung weiterer Innovationen auf der Basis vorangehender und begleitender Evaluierungen. Durch Blended Learning ist es möglich die individuellen Bedarfe der Studierenden zielgenauer zu adressieren. Auch die Präsenzlehre wird dadurch weiterentwickelt und kann noch stärker auf das Lernen in zwischenmenschlicher Interaktion fokussiert werden. Die ent-worfenen Maßnahmen zielen im Schwerpunkt auf ein umfangreiches digitales Lehrangebot zu Grundlagen der Kunstwissenschaften und Kunsttheorie, zur Medienkompetenz und Entwicklung innovativer multimedialer Kunstformate sowie auf das Üben von Fertigkeiten mit Hilfe von digitalen Tutoraten (Phonetik von Fremdsprachen beim Singen, Gehörbildung, Spiel im virtuellen Orchester etc.).
Projekt anzeigen
Gestaltung mobiler Interaktions- und Infoformate
Die umfassende Partizipation Studierender in der Lehre wird in der Praxis wenig umgesetzt. Gründe dafür können fehlendes Wissen, geringe Motivation sowie ein nicht klar erkennbarer Mehrwert für Lehrende und Hochschulen sein. Im Rahmen des Verbundprojekts D2C2 entwickelte die Community Kunst und Gestaltung ein innovatives Ausstellungs- und Interaktionsformat. Ziel war es, erfolgreiche Beispiele studentischer Mitge-staltung sichtbar und unmittelbar an Hochschulen erlebbar zu machen. Drei mobile Wagen, aufgebaut als Pop-up-Räume, boten Informationsflächen, Workshopbereiche und Präsentationen dieser partizipativen Lehrprojekte, die über 4 Jahre Forschungsarbeit entstanden. Durch niedrigschwelligen Zugang, Präsenz vor Ort, interaktive Formate und ein dreitägiges Workshopprogramm förderte die RoadShow Austausch, Vernet-zung und Bewusstseinsbildung über Partizipation. Die Präsentation erfolgte im Sommer 2025 an zehn Standorten, darunter Festivals, Tagungen und Hochschulveranstaltungen. Für di
Maßnahme anzeigen
Zwischen Wunsch nach Austausch und Präferenz von Einzelarbeit in videobasierten Blended-Learning-Settings: Annäherung an ein ambivalentes Verhältnis.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen