
Spielraum für Innovation
Das Projekt Spielraum für Innovation (SPIN) entwickelt ein skalierbares Portfolio-Management für projektbasierte Lernformen, das hochschulweit das Curriculum transformiert. Durch die Arbeit in interdisziplinären Teams an realen gesellschaftlichen Herausforderungen werden die Selbstwirksamkeit, Mitbestimmung und Teilhabe unserer Studierenden gestärkt. SPIN ist regional verankert in den profilbildenden Themen Nachhaltige Wert(e)schöpfung, Effektive Verwaltung und Zukunftsfähige Mobilität und getragen von der Vision der TH Wildau: Gemeinsam die Zukunft für eine lebenswerte Gesellschaft gestalten. Kern ist ein digitaler Projektmarktplatz, auf dem Problemstellungen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kuratiert, in klare Beschreibungen überführt und mittels Matching passgenau mit Studierendenprofilen verbunden werden. Zentrale Innovation sind neue Rollen im projektbegleitenden LehrTeam, das die projektbasierte Lehre zusammen mit Lehrenden, Studierenden und Partnern plant, begleitet und vernetzt. Studienleistungen werden auf Basis individueller Learning Agreements festgelegt und authentische Prüfungsleistungen vereinbart. Vier skalierbare SPIN-Elemente verankern das Konzept curricular und ermöglichen eine dynamische Ausweitung. Durch digitale Infrastruktur, OER-Materialien und Regionalbezug wird SPIN nachhaltig in Lehre, Organisation und Strategie der TH Wildau verankert und als übertragbares Modell für partizipative Hochschulentwicklung etabliert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Materialwelten im Maker Space
Das Projekt Materialwelten im Maker Space fördert die Entwicklung innovativer Lernmaterialien durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fachbereiche Gestaltung (Prof. Junge) und Kindheitspädagogik (Prof. Dr. Kaiser und Prof. Dr. Hormann). Im Fokus steht die Konzeption ästhetisch-pädagogisch wertvoller Materialbuffets und Lerntabletts. Die Studierenden bringen vielfältige Perspektiven aus (1) Design (Junge), (2) Elementar- (0-6 Jahre; Kaiser) und (3) Primarpädagogik (6-12 Jahre; Hormann) in die Themen und den Prozess ein. In interdisziplinären Teams entwickeln Studierende mit Methoden wie Design Thinking, Odyssee Framework und Prototyping Materialbuffets und Lerntabletts. Kreative Praxis und wissenschaftliche Forschung verschmelzen zu nachhaltigen Bildungsressourcen. Peer-Review-Sessions integrieren konstruktives Feedback und Ideen in Peer-to-Peer Interaktionen. In Kooperation mit lokalen Bildungseinrichtungen werden Materialien praktisch erprobt und mithilfe empirischer Methoden (Beobachtung, Interviews) Interaktionen von Kindern mit von Studierenden konzipierten Materialien untersucht. Qualitative Datenerhebung ermöglicht Rückschlüsse auf pädagogische Wirksamkeit und ästhetische Attraktivität. Das Projekt generiert neue Erkenntnisse zur Integration von Design und Pädagogik, entwickelt beständige Lernmaterialien und fördert entdeckendes Lernen. Die Praxisnähe stärkt Problemlösungsfähigkeiten sowie interdisziplinäre Kompetenzen der Studierenden und verbessert die Lehr-Lern-Praxis.
Projekt anzeigen
Weiterbildung zur Projektevaluation
Teilnahme an einer Weiterbildung zur Evaluation eines Projektausschnitts (TESOL Research Colloquium) mit dem Ziel, die Ergebnisse im nächsten Wintersemester anzuwenden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
Maßnahme anzeigen
Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen