
Spielraum für Innovation
Das Projekt Spielraum für Innovation (SPIN) entwickelt ein skalierbares Portfolio-Management für projektbasierte Lernformen, das hochschulweit das Curriculum transformiert. Durch die Arbeit in interdisziplinären Teams an realen gesellschaftlichen Herausforderungen werden die Selbstwirksamkeit, Mitbestimmung und Teilhabe unserer Studierenden gestärkt. SPIN ist regional verankert in den profilbildenden Themen Nachhaltige Wert(e)schöpfung, Effektive Verwaltung und Zukunftsfähige Mobilität und getragen von der Vision der TH Wildau: Gemeinsam die Zukunft für eine lebenswerte Gesellschaft gestalten. Kern ist ein digitaler Projektmarktplatz, auf dem Problemstellungen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kuratiert, in klare Beschreibungen überführt und mittels Matching passgenau mit Studierendenprofilen verbunden werden. Zentrale Innovation sind neue Rollen im projektbegleitenden LehrTeam, das die projektbasierte Lehre zusammen mit Lehrenden, Studierenden und Partnern plant, begleitet und vernetzt. Studienleistungen werden auf Basis individueller Learning Agreements festgelegt und authentische Prüfungsleistungen vereinbart. Vier skalierbare SPIN-Elemente verankern das Konzept curricular und ermöglichen eine dynamische Ausweitung. Durch digitale Infrastruktur, OER-Materialien und Regionalbezug wird SPIN nachhaltig in Lehre, Organisation und Strategie der TH Wildau verankert und als übertragbares Modell für partizipative Hochschulentwicklung etabliert.
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Innovationscluster E-Assessment
Die Optimierung von Prüfungsbedingungen ist zentrales Thema für Hochschulen. Zugleich hat sich die Zahl durchgeführter E-Assessments unter Corona deutlich erhöht. Alleine die Verbundpartner führen aktuell >75.000 E-Abschlussprüfungen durch. NOVA:ea möchte akademische Bildung in allen biographischen Phasen mit studierendengerechten E-Asessments fördern. Es platziert Studie-rendendiversität im Zentrum der didaktischen/technischen/diagnostischen Gestaltung von E-Assessments. Leitprinzip ist die Verzahnung der studierendenzentrierten Innovierung mit technologi-scher Weiterentwicklung, die für an über 230 HS eingesetzte E-Prüfungssysteme als Open Source erfolgt. Zu den Entwicklungen zählen domänenspezifische Aufgabenformate sowie flexible On-Demand E-Assessments. Ein Prüfungscockpit gibt Lehrenden durch Assessment Analytics Hand-lungsempfehlungen zur iterativen Verbesserung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Akzeptanzför-derung bei der Einführung von E-Assessments. Besonderen Stärke des Projektverbunds ist der fest in der Projektstruktur verankerte Transfer zwischen komplementären Verbundpartnern. Austausch in andere HS soll durch ein OER E-Assessment-Toolkit für Lehrende & Serviceeinrichtungen erleichtert werden.
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Vorbereitung und Durchführung von Lehrangeboten
Massnahme 3 im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442) ist die Vorbereitung von Lehrangeboten und deren Durchführung in den Wintersemestern 2024/25 sowie 2025/26 an der Universität Duisburg-Essen. Dazu gehört auch, dass Kolleg:innen außerhalb der Projektverantwortlichen dabei unterstützt werden, eigene Lehr-/Lernangebote im Wintersemester 2025/26 durchzuführen. Diese Massnahme ist zur Erreichung der drei inhaltlichen Projektziele essentiell: 1. Schaffung sozialer Präsenz, 2. Förderung der Praxisnähe durch simulierte Situationen und 3. Förderung von Selbstwirksamkeit durch simulierte Situationen.
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Dornick, Sahra & Schütze, Judith (2026): Situationsanalyse. Ein machtkritisches und emanzipatorisches Forschungsprogramm.
Der Beitrag führt ein in die Potential der Situationsanalyse von Adele Clark für die Gender Studies. Die Methodologie der SitA legt Machtverhältnisse, Unsichtbarkeiten und Widersprüche offen, die unsichtbar bleiben, weil nicht nur das Gesagte, sondern auch das Ungesagte erfasst und soziale Wirklichkeiten als komplexe, verflochtene Konstellationen dich werden. Daraus ergibt sich ein besonderes Potenzial für die Gender Studies, da Geschlechterverhältnisse stets im Spannungsfeld individueller Erfahrungen, institutioneller Strukturen, diskursiver Rahmen und materieller Bedingungen in einem von Macht durchzogenen Raum verhandelt werden. In: Esto Mader, Mirjam Fischer &. Lea Luttenberger (Hrsg.), Methoden in den Gender Studies. Ein Lehrbuch für das inter- und transdisziplinäre Studium (S. 103-120). Verlag Barbara Budrich eBooks.
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