Suchergebnisse
Fachhochschule AachenPublikationFormat: LINKEvaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten
Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.
Publikation anzeigen
Fachhochschule AachenProfessionalisierte Vernetzung in der Evaluation zur Verbesserung von Lehr- und Studienqualität
Der Lenkungskreis hat sich 2022/23 bei der Stiftung Innovation in der Hochschullehre mit dem Projekt ProVELS (Professionalisierte Vernetzung in der Evaluation zur Verbesserung von Lehr- und Studienqualität) beworben, das bis März 2026 gefördert wird. Im Projekt ProVELS arbeiten wir an Unterstützungsstrukturen und Wissensmanagement für unser Netzwerk der Evaluator:innen an den Hochschulen in NRW.
Projekt anzeigen
Fachhochschule AachenPhysik.SMART
Experimente in der Physiklehre zielen auf die Förderung des Verständnisses physikalischer Zusammenhänge und das Erlernen naturwissenschaftlicher Methoden. An Hochschulen werden die theoretische Lehre in Vorlesungen und die praktische Anwendung jedoch aufgrund des logistischen Aufwands physikalischer Praktika zeitlich deutlich getrennt und auf starre Versuchsabläufe beschränkt. Dies soll im Projekt Physik.SMART durch den Einsatz von Smartphone-Sensoren mit der an der RWTH Aachen entwickelten App "phyphox" überwunden werden. Exemplarisch werden dazu an der RWTH Aachen sowie der FH Aachen für verschiedene Zielgruppen die typischen vorlesungsbegleitenden Übungen durch experimentelle Aufgaben ergänzt, bei denen ausgenutzt wird, dass nahezu alle Studierende über Messgeräte in Form der Sensoren ihrer Smartphones verfügen. Hierzu werden offene Arbeitsmaterialien erstellt, einfache und kostengünstige Materialsets mit beispielsweise Maßbändern oder Schnüren zusammengestellt und günstige ergänzende Sensoren für vom Smartphone nicht bereitgestellte Messgrößen entwickelt. Dies erlaubt experimentelle Aufgaben ohne den Aufwand eines traditionellen Praktikums und somit den direkten Bezug zu den Vorlesungsinhalten, wodurch die klassische Physiklehre grundlegend innoviert wird.
Projekt anzeigen
Fachhochschule AachenAdditive Reality Virtuelle, praxisnahe Ausbildung im Digitalen Zwilling
Hochschulen und Curricula stellen sich zunehmend der Herausforderung mit der innovativen Arbeitswelt mitzuhalten. Zukunftstechnologien entwickeln sich rapide und erfordern für den Umgang ein passendes Maß an Wissenstransfer. Absolvierende technischer Disziplinen wie der Ingenieurswissenschaften weisen ein hohes Verständnis für theoretische Grundlagen auf, benötigen jedoch mehr industrienahe Praxiserfahrung. Im Rahmen ihres Studiums an HAW & Universität werden Potentiale digitaler Lehre nicht ausreichend zur Vermittlung des Praxiswissens genutzt. Im Projekt Additive Reality werden digitale Tools wie interaktive E-Learnings und Methoden der Virtual Reality (VR) für die Lehre erprobt, um so die genannten Herausforderung zu adressieren. Es wird ein Handbuch erarbeitet, welches Tools aufzeigt mittels derer auch Laien VR-Anwendungen und interaktive E-Learnings für die Lehre realisieren können. Um dies für die Lehrenden greifbar und mit Studierenden erproben und reflektieren zu können, soll die Umsetzung anhand 3D-Druckens als Beispiel aus der Produktionstechnik erarbeitet werden. Als kostengünstige, wenige Euro teure Alternative zu VR-Brillen werden sogenannte Cardboards beleuchtet, um VR für eine breite Studierendenschaft zugänglich zu machen. Das Konzept fokussiert sich daher auf die folgenden drei Säulen: - Virtual Reality (Lernen) - E-Learnings (Abfragen) - Handlungs- und situationsorientierten Didaktik (Anwenden)
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Advanced Mastery Learning in der Telemedizin
Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als Adaptive Mastery Learning bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des Adaptive Mastery Learning entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.
Projekt anzeigen
Förderung fachspezifischen Problemlösens (Physik)
Fast die Hälfte der Studierenden bricht das Physikstudium im Laufe der ersten vier Semester ab. Einer der Gründe ist die hohe Komplexität und Abstraktheit der Inhalte. Mit den Maßnahmen können die Studierenden das benötigte Fachwissen abhängig vom Vorwissen erlernen und so erfolgreicher Studieren. Die Materialien führen sie strukturiert durch den Erwerb fachspezifischer Problemlösefähigkeiten.
Maßnahme anzeigen
MarSkills - Strukturen und Inhalte des neuen Studi
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen