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  • Projekt 101495
    Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften
    Projekt

    eService-Agentur im Land Sachsen-Anhalt

    Die Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt haben sich bezüglich der Digitalisierung in der Lehre sehr heterogen entwickelt, wobei Nachholbedarf als auch Leuchtturmprojekte zu konstatieren sind. Um die nachhaltige Weiterentwicklung der Digitalisierung in den Hochschulen zu koordinieren, sollen in einem auf Transfer und Synergie beruhenden Verbundprojekt die Grundlagen für eine landesweite Koordinierungsebene im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung geschaffen werden. Diese soll als eService-Agentur für Hochschullehre im Land Sachsen-Anhalt (eSALSA) aus der koordinierten Arbeit von mehreren thematischen Kompetenzzirkeln entstehen, in denen die einzelnen Hochschulen ihre vorhandene Expertise im Bereich Digitalisierung der Hochschulbildung einbringen, weiterentwickeln und Transfer ermöglichen. Die Projektziele bestehen darin, dass alle beteiligten Hochschulen über die didaktischen, technischen und rechtlichen Möglichkeiten verfügen, vor Ort elektronische Prüfungen durchzuführen, hybride Lehrszenarien einzusetzen und allen Lehrenden didaktisch orientierte Qualifizierungen zur digitalen Lehre anzubieten. Nach dem Ende der Förderperiode wird eine Verstetigung der Zusammenarbeit in Form einer Länderinitiative angestrebt (eSALSA).

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  • Projekt 101289
    Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften
    Projekt

    Career Readiness durch Microcredentials

    Der demografische Wandel u. der Fachkräftemangel stellen die Hochschulen in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Ziel des Verbundes ist es, Lehrangebote u. Strukturen durchlässiger zu gestalten, indem Microcredentials (MC) als eigenständige Lernmodule entwickelt u. zugänglich gemacht werden. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards stellt sicher, dass die erworbenen Kompetenzen für die individuellen Bildungsbiografien an allen Hochschulen des Landes anerkannt u. auf dem Arbeitsmarkt akzeptiert werden. Drei zentrale Schwerpunkte sind: Förderung von Schlüsselkompetenzen: An den beteiligten Hochschulen werden MC in Bereichen wie Summer Schools, Bachelor-Master-Übergängen, Weiterbildungsmodulen, Brückenkursen, MINT-Förderung u. Sprachzertifikaten entwickelt.Erhöhung der Durchlässigkeit: Es werden Qualitätsstandards erarbeitet, um die Anerkennung und Anrechnung von MC zu ermöglichen. Diese sollen in verschiedenen Szenarien, z. B. als Kombination von Studium u. Zusatzkursen oder als Module für Zertifikate und Abschlüsse, erprobt werden.Unterstützung durch technische Infrastruktur: Eine zentrale Plattform zur öffentlichen Darstellung, Verwaltung u. Anerkennung der MC wird geschaffen, um eine Nutzung zu erleichtern u. ihre Akzeptanz auf dem Arbeitsmarkt sicherzustellen. Das Vorhaben ist in Konzeptions-, eine Pilot- u. eine Verstetigungsphase unterteilt. Adressaten d. Entwicklungsarbeit sind: Studierende, Gasthörer:innen, Zertifikatsteilnehmende, Prüfungs- u. Zulassungsverwaltungen.

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  • Projekt 100944
    Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften
    Projekt

    Digitales Lehren und Lernen in erweiterten Realitäten

    An der Hochschule Harz können Studierende digitale Lehrangebote nutzen. Neben der offenen Lehrplattform ILIAS zur Lernkontrolle wird zunehmend auch Online-Lehre über Videokonferenz angeboten. Praktische Arbeiten können digital bisher nur unzureichend durchgeführt werden. Drei Themengebiete aus zwei Fachbereichen der Hochschule möchten mit dem Vorhaben die digitale Lehre um virtuelle Lernumgebungen ergänzen. Technisch wird ILIAS mit der 3D Engine Unity gekoppelt, die es ermöglicht xR-Anwendungen plattformübergreifend anzubieten. In jedem Themenbereich wird ein virtuelles Lernszenario erstellt und in drei Phasen evaluiert. Jeder Themenbereich ergänzt dabei Anforderungen an die virtuelle Umsetzung. Das Ziel ist ein Leitfaden mit Empfehlungen für den xR-Einsatz untersetzt mit den Ergebnissen der Evaluation. Das Teaching Lab der Hochschule und ein projektbegleitendes Konsortium bilden Supportstrukturen zur strukturellen Verankerung. Das Konsortium besteht aus Interessensvertretern der Verwaltung (Rechenzentrum, Prüfungsamt) und wird projektbegleitend um weitere Interessenten erweitert. Die Szenarien und Ergebnisse werden kontinuierlich mit dem Konsortium diskutiert, um weitere Anforderungen in der Entwicklung zu berücksichtigen.

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Projekt 101527
Projekt

Co-produktive Lehrfoschung Arbeit und Flucht

Das Projekt zielt darauf ab, einen innovativen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehrforschung im Kontext des Bachelor-Studiengangs Nachhaltige Sozialpolitik zu erarbeiten. Partizipation und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Transferorientierung zwischen Forschung und Praxis und des Service Learning, die im Lehrbetrieb bislang nicht hinreichend berücksichtigt werden. Ziel ist es, Studierende durch Praxiserfahrung auf ihre berufliche Tätigkeit im Kontext der Sozialpolitik in einer sich transformierenden Gesellschaft vorzubereiten. Inhaltlich soll im Themenfeld Arbeit und Flucht gemeinsam mit geflüchteten Frauen und kommunalen Praxipartner:innen der Zugang zum Arbeitsmarkt analysiert und Best-Practice Beispiele zu Bildungs- und Beratungsangebote von Jobcentern und Sammelunterkünften untersucht werden. Für geflüchtete Frauen ist die Integration in den Arbeitsmarkt ein Konfliktpotential, das es durch Empowerment-Räume wie Bildungs- und Beratungsangebote zu minimieren gilt (Menke/Ullmann 2024). Wichtig ist uns dabei, Forschung mit Geflüchteten zu machen und nicht über sie (Dilger et al. 2017: 126; Krause 2016: 1f.) wodurch die Notwendigkeit der Forschung aus forschungsethischer Perspektive begründet werden kann. Mittels innovativer empirischer Methoden (z.B. PhotoVoice) werden die Blickwinkel geflüchteter Frauen partizipativ eingebunden. Kooperationen mit dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. werden angestrebt.

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Maßnahme 100038
Maßnahme

Sprachlernberatung im schulischen Kontext

Sprachlernberatung ist ein Konzept der Erwachsenenbildung und wurde bisher nicht im schulischen Kon-text erprobt. Es ist notwendig, angehende Lehrkräfte gezielt auf Beratungsaufgaben vorzubereiten. Die Maßnahme umfasste die Konzeption, Pilotierung und Weiterentwicklung eines interdisziplinären Theorie-Praxis-Seminars zu diesem Thema. Die dafür entwickelte virtuelle Gesprächssimulation fand zusätzlich Einsatz in Lehrkräftefortbildungen sowie der Ausbildung schulischer Lerntutor:innen.

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Publikation 100250

Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Innovationsräumen. Herausforderungen am Beispiel hochschulischer Lehrentwicklungsprojekte

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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