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Humboldt-Universität BerlinAutor:in: Sigrid SchmitzPublikationFormat: LINKFeministische Science & Technology Studies im Dialog mit Natur- und Technikwissenschaften: Inklusionen – Grenzlinien – Strategien. Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften
Dieser Beitrag erörtert die Möglichkeiten und Herausforderungen zur Berücksichtigung von gesellschaftlich kontextualisierten Geschlechterperspektiven in den Naturwissenschaften. Ansatzpunkte zur Inklusion bieten Bereiche der Lebenswissenschaften und der Medizin, die bereits verschränkte Sex/Gender-Konzepte in ihrer Forschung berücksichtigen, Geschlechtervielfalt auch auf biologischer Ebene analysieren und die gesellschaftliche Kontextualisierung der Forschung thematisieren, wie beispielsweise der SFB „Sexdiversity“. Epistemologische Perspektiven der feministischen Science & Technology Studies (STS) zur Situiertheit der Forschenden und zur Reflexion ihrer eigenen gesellschaftlich-kulturellen Positioniertheit in Forschungsprozessen stoßen im Dialog aber immer noch auf Grenzen, wenn auf die Objektivität und Neutralität der MINT-Forschung gepocht wird. Strategien für einen transdisziplinären Austausch zur Positioniertheit der eigenen Forschungsmethodologien und Forschungspraxen sowie zur Kompetenzbildung für Sex/Gender- und feministische STS-Perspektiven in der Lehre und Nachwuchsförderung in MINT werden vorgestellt. In: Gender 3/2025, Schwerpunkt Perspektiven der Geschlechterforschung in Natur- und Technikwissenschaften
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Humboldt-Universität BerlinAutor:in: Judith SchützePublikationFormat: LINKSozialwissenschaftliche Aspekte der Informations- und Wissensgesellschaft erforschen
Das vorgestellte Angebot zum forschenden Lernen findet im Bachelor Wirtschaftsinformatik statt und thematisiert sozialwissenschaftliche Aspekte der Informations- und Wissensgesellschaft. Dabei durchlaufen studentische Forschungsgruppen die verschiedenen Phasen des forschenden Lernens und reflektieren den Prozess an verschiedenen Stellen.
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Humboldt-Universität BerlinAutor:in: Judith Schütze, Jana GerlachPublikationFormat: LINKSchütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.
Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.
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Humboldt-Universität BerlinGenderingMINT didaktisch-digital: Lehrmethoden - Planungshilfen - Austausch für Lehrende in MINT & Gender Studies
Das Projekt GeMINTdidaktisch-digital greift den Bedarf von Lehrenden an Doppelkompetenz in Fach- und interdisziplinärer Didaktik für den Wissenstransfer von Genderaspekten in die MINT-Fächer und MINT-Inhalten in die Gender Studies auf. Es entwickelt didaktische Anregungen, Planungshilfen und Ressourcen für Lehrende, die das Portal GenderingMINTdigital bereits einsetzen oder zukünftig nutzen wollen. Die lehrbezogenen Materialien und Formate werden Open Access in die skalierbare Portalstruktur integriert. Sie sind im Einsatz mit seinen fachübergreifenden und fachspezifischen OER nutzbar und über das Medienrepositorium der HU Berlin abrufbar. Der Content wird iterativ entwickelt, mit Lehrenden erprobt und nach Erfahrungsaustausch qualitätsgesichert unter der Kachel "Unterstützung für Lehrende" zugänglich gemacht. Alle Materialien des projektes stehen unter Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA zur Nutzung und Weiterverwendung unter gleicher Lizenz zur Verfügung. Feedback und Reflexion unter Lehrenden werden u.a. mit der Podscat-Reihe "Ich frag für `ne Kolleg*in" konsolidieren. Zusätzlich wird die Lehrenden-Community mit Theorie- und Prozesswissen für hybride/digitale Lehre gestärkt und vernetzt.
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Humboldt-Universität BerlinDaZx2 für taube und schwerhörige Schüler:innen
Im Projekt entsteht ein innovativer inklusiver digitaler Lernraum für Lehramtsstudierende, der erstmals den Fokus auf Deutsch und Deutsche Gebärdensprache als Zweitsprachen (DaZx2) für neu zugewanderte taube und schwerhörige Schüler:innen legt.Ziel ist die Förderung professioneller Handlungskompetenz im Umgang mit dieser Zielgruppe. Die multimedialen barrierearmen Lerneinheiten bauen aufeinander auf, unterstützen ein ressourcenorientiertes individuelles Fallverstehen und ermöglichen methodisch vielfältige Reaktionen auf Unterrichtssituationen. Der Theorie-Praxis-Transfer wird durch Selbstlernphasen, Präsenzseminare an der Universität und angeleitete Erprobung an Schulen gesichert. Der Lernraum wird ko-konstruktiv mit Studierenden entwickelt, nutztHP5-Formate und ist Teil eines Blended-Learning-Konzepts mit ECTS-Vergabe. Die individuelle Lernprogression geht durch automatisiertes formatives Feedback auf heterogenes Vorwissen ein und baut dies sukzessive aus.Die Qualitätssicherung erfolgt durch formative und summative qualitative Evaluation: Taube, schwerhörige und hörende Studierende evaluieren das Lernangebot; zusätzlich wird die Entwicklung professioneller Handlungskompetenz anhand studentischer Lösungen und Diskussionen erfasst. Ergebnisse fließen iterativ in die Weiterentwicklung des digitalen Lernraums ein und sichern eine nachhaltige Nutzung im transuniversitären Theorie-Praxis-Transfer.
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Humboldt-Universität BerlinDigitallabor Mathematik für die Chemie
Viele Studierende im Fach Chemie haben De?zite in mathematischen Grundlagen, da im Curriculum häu?g einedirekte Verknüpfung mit der Anwendung in der Chemie fehlt. In den bisherigen Curricula werden außerdem seltenausreichende Möglichkeiten zum Erlernen von Programmierfähigkeiten geboten, die angesichts der wachsendenBedeutung von Computermodellen und disruptiver Technologien wie Quantencomputing und KünstlicherIntelligenz in der Chemie dringend benötigt werden.Das Ziel unseres Projekts ist ein modulares und adaptives Digitallabor, in dem Studierende für die Chemierelevante mathematische Konzepte eigenständig in Python-Programmen umsetzen und direkt mit einemchemischen Kontext verknüpfen. So werden mathematische Grundlagen eng mit der Fachausbildung verknüpftund gleichzeitig Kenntnisse im Programmieren und Visualisieren von Daten erworben. Die einzelnen Versucheenthalten Elemente der forschungsnahen Lehre. In ihre Entwicklung wird die Studierendenperspektivesystematisch eingebracht.Im Digitallabor erwerben die Studierenden essentielle Fähigkeiten für die moderne naturwissenschaftliche Arbeit,beispielsweise indem sie Grenzen von Modellen sowie systematische Wege zu ihrer Verbesserung eigenständigevaluieren. Es ermöglicht den Studierenden zudem interaktives, individualisiertes und dezentralisiertes Lernen, was die Hochschullehre insbesondere für stärker diversi?zierte Studierendenkohorten resilienter undzukunftsfester macht.
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Humboldt-Universität BerlinRe:Law - Lehre
Recht ist mit Kultur oder Wirtschaft entscheidende gesellschaftliche Kraft. Es basiert auf Normen und realisiert sich über Praxis. Im Rechtsalltag von Verhandlung, Rechtsprechung, Gesetzgebung oder Mobilisierung unterliegt das Recht ständigem Wandel. Juristische Berufe erfordern Verantwortung und damit Wissen um Potentiale und Grenzen rechtlicher Handlungsspielräume, kurz interdisziplinäre Kompetenz. Derzeit dominiert im Jurastudium die Orientierung am Pflichtfachexamen. Mit professioneller Praxis, der Arbeit am realen Fall sind Studierende oft erst danach konfrontiert. Umgekehrt scheint juristische Eigenlogik in der interdisziplinären Ausbildung oft als Barriere auf, die Studierende vor vertiefter Arbeit mit Recht zurückschrecken lässt. Re:Law/lehre möchte traditionelle Lehrpläne um ein interdisziplinäres und praxisrelevantes Konzept erweitern. Zu diesem Zweck orientiert sich das Projekt an einer internationalen Bewegung zwischen Wissenschaft und Praxis: Den Feminist Judgments. Seit knapp 20 Jahren finden sich unter diesem Titel Richter*innen, Akademiker*innen oder Aktivist*innen zusammen, um Gerichtsentscheidungen aus intersektional-feministischer Perspektive neu/anders zu schreiben. Als Methode kritischer Rekonstruktion etabliert sich dieses "ReWriting" aktuell im deutschsprachigen Raum - nicht zuletzt über Forschungsprojekte rund um die HU Berlin. Mit Re:Law/lehre geht es nun darum, diese Dynamik aufzugreifen und für die Hochschullehre produktiv zu machen.
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Innovationen für die Künstlerische Lehre
Künstlerische Lehre ist auf Präsenz, direkten Austausch und Kollaboration angewiesen. Angesichts der perspektivischen Bedeutung der Digitalisierung in den Künsten sollen im Vorhaben Innovationen für die Künstlerische Lehre der UdK Berlin digitale/hybride Formen künstlerischer Lehre über spezifische Tools und Hardwareschnittstellen sowie in fächerübergreifenden Lehr- und Lernformaten entwickelt und umgesetzt werden. In Themenclustern (Körper/Bewegung, Inter-/Transdisziplinäre Praxis, Musik/Klang, Form/Material/Interaktion, Kunst/Kritik/Medien) erarbeiten Akteur*innen der über 70 Studiengänge in fünf Semestern innovative Lehr- und Interaktionsformate. Das sechste Semester dient der Ergebnissicherung und dauerhaften Implementierung, (inter-)nationale Veranstaltungen ermöglichen eine interdisziplinäre Vernetzung. Als Basis der digitalen Kommunikation und Kooperation fungiert die partizipativ konzipierte und weiterzuentwickelnde lizenzfreie UdK-Plattform medienhaus/, die anderen Anwendern Open-Source-Werkzeuge nachhaltig zur Verfügung stellt. Das Projekt erwirkt eine Stärkung der Digital Literacy, medientechnische/-kommunikative Innovationen und qualitatives Lehren/Lernen in virtuellen/hybriden künstlerischen Unterrichtsformaten.
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Entwicklung des Stud.IP-Plugins „coLearn!“
Das Lernen in Kleingruppen bietet hervorragende Möglichkeiten zur Förderung studentischen Lernens. coLearn!, ein Stud.IP-Plugin, das an der Universität Augsburg entwickelt wurde, unterstützt Lehrpersonen darin, Kleingruppenarbeit strukturiert zu planen und in ihren Vorlesungen, Seminaren oder Übungen umzusetzen. coLearn! bietet Lehrenden – basierend auf Erkenntnissen der empirischen Lehr-Lernforschung - die folgenden Möglichkeiten: (a) Erstellen von Aufgaben, die von Studierenden gelöst werden sollen, (b) Bildung von Kleingruppen zur Bearbeitung von Aufgaben, (c) didaktische Strukturierung der Kleingruppenkooperation durch Vergabe von Rollen, Phasen und je spezifischen Anweisungen, (d) vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Kooperationsprozesses für die Lehrperson.
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Simulationsbasiert beraten erproben und reflektieren: Drei Einsatzszenarien von virtual gaming simulations (VGS) zum Lerncoaching im schulischen Kontext
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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