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Pädagogische Hochschule HeidelbergHybrid Flexible Inverted Mathematics MOOC
Eine Herausforderung des Inverted-Classroom-Modells liegt in der Motivation der Studierenden zu kollaborativem Lernen sowohl während der Präsenzphasen als auch in den Vorbereitungsphasen. Dies ist umso schwieriger in hybriden Umsetzungen, wenn ein Teil der Studierenden ausschließlich synchron online und/oder in asynchronen Formaten teilnimmt.Das Projekt zielt darauf ab, in einer Lehramts-Mathematikvorlesung vielfältige Interaktionsanlässe durch die Einbindung zahlreicher externer Personen zu schaffen, die an Mathematik interessiert sind. Ziel ist die Entwicklung eines innovativen Lehrkonzepts, das Elemente des Inverted Classrooms, des HyFlex-Modells und eines Massive Open Online Courses (MOOC) kombiniert. Dadurch sollen Studierende motiviert werden, gemeinsam mit ihren Kommiliton*innen und mit Personen außerhalb der Hochschule mathematische Probleme zu lösen.Es wird eine innovative Lernumgebung für dieses Lehrmodell entworfen, die durch wiederholte Iterationen mittels eines Design-Research-Ansatzes evaluiert und optimiert wird. Studierende sind als Teilnehmende, Hilfskräfte und Feedbackgeber*innen eingebunden. Die Wirksamkeit des Projekts hinsichtlich Flexibilisierung, Motivation, Zufriedenheit und Lernerfolg wird durch umfassende Evaluationsmaßnahmen überprüft.
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Pädagogische Hochschule HeidelbergHochschul-Initiative Digitale Barrierefreiheit für Alle
Die chancengerechte - gesetzlich geforderte - Teilhabe an digitaler Lehre für Studierende mit Beeinträchtigungen erfordert technische und didaktische Kompetenzen von Hochschulangehörigen sowie zugängliche medientechnische Infrastrukturen und Studieninhalte. SHUFFLE folgt dem Universal Design for Learning, das alle Studierenden einbezieht. Es werden Maßnahmen für Online- und Hybridveranstaltungen in einem Studierenden- und Lehrenden-zentrierten Ansatz entwickelt, pilotartig skaliert, technisch und didaktisch evaluiert und in einem Reifegradmodell zusammengefasst. Die Maßnahmen betreffen: Digitalisierungsstrategie und Curricula; barrierefreie digitale Lernmaterialien; automatische Live-Untertitelung und -Übersetzung mit manueller Korrekturmöglichkeit; multimodale und interaktive Lernskripte mit synchronisierten Folien, Videoaufnahme, Transkript und Gebärdensprache; eine virtuelle Begegnungsplattform; MOOCs und lokale Lerngruppen; Zertifizierung von Kompetenzen in barrierefreier Lehre; barrierefreie Lernplattformen Moodle/ILIAS inkl. Funktionalitäten für E-Prüfungsleistungen. Die Maßnahmen werden an Pilot-Hochschulen ausgerollt und evaluiert, so dass eine Skalierung der Projektergebnisse bereits in der Projektlaufzeit stattfindet.
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Studium der individuellen Geschwindigkeit 2.0
Als Hochschule für angewandte Wissenschaften steht die Hochschule Esslingen (HE) vor der Herausforderung, Studierende mit zunehmend heterogenen Bildungsbiografien und sozialen Hintergründen auszubilden. Um Studierenden mit individuell verschiedenen Lernmöglichkeiten einen erfolgreichen Studienabschluss zu ermöglichen, soll das Projekt StiG 2.0 das bereits an der HE etablierte Studienmodell Studium in individueller Geschwindigkeit (StiG), systematisch und entsprechend dem erhobenen Bedarf der Studierenden weiterentwickeln.Das bisherige StiG enthält eine Studienzeitverlängerung in den ersten drei Semestern und zielt vor allem darauf ab, Studierenden mit fachlichen Defiziten einen sanfteren Einstieg in das Studium zu ermöglichen. Für Studierende mit Familienverantwortung oder parallel Berufstätige greift das bisherige StiG allerdings zu kurz, da auch nach den Anfangssemestern keine reguläre Studiengeschwindigkeit erreicht werden kann.Um allen Studierenden gerecht zu werden, wollen wir eine Lern- und Studienumgebung schaffen, die unterschiedliche Hintergründe und Bedarfe berücksichtigt, ohne die fachlichen Anforderungen zu senken. Ziel ist es, dass alle Studierenden trotz individueller Voraussetzungen erfolgreich studieren und gegebenenfalls verschiedene Geschwindigkeiten im Studienverlauf wählen können. Dazu sollen für alle passende, verbindliche Strukturen geschaffen werden und didaktische Innovationen, wie z.B. KI gestützte Lernhilfen, Einzug halten.
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Learning Inclusion by Video (LIV)
Das Forschungsprojekt „Learning Inclusion by Video (LIV)“ an der RWTH Aachen University untersucht, wie inklusiver Unterricht durch Unterrichtsvideografien erfahrbar gemacht und verbessert werden kann. Durch Videoaufzeichnungen in verschiedenen Schulen der Sekundarstufe I und II sollen wertvolle Erkenntnisse über guten inklusiven (Deutsch-)unterricht gewonnen werden.
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Einbindung von Studierenden in Lehr-Lernnetzwerke an Hochschulen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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