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Universität ErfurtCreating Prototypes for Global Health
PRO-HEALTH ist ein innovatives Lehrprojekt der Universität Erfurt, das Masterstudierende der Gesundheitskommunikation und Photonics von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einem interdisziplinären Lernformat zusammenbringt. Gemeinsam entwickeln sie im Jenaer Makerspace Lichtwerkstatt frugale Innovationen für reale Problemstellungen im Bereich Global Health. Diese Challenges stammen vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und umfassen Fragestellungen der klinischen Epidemiologie und Diagnostik. In der ersten Lehrveranstaltung (Innovation Lab) entwerfen interdisziplinär zusammengesetzte Teams nutzerzentrierte Prototypen sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Grundlage sind partizipative Co-Creation-Prozesse mit Projektpartnern aus den betroffenen Ländern. In der zweiten Veranstaltung (Implementation Lab) wird ein ausgewählter Prototyp mit Anwender:innen vor Ort getestet und gemeinsam weiterentwickelt ein zentraler Bestandteil der Implementationsforschung. Studierende erwerben dabei technologische, sozialwissenschaftliche und methodische Kompetenzen, stärken ihre Innovationsfähigkeit und entwickeln ein Bewusstsein für kulturelle Sensibilität, soziale Verantwortung und globale Zusammenhänge.
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Universität ErfurtSchriftEXPRESS am Schulanfang
Das Ziel von SchriftEXPRESS am Schulanfang (SEA) ist die Verankerung der Theorie-Praxis-Verzahnung und des forschungsorientierten Lernens an zentralen Inhalten des Schriftspracherwerbs (SSE). Dabei legt SEA ein Verständnis zu Grunde, das SSE als soziale Praxis begreift, die von Anfang an in literarische Kontexte eingebettet ist. Studierende des Lehramtes Primarstufe der Universität Erfurt unterstützen mit SchriftEXPRESS Erstklässler*innen durch schrift- und literaturbezogene Aktivitäten im Anfangsunterricht (einzeln oder in Kleingruppen). Sie professionalisieren ihr didaktisches Handeln in fachlichen Lehr-Lernprozessen und reflektieren ihre Erfahrungen in fachbezogenen SEA-Seminaren, die zu 50% im Peer-to-Peer Modus mit Beratungen durch geschulte Tutor*innen angeboten werden.Das Innovationspotential des schrift- und literaturbezogenen SEA-Projektes liegt 1. in der hohen Partizipation der Studierenden, inklusive der Bildung eines Kern-Teams mit allen studentischen Tutor*innen, die in alle Projektphasen aktiv eingebunden sind, 2. in der Gewährleistung nachhaltiger Grundstrukturen durch SEA-Materialboxen und eine SEA-Online-Plattform 3. in der Reflexion der Praxiserfahrungen der Studierenden im Seminar und im bewertungsfreien Peer-to-Peer Prozess 4. in Synergien, wenn Studierende zu eigenen Fragen, die in der Schulpraxis mit den Schreibanfänger*innen entstehen, Forschungsfragen für BA-Arbeiten entwickeln, die curricular zu dem Modul gehören, in dem die SEA-Seminare verankert sind.
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Universität ErfurtClinical Education in Global Justice
Ziel des Projektes ist, die Kompetenz-, Transfer- und Praxisorientierung sowie die Interdisziplinarität und Internationalität der juristischen Lehre an der Universität Erfurt nachhaltig zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt und erprobt das Projekt ein innovatives Programm zur Clinical Education in Global Justice in den staatswissenschaftlichen Studiengängen. Das Programm ermöglicht Studierenden, rechtliche Inhalte im Wege erfahrungsbasierten und forschenden Lernens selbst zu erarbeiten und diese in realen Praxisfällen exemplarisch zugunsten benachteiligter Rechtssuchender iSd. Service Learning anzuwenden. Durch exemplarische Beschäftigung mit konkreten Ungerechtigkeiten erfahren Studierende, dass Recht nicht neutral ist, und machen sich eigene Privilegierungen, Vorurteile und soziale Verantwortung bewusst. Das Projekt etabliert ein kompetenzorientiertes, dreisemestriges Clinic-Curriculum und institutionalisiert die Zusammenarbeit mit Praxispartnern. Es bindet die Ausbildung in globale Clinic-Netzwerke und Lernpartnerschaften ein, in deren Rahmen Erfurter Studierende gemeinsam mit Studierenden aus dem Globalen Süden praxisfallbezogen lernen. Flankiert wird die Clinic von einem Outreach-Programm, in dem Studierende Medien- und Kommunikationskompetenz erwerben und zum gesellschaftlichen Wissenstransfer beitragen.
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Interactive Green Environmental Learning Mobile
Im Zuge der Reakkreditierung des Studiengangs Recycling- und Entsorgungsmanagement soll eine Stärkung hybrider und projektorientierter Lernanteile erfolgen, in denen sich Studierende aktiv und eigenständig mit Themenstellungen des Recyclings-, Entsorgungs-, und Abfallmanagements, aber auch mit Schnittstellen ihrer Aufgabengebiete in die Gesellschaft auseinandersetzen. Innerhalb des Projekts IGEL-Mobil soll dazu eine entsprechende Lernumgebung das Interactive Green Environmental Learning Mobile entwickelt und umgesetzt werden. Dieses mobile Partizipationslabor soll Studierende befähigen ihr Wissen insbesondere zum Nachhaltigkeitsziel Nr. 12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion sowie 13, 14 und 15 der Vereinten Nationen in interaktiven Formaten wie bspw. der Kinder-Akademie zu vermitteln. Die Ausstattung des IGEL-Mobils wird dabei von den Studierenden selbst entwickelt im Rahmen studentischer Projekte und Abschlussarbeiten konzipieren und bauen sie mobile Versuchsstationen zu Methoden und Techniken des Recyclings- und Entsorgungsmanagement (z.B. zur Sink/Schwimmtechnik oder Infrarot) und stärken so fachliche und methodische Kompetenzen. Beim Einsatz bei Partnern vor Ort wiederum übernehmen sie die Betreuung und Anleitung der Versuchsteilnehmenden. Sie stärken so sie ihre sozialen Kompetenzen, erwerben wertvolle Erfahrung in der Wissenschaftskommunikation und leisten gemeinsam mit den teilnehmenden Bürgerinnen:innen einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
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Umstrukturierung der Software-Architektur
"Durch die Umstrukturierung der Software-Architektur und den Wechsel der Programmiersprache von Matlab® auf den Open-Source-Code Python konnte eine Verringerung des Programmieraufwandes sowie eine Verbesserung der grafischen Oberfläche und der Bedienbarkeit erzielt werden."
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Studentische Partizipation weiterdenken: Gelebte Mitbestimmung als Zukunftsaufgabe der Hochschule
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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