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Universität PassauDigitaler Diversitätsdialog
Das Projekt Digitaler Diversitätsdialog Barrieren erkennen und abbauen (D3) entwickelt ein neuartiges, KI-gestütztes Feedbacktool für Studium und Lehre, das unterrepräsentierte Studierendenperspektiven sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei Studierende, deren Studienalltag durch besondere Herausforderungen geprägt ist etwa durch Betreuungsverantwortung, (chronische) Beeinträchtigungen, internationale Herkunft, einen nicht-akademischen Familienhintergrund oder eine hohe Erwerbsbelastung. Ihre Sichtweisen fließen zu wenig in hochschulische Entwicklungsprozesse ein, wodurch strukturelle Barrieren oft unerkannt bleiben und Chancengerechtigkeit in Studium und Lehre nicht erfüllt werden kann.D3 begegnet diesem Problem durch einen mehrstufigen, technologiegestützten Ansatz: In narrativen Interviews werden die Studienrealitäten von vulnerablen Studierendengruppen aufgenommen. Diese qualitativen Daten werden mithilfe generativer KI in synthetische, lebensnahe Personas überführt. In einem interaktiven Chatbot-Tool dienen sie Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen als Reflexionshilfe, um Barrieren in Lehr- und Studiengangsentwicklung zu identifizieren und didaktisch unterstützt zu adressieren.D3 schafft einen innovativen Zugang zur inklusiven Lehr- und Studiengangsentwicklung: Es verbindet qualitative Sozialforschung mit KI-Technologie, überführt reale Perspektiven in systematisches Handlungswissen und ermöglicht niedrigschwellige Impulse für eine gerechtere Hochschullehre.
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Universität PassauInternes Studiengangs-Audit Digitalisierung - Hochschuldidaktik als Stakeholder in der Studiengangsentwicklung und -evaluation
Die Transformation zur digital gestützten Hochschullehre und zur Implementation von ICT Kompetenzen in Studiengängen wird im Bereich der Hochschuldidaktik meist durch Weiterqualifizierungsangebote an Lehrende unterstützt, Entwicklung wird durch Qualifizierung von Individuen angestrebt. Um den digitalen Wandel jedoch tiefgreifend an der Universität zu verankern, soll die Hochschuldidaktik als Stakeholder in der Studiengangsentwicklung systemisch - und nicht nur individuell optional - involviert werden. Das Projekt zielt auf die Entwicklung und Evaluation eines Internen Studiengangsaudits Digitalisierung. Der Auditprozess macht Studiengangsentwicklung zum kollaborativen und partizipativ gestalteten Prozess multiprofessioneller Teams, der regelgeleitet, methodisch kontrolliert, selbstverantwortet und kommunikativ durchgeführt wird. Der Fokus der Studiengangsentwicklung liegt auf den Anforderungen des digital turn und dem Ausbau der Kompetenzorientierung durch Bezug auf den Hochschulqualifikationsrahmen. Neu entwickelte, teilautomatisierte Evaluationsinstrumente informieren die Audits. Die Projektergebnisse werden in die QM-Kreisläufe der Universität integriert und auf andere Hochschulen transferierbar sein.
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Universität PassauTransformation universitärer Bildungsräume
Eine transformative Universitätsucht Antworten auf sich ständig verändernde Anforderungen in einer Gesellschaft. Sie macht dabei nicht nur die Veränderungsprozesse zum Kern von Forschung, Lehre und Transfer, sondern gestaltet die dafür notwendigen Rahmenbedingungen kollaborativ mit regionalen Akteur*innen. Als Brückenbauende eines solcherart geöffneten Bildungsraums agieren Studierende als transformative ambassadors sie lernen Perspektiven von Wissenschaft und Gesellschaft zu reflektieren und nachhaltige Möglichkeitsräume als gemeinsamen gesellschaftlichen Raum zu gestalten. Sie lernen dabei, sich auch nach dem Studium in gesellschaftliche Prozesse einzubringen und spezifische regionale Bedürfnisse mitzugestalten (Chatterton/Goddard 2000). Gut leben, lernen und arbeiten wird zum Motto eines neu definierten regionalen Bildungsraums. Für eine solche Neuinterpretation von Universität baut das Projekt auf bereits bestehenden Transformationsprojekten auf und führt sie im gerade in Bau befindlichen Internationalen Wissenschaftszentrum im Rahmen des Projektes TrauBe zu einem transformativen Bildungsraum zusammen. Dabei entsteht eine neue Lehr- und Lernarchitektur, die sowohl physische als auch digitale Räume integriert, um flexible, partizipative und transdisziplinäre Lernformate zu ermöglichen, die weit über die Universität hinausdenkt: Die Universität wird zu einem Ort des Dialogs und der Ko-Konstruktion, der über die Grenzen des Campus hinaus in die Region wirkt.
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Universität PassauQualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen steigern
Für das Projekt QUADIS haben sich alle bayerischen Universitäten, das DiZ-Zentrum für Hochschuldidaktik der bayerischen HAWs und die Virtuelle Hochschule Bayern zusammengeschlossen, um in drei Projektsäulen die Qualität digital gestützter Lehre an bayerischen Hochschulen zu steigern. In der ersten Säule soll die hochschuldidaktische Weiterbildung um Blended Learning Seminare ergänzt werden. So soll Lehrenden ein Lernen am Modell ermöglicht und die Kapazität der Weiterbildung erhöht werden. Die Materialien sollen arbeitsteilig zweisprachig erstellt, als OER veröffentlicht und so über den Verbund hinaus nutzbar werden. In der zweiten Säule sollen bereits etablierte Formate zur Förderung des Diskurses zu digital gestützter Lehre intensiviert und auf alle Verbundpartner skaliert werden, um Lehrende zu inspirieren und Lehrinnovationen zu generieren. Dazu sollen Themenwochen durchgeführt und Fach-und Arbeitsgruppen Lehrender initiiert und begleitet werden. In der dritten Säule soll der Transfer von Lehrinnovationen in die Lehre durch Lehrwerkstätten unterstützt werden. Deren methodische Ausgestaltungen sollen miteinander verglichen und evaluiert werden, um nach Projektende eine Auswahl für zukünftige Transfermaßnahmen treffen zu können.
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Moleküle in der Symphonie der Sinne
Das exponentielle Wachstum an Faktenwissen führt zunehmend zu einer Überforderung von Studierenden der Medizin. Konventionell erlernte Wissensinhalte erreichen oft keine hinreichende Eindrücklichkeit im Gedächtnis, und das Bewusstwerden über das rasche Vergessen des mühsam Erlernten potenziert die Erschöpfung der Studierenden. Dies gilt im Besonderen für eine Vielzahl vitaler Biomoleküle und weltweit in der klinischen Praxis eingesetzter Medikamente, einschließlich ihrer einzigartigen Strukturen und Wirkweisen. Die Lehre verlässt sich weiterhin auf traditionelle, unisensorische Informationstransferwege wie z.B. abgedruckte Sprache. Dies wird gemeinhin als unzureichend empfunden. Lückenhaftes Faktenwissen wird so später unreflektiert und ohne ein tieferes Verständnis für wichtige Entscheidungen herangezogenen. Diese Unbesonnenheit auch in der Verordnung von potenten Medikamenten kann schwerwiegende Konsequenzen für das Individuum und die Gesellschaft als Ganzes haben. Es fehlt bislang an Methoden, die ein konzeptionelles Verständnis von z.T. komplexen Inhalten vermitteln und fördern. Neue Möglichkeiten und Horizonte eröffnen sich durch weiterentwickelte Ansätze basierend auf virtual und augmented reality (VR, AR) Technologie. Sie wird hier durch individualisierte Akustik entscheidend verstärkt, um durch eine multisensorische Lehrstrategie den Medizinstudierenden dauerhaft und praxisrelevant Wissen zu vermitteln.
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[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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