Suchergebnisse
Ruhr-Universität BochumELSI-Lab - HealthTech in Social Science
Die Digitalisierung wird als zentrales Element zur Entschärfung der bestehenden Belastungen im Gesundheitssystem betrachtet, wobei insbesondere die einrichtungs- und sektorenübergreifende Kommunikation, geteilte Dateninfrastrukturen sowie der Einsatz von Gesundheitsapps eine wesentliche Rolle spielen. Im Gesundheitssektor etablieren sich laufend junge Unternehmen (Start-ups), die mit ihren Anwendungen (digitale) Ansätze zur Unterstützung der Behandlung und Betreuung von Patient:innen anbieten. Während der Entwicklung spielen soziale und ethische Fragestellungen oftmals eine nachgeordnete Rolle, obwohl diese für die Usability und somit den Erfolg der Produkte am Markt ebenso von Bedeutung sind wie für die wissenschaftliche Folgenabschätzung und eine mögliche politische Regulation.Hier setzt das explorative Lehrkonzept an, welches Studierenden der Sozialwissenschaft sowie perspektivisch der Medizin die Gelegenheit geben soll, in Zusammenarbeit mit realen Start-ups interdisziplinär aktuelle Problemstellungen zu bearbeiten. Die Studierenden werden hierzu in Kleingruppen mit je einem Health-Tech-Start-up kooperieren, eigenständig Daten zu Konzept und Geschäftsmodell des Praxispartners erheben und daraus eine relevante Fragestellung ableiten, welche mithilfe partizipativer Methoden im Seminarkontext adressiert werden kann. Die dort erhobenen Daten stellen die Grundlage für eine Prüfungsleistung dar, welche die Aufbereitung und Auswertung der Ergebnisse umfasst.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitswelten und Einsatzsituationen in der virtuellen Realität erleben im Motion Lab
VRiMoLa Virtual Reality im Motion Lab Die Beurteilung von Arbeits- und Einsatzsituationen hinsichtlich der Gefährdung für den Menschen sind integrale Bestandteile der Studiengänge Gesundheitswissenschaften, Rescue Engineering und Hazard Control an der HAW Hamburg. Die HAW Hamburg steht für anwendungsbezogene Lehre und Forschung. Arbeits- und Einsatzsituationen sollen im Studium realitätsnah und interaktiv betrachtet, hinsichtlich der Gefährdungen für den Menschen beurteilt und gestaltet werden können. Das HAW-Bewegungslabor (Motion Lab) ist hierzu bereits mit unterschiedlichsten Messsystemen ausgestattet und wird im Rahmen von VRiMoLa (Virtual Reality im Motion Lab) um VR Systeme und spezifische Lern- und Lehrkonzepte erweitert. Hierbei soll den Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, bspw. ein spezifisches Vorgehen bei Großschadensereignissen (Triage) oder das Bewegen von Patient*innen interaktiv zu durchlaufen und hierbei mögliche Gefährdungen für Einsatzkräfte oder Beschäftigte in der Pflege aufzudecken. Mittelfristig ist vorgesehen, die in VRiMoLa entwickelten Konzepte zum VR basierten Lehren und Lernen und die entwickelten Simulationsszenarien für eine nachhaltige Wirkung in weitere Studiengänge zu integrieren.
Projekt anzeigen
Vibrometer-basierte Justierung digitaler Zwillinge
In der Projektfortsetzung wurde die Anforderung aufgenommen, das Schwingungsverhalten physischer Versuche zu erfassen, um die digitalen Zwillinge justieren zu können. Für eine schnelle und unkomplizierte Messung von Schwingungen in verschiedenen experimentellen Setups wurde ein Laservibrometer beschafft.
Maßnahme anzeigen
Individuelle Förderung von Programmierfertigkeiten im Studium am Beispiel von Intelligenten Tutor Systemen für SQL
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen