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Humboldt-Universität BerlinDigitallabor Mathematik für die Chemie
Viele Studierende im Fach Chemie haben De?zite in mathematischen Grundlagen, da im Curriculum häu?g einedirekte Verknüpfung mit der Anwendung in der Chemie fehlt. In den bisherigen Curricula werden außerdem seltenausreichende Möglichkeiten zum Erlernen von Programmierfähigkeiten geboten, die angesichts der wachsendenBedeutung von Computermodellen und disruptiver Technologien wie Quantencomputing und KünstlicherIntelligenz in der Chemie dringend benötigt werden.Das Ziel unseres Projekts ist ein modulares und adaptives Digitallabor, in dem Studierende für die Chemierelevante mathematische Konzepte eigenständig in Python-Programmen umsetzen und direkt mit einemchemischen Kontext verknüpfen. So werden mathematische Grundlagen eng mit der Fachausbildung verknüpftund gleichzeitig Kenntnisse im Programmieren und Visualisieren von Daten erworben. Die einzelnen Versucheenthalten Elemente der forschungsnahen Lehre. In ihre Entwicklung wird die Studierendenperspektivesystematisch eingebracht.Im Digitallabor erwerben die Studierenden essentielle Fähigkeiten für die moderne naturwissenschaftliche Arbeit,beispielsweise indem sie Grenzen von Modellen sowie systematische Wege zu ihrer Verbesserung eigenständigevaluieren. Es ermöglicht den Studierenden zudem interaktives, individualisiertes und dezentralisiertes Lernen, was die Hochschullehre insbesondere für stärker diversi?zierte Studierendenkohorten resilienter undzukunftsfester macht.
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Bamberger Kulturen der Lehre gemeinsam gestalten
Das Projekt "Bamberger Kulturen der Lehre gemeinsam gestalten" (BaKuLe) verfolgt das Ziel, die Lehrkultur der Universität Bamberg durch sinnstiftende und partizipative Prozesse neu zu denken. BaKuLe adressiert Bedürfnisse aller Statusgruppen Studierende, Dozierende, Verwaltung und entwickelt Studium und Lehre bottom-up.In einem partizipativen Prozess identifizierten über 50 Beteiligte zehn strategische Arbeitspakete, die sich u.a. mit inspirierenden Lernräumen, der stärkeren Einbindung von Praxis, innovativen Onboarding-Gelegenheiten oder der Förderung relevanter Zukunftskompetenzen befassen. Zu den Maßnahmen gehören bspw. Co-Creation-Spaces für informelles Lernen, eine Feedback-App, ein duales Studienmodell, University Companies, aber auch Pop-Up-Lehrformate und Anreizsysteme für gute Lehre.BaKuLe stößt organisationskulturelle Veränderungen an, die einen lehrebezogenen Transformationsprozess bewirken, der vielfältige Beteiligungsformate und Interaktion aller Statusgruppen schafft. Das zu etablierende Forum Lehre bietet dafür ein anregendes Austauschformat. Mit BaKuLe entwickelt sich die UBA bottom up zu einem Raum für sinnstiftende und inspirierende Erfahrungen, in dem Leidenschaft für Themen entfacht und zukunftsorientierte Lehrkultur gemeinsam gestaltet wird.
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Nutzer:innenzentrierte Perspektive einnehmen
Um hochkomplexe Inhalte besser zugänglich zu machen, haben wir gezielt eine nutzer:innenzentrierte Perspektive eingenommen. Dafür haben wir typische Verständnishürden und potentielle Fehlerquellen von Nutzer:innen ohne Vorerfahrung in diesem Bereich identifiziert und in die Überarbeitung der Materialien einbezogen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Überarbeitung eines frei-zugänglichen Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre umgesetzt.
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