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Universität zu KölnInnovationsplattform Zukunftsrelevante Kompetenzen
Die Fähigkeit, die Kompetenzen zu identifizieren und zu vermitteln, die unsere heutige und künftige, sich rasch verändernde Berufs- und Lebenswelt erfordern, entscheidet wesentlich über Attraktivität und Wert universitärer Bildung. Lehrenden stehen aber nach wie vor zu wenig Ressourcen zur Verfügung, um diesen gesteigerten Anforderungen an ihre Lehre zu begegnen.Unser Antrag zielt daher darauf, an der UzK a) zukunftsrelevante Kompetenzen zu identifizieren und zu analysieren, b) durch forschungsnahes Lehren und Lernen für Bildungskontexte zu erschließen und c) mit Learning Experience Design in kompetenzorientierte Lehr-Lernangebote umzusetzen. Dieser Prozess wird wissenschaftlich geleitet und begleitet. Gleichzeitig soll die vorhandene, bereichsübergreifende Expertise der UzK mobilisiert werden, um das bestehende Innovations- und Erneuerungspotenzial in der Lehre freizusetzen und nachhaltig zu verankern. Hierfür gründen wir die Innovationsplattform für Zukunftsrelevante Kompetenzen.Im Zentrum der Plattform-Aktivitäten stehen zeitlich begrenzte Fokusthemenprogramme, in denen systematisch und strukturiert neue thematische Kompetenzfelder, z. B. Digitale Bildung, erschlossen und als Grundlage für innovative Lernformate genutzt werden. Die daraus gewonnenen Impulse, Ansätze und Umsetzungen fließen in Unterstützungsangebote für Lehrende ein. Die Ergebnisse der Plattformarbeit werden offen zugänglich einer breiten Zielgruppe zur Verfügung gestellt.
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Nutzbarmachung räumlicher Daten aus Geographischen Informationssystemen unter Anwendung virtueller Realitätsszenarien
Gerade in den naturwissenschaftlichen Studiengängen, in denen eine praktische Labor- und/oder Geländeausbildung Teil des Curriculums ist, entwickeln sich steigende Studierendenzahlen bei gleichzeitig konstanten Kapazitäten für Labor- oder Exkursionsplätze zunehmend zu einem Problem, welches durch die Einbindung virtueller Angebote verringert werden kann. Die große Herausforderung besteht allerdings darin, Inhalte auch digital so zu gestalten, dass es dabei zu einem vergleichbaren Lehr- und Lernerlebnis und -erfolg kommt. Durch NurGIS-VR werden bestehende Lehrveranstaltungen in den Bereichen der Natur- und Ingenieurswissenschaften mit Schwerpunkt auf der Erfassung, Modellierung und Abbildung von Geodaten weiterentwickelt, so dass die teilnehmenden Studierenden Kompetenzen entwickeln, um Daten und Simulationen in einer dreidimensionalen Umgebung zu visualisieren und zu bearbeiten, bis hin zu einer Darstellung in Systemen der Virtuellen Realität (VR). Im Rahmen des Projektes werden gezielt Lehr- und Lernszenarien zu Risikoereignissen wie Starkregen, Flutereignisse, Erdbeben und Hangrutschungen weiterentwickelt, um zusätzlich ein Bewusstsein für die Bedeutung und den Einfluss derartiger Ereignisse zu schaffen. Durch eine räumlich immersiven Darstellung wird eine schnellere Einschätzung der gefahren- und/oder risikobildenden Faktoren gewährleistet.
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Aufbau & Etablierung didaktischer Supportstruktur
Die Maßnahme zielte darauf ab, eine hochschulweite didaktische Supportstruktur aufzubauen, um die zuvor stark technikorientierte Perspektive der digitalen Lehre um fundierte didaktische Begleitung zu ergänzen und Lehrende systematisch zu qualifizieren. Der iterative Entwicklungsprozess integrierte vielfältige Zugangs- und Austauschformate – darunter Hospitationen, Coachings, Sprechstunden, Workshops, didaktische Hochschulveranstaltungen, Kurzvideos der Teilprojekte und Gremienarbeit – und ermöglichte eine Such- und Erprobungsphase mit kontinuierlichem Feedback aus der Lehrpraxis. Als besonders wirksam erwiesen sich die Formate Hospitation und Coaching, und die entwickelten Herangehensweisen, Kommunikationswege und Zugänge wurden nachhaltig in das Angebot des Referats Lehre und Weiterbildung überführt.
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Bildungsziele und Kompetenzverständnis im MarSkill
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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