
Studium Digitale
In den vergangenen zwei Semestern traten bestehende Unterschiede bei der Bedeutung von Digitalisierung in den Studienrichtungen auch an der BURG deutlich hervor und (infra)strukturelle Defizite wurden offenbar. Die Bemühungen, sich als Kunsthochschule in ihrer Gesamtheit in der überraschend verordneten Digitalität zurecht zu finden und eine nachhaltige Haltung zu entwickeln, wurden durch spezifische Fragen begleitet: Wie und mit welchen Chancen/Grenzen lassen sich digitale und analoge künstlerisch-gestalterische Prozesse verschränken? Wie kann gestalterisches/künstlerisches Arbeiten ins Digitale übersetzt werden? Wie lassen sich Übersetzungsprozesse fördern? Wie verändert sich der Schaffensprozess sowie die Erfahrbarmachung und Anwendung von Kunst und Design? Was kann die BURG als Gestalterin zur weiteren digitalen Transformation beitragen? Mit dem Vorhaben werden diese Fragen systematisch aufgegriffen; die Wirkung eines so simpel erscheinenden Konzepts wie das des Studium Digitale ist dennoch umfassend und tiefgreifend. Die Befähigung aller Statusgruppen der BURG, sich Digitalität bedarfsgerecht zu eigen zu machen und anzuwenden, ist der innovative Samen, der mit der Umsetzung der Maßnahmen in den Projektbereichen gesät wird.
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Marburger Lehrlabore: Mutig - Agil - Reflexiv
MAR|Labs zielt darauf, Verfahren und Prozesse in der Lehre der Philipps-Universität Marburg zu etablieren, die es ermöglichen, flexibel und Relevanz setzend auf Veränderungen, Disruptionen und Anforderungen zu reagieren. Damit sind gesellschaftliche Herausforderungen ebenso adressiert wie technologische Veränderungen. Eine nachhaltige Lehrarchitektur, die Potentiale dieser Veränderungen nutzbar macht, muss agil und reflexiv sein. Sie setzt den Mut voraus, mit neuen Entwicklungen neue Wege zu gehen und diese zur Grundlage von Anpassungen in der Architektur werden zu lassen. MAR|Labs erzielt dabei zwei wesentliche Effekte: In Pilotbereichen auf Fach-, Studiengangs- und Modulebene werden Lehrende und Studierende Lehrkonzepte in einem agilen und iterativen Vorgehen entwickeln, implementieren, überprüfen und weiterentwickeln. Zugleich schaffen sie damit die Grundlagen für neue Lehrentwicklungsprozesse und -standards an der Gesamtuniversität. Dieser Wandel von Prozessen geht, so erwarten wir, einher mit einem Wandel im Selbstverständnis der Lehrenden und Studierenden. MAR|Labs initiiert und begleitet dies im Sinne eines Change Managements. Ziel ist die Etablierung von Prozessen der Lehrentwicklung bis Ende der Projektlaufzeit, die auf allen Ebenen schnell und relevant auf Veränderung reagieren können.
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Erweiterung Versuchstand und Algenkulturen
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Hybrid activity-oriented learning spaces to strengthen social-emotional learning processes in the social, therapeutic and health sciences
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