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Eberhard Karls Universität TübingenGraveler - Wissen spielerisch erfahrbar machen
Hochschullehre muss innovationsfähig sein, um sich in einer Welt ständiger Veränderungen an neue Bedarfe anpassen zu können und den Studierenden bestmögliches Lernen zu ermöglichen. Digitales Lehren und Lernen in interaktiven virtuellen Welten eröffnet neue Perspektiven und schafft neue Räume für Kreativität und Entdecken, in denen sich die Studierenden in praxisnahen Situationen ausprobieren und Wissen handelnd erfahren können. Basierend auf diesem erfahrungsorientierten Lernansatz wurde an der Universität Tübingen mit Graveler ein E-Learning Tool für die Integration von game-based learning in die Hochschullehre entwickelt. Dieses Tool gilt es nun in die Breite zu bringen und vielfältige Anwendungsbereiche zu erschließen. Dazu soll ein Weiterbildungskonzept entwickelt werden, das Lehrende und MultiplikatorInnen bei der Ausarbeitung und Erprobung von didaktischen Szenarien im eigenen Kontext unterstützt, und in die technischen Voraussetzungen und Besonderheiten von game-based learning einführt. Das Tool, das im Kontext der Global Awareness Education entwickelt und pilotiert wurde, kann insbesondere dazu beitragen, inter- und transdisziplinäre Perspektiven bei den Studierenden zu fördern und interkulturelle Kompetenz sowie Lösungskompetenz für die ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu vermitteln. Graveler ist Open Source und verbindet die Funktionalität von Lernmanagementsystem und Konferenzsoftware mit Virtual Reality-Multiplayerspiel.
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MHB isst gesund (Culinary Medicine)
Ernährungsassozierte Erkrankungen stellen weltweit eine der größten Herausforderungen dar, dennoch findet die Lehre der Diätetik bislang keinen Einzug in das Medizinstudium. Ärzte sind trotz mangelnder Ausbildung häufig erste Ansprechpartner für ihre Patient*innen für eine Ernährungsumstellung. Culinary Medicine (CM) verbindet Ernährungswissenschaften, mit Medizin und praktischen Kulinarik. "MHB isst gesund" ist eine 2020 gegründete Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Ernährungsmedizin an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) zu etablieren. Derzeit geschieht dies v.a. als Wahlplicht-Kurs. So konnte wir in den letzten vier Jahre für ca. 15% der Medizinstudierenden ernährungsmedizinische Lehrinhalte anbieten. Die Förderung ermöglicht im Rahmen eines Nutri-Skills-Lab die Einbindung von Ernährungsmedizin in das Curriculum des Modellstudiengangs der MHB. Somit wird allen Medizinstudierenden eine ernährungsmedizinische Ausbildung ermöglicht. Das Nutri-Skills-Lab wird angelehnt an die bereits existierenden semesterspezifischen Module (z.B.: Herz-Kreislauf im 1. Semester, Verdauung und Stoffwechsel im 2. Semester, Nervensystem im 3. Semester) Lehrinhalte anbieten. Diese sollen weiterhin Ernährungswissenschaften, mit Medizin und praktischen Kulinarik kombinieren. Das Projekt wird durch eine/n Clinical Scientist (ärztlich Leitung), ein/e Diätassistent*in sowie studentische Tutor*innen durchgeführt und wissenschaftlich betreut.
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PartiPause
Die PartiPause ist ein Partizipationsformat für Studierende, das an der HAW Hamburg als Reaktion auf verschiedene Herausforderung mit studentischer Partizipation an Hochschulen entwickelt wurde. Studierende geben Zeitmangel, unzureichende Informationen über Partizipationsmöglichkeiten und das Gefühl wenig Einfluss zu haben, als Hürde im Zusammenhang mit studentischer Partizipation an. Dem begegnet die PartiPause als niedrigschwelliges Partizipationsformat, das den Studierenden ermöglicht ihre Perspektiven und Ideen spontan und schnell einzubringen und damit Einfluss auf das Hochschulgeschehen zu nehmen. Die PartiPause ist ein Befragungsformat, das in Präsenz an stark frequentierten Orten der Hochschule stattfindet. Ein Stand mit kurzen, alltagsnahen Befragungen ermöglicht es den Studierenden “im Vorbeigehen” teilzunehmen und ohne großen zeitlichen Aufwand ihre Perspektive einzubringen. Die PartiPause verfolgt das Ziel, das Bewusstsein der Studierenden für ihre Partizipationsmöglichkeit
Maßnahme anzeigen
Individuelle Förderung von Programmierfertigkeiten im Studium am Beispiel von Intelligenten Tutor Systemen für SQL
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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