Suchergebnisse
Universität SiegenDigitale Forschungswerkstatt Ethnografie
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer interaktiven Homepage zur Begleitung ethnografischer Forschungsprojekte von Lehramtsstudierenden im Rahmen des forschenden Lernens im Praxissemester. DiFE unterstützt den gesamten Forschungsprozess der Lehramtsstudierenden: von ihren ersten theoretischen Auseinandersetzungen mit der auf teilnehmender Beobachtung basierenden Ethnografie als Forschungsstrategie, über die Datenanalyse bis hin zur Fertigstellung ihres eigenen Forschungsprojektes. Mit der Veröffentlichung dieser Forschungsprojekte entsteht auf DiFE zudem ein umfassendes Archiv zur Schul- und Kindheitsforschung.
Projekt anzeigen
Universität SiegenBücherBrücken: Studierende übersetzen Wissenschaft
Im Projekt BücherBrücken: Studierende übersetzen Wissenschaft entwickeln Grundschul-Lehramtsstudierende in einem kreativen Seminarformat ein gemeinsames Kinderbuch: Sie erschließen wissenschaftliche Fachtexte zur schulischen Demokratiebildung und übertragen zentrale Erkenntnisse in kindgerechte Erzählformen wie Bilderbücher oder Comics.Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass es für viele Lehramtsstudierende herausfordernd ist, wissenschaftliche Fachtexte zu erschließen und deren Inhalte für die schulische Praxis nutzbar zu machen. Das Projekt setzt hier an: Durch die kreative Bearbeitung wissenschaftlicher Texte sollen gezielt die Text- und Transferkompetenz der Studierenden gefördert werden.Die Studierenden werden bei der Umsetzung ihrer Kapitel von erfahrenen Illustrator:innen unterstützt. Ihre Texte und Illustrationen erproben sie eigenständig in Workshops mit Kindern, um Rückmeldungen zur Verständlichkeit und zur Passung der Inhalte zu erhalten. Die Wirkung des Projekts wird durch Pre-/Postbefragungen und Beobachtungen erfasst, wodurch Veränderungen im Wissenschaftsverständnis und im Transferdenken der Studierenden sichtbar wird.Die Ergebnisse das entstandene Kinderbuch sowie Begleitmaterialien werden veröffentlicht und stehen als OER für die Hochschuldidaktik und schulische Praxis zur Verfügung. Das Lehrkonzept ist auf weitere Themenfelder und Schulformen übertragbar.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

Didaktik der Religionskunde
Ausgangspunkt des Projekts Didaktik der Religionskunde (DIDAREL) ist die weitgehende Leerstelle religionskundlicher Didaktik in der Lehrkräftebildung für die Fächergruppe Ethik, d.h. für die Ersatzfächer für konfessionellen Religionsunterricht. Religionswissenschaftliche Fachdidaktik als wissenschaftliche Grundlage von Religionskunde wird an deutschen Hochschulen bisher selten gelehrt, so dass die Lehrkräftebildung für die Ethikfächer in dieser Hinsicht hinter Ansprüchen an die Fächergruppe zurückbleibt und die Vorgaben der Kultusministerkonferenz häufig nicht umgesetzt werden.Das Projekt verfolgt folgende Ziele: Konzeptualisierung von universitätsinternen online-gestützten Einführungsveranstaltungen in religionskundliche Lehre als best-practice Beispiele mit Modellcharakter Bereitstellung von darauf aufbauenden open educational ressources (OER) für Lehrende und Lernende im deutschsprachigen Raum Popularisierung der Relevanz religionskundlicher Bildung in säkularen Gesellschaften Initiierung der deutschlandweiten Etablierung einer religionskundlichen Lehrkräfteausbildung. Die Durchführung des Projekts erfolgt durch das Institut für Religionswissenschaft (IRW) der Leibniz Universität Hannover, dem einzigen Standort in Deutschland, der Fachdidaktik in einem Lehrstuhl für Religionswissenschaft ausweist, in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft (DVRW).
Projekt anzeigen
Mit Transfer auf verschiedenen Ebenen nachhaltig
Mit dem an der TH Köln entwickelten Ebenen-Modell begegnen wir der Frage, wie Projektergebnisse in Hochschule und Scientific Community wirksam und nachhaltig transferiert werden können. Ziel ist es, mit Transfermaßnahmen aus dem Projekt REDiEE eine möglichst breite Wirkung zu erreichen. So sollen nicht nur einzelne Lehrende/Personen erreicht werden, sondern bewusst gesteuerte Impulse für die Hochschulentwicklung gesetzt und Erkenntnisse im wissenschaftlichen Diskurs geteilt werden. Dazu strukturieren wir Transfer auf drei Wirkungsebenen: Individuum, Hochschule und Scientific Community. Anhand dieser Ebenen erkennen wir, wen wir mit Impulsen aus dem Projekt erreichen können, welche Kanäle und Formate sich dafür jeweils eignen und wie wir diese füllen möchten. Transfer denken wir dabei als kontinuierlichen Prozess, der projektbegleitend geplant, in Maßnahmen realisiert und regelmäßig reflektiert wird.
Maßnahme anzeigen
GenAI-Chatbots as Debriefers: Investigating the Role Conformity and Learner Interaction in Counseling Training
Debriefing is essential for the effectiveness of simulation-based training but is generally considered resource-intensive. Generative Artificial Intelligence (GenAI)-based debriefing can be an alternative to human debriefers. However, there is no research yet whether GenAI chatbots can take up this role and how learners react to them. This paper presents a qualitative analysis of a debriefing following a counseling training conducted in Virtual Reality (VR) with the support of a GenAI chatbot. The debriefing helped students to analyze their experiences and application of consulting techniques. The analysis of the chatlogs (n = 22) are focused on the role conformity of the bot and the students’ ability to reflect their behavior within VR. The results revealed the chatbot’s strong role conformity but also its tendency for overly complimentary answers. However, this bias does not seem to influence students’ self-reflection. Instead, they maintained a self-critical attitude. Future research on AI-assisted debriefing could expand on these findings in related areas.
Publikation anzeigen