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  • Projekt 101027
    Universität zu Köln
    Projekt

    Innovationsplattform Zukunftsrelevante Kompetenzen

    Die Fähigkeit, Kompetenzen zu identifizieren und zu vermitteln, die unsere heutige und künftige, sich rasch verändernde Berufs- und Lebenswelt erfordern, entscheidet wesentlich über Attraktivität und Wert universitärer Bildung. Lehrenden stehen aber nach wie vor zu wenig Ressourcen zur Verfügung, um diesen gesteigerten Anforderungen an ihre Lehre zu begegnen. Unser Antrag zielt daher darauf, an der Universität zu Köln, zukunftsrelevante Kompetenzen zu identifizieren und analysieren, sie durch forschungsnahes Lehren und Lernen für Bildungskontexte zu erschließen und sie mit Learning Experience Design in kompetenzorientierte Lehr-Lernangebote umzusetzen. Dieser Prozess wird wissenschaftlich geleitet und begleitet. Gleichzeitig soll die vorhandene, bereichsübergreifende Expertise der Universität zu Köln mobilisiert werden, um das bestehende Innovations- und Erneuerungspotenzial in der Lehre freizusetzen und nachhaltig zu verankern. Hierfür gründen wir InZuKo - die Innovationsplattform für Zukunftsrelevante Kompetenzen. Im Zentrum der Plattform-Aktivitäten stehen zeitlich begrenzte Fokusthemenprogramme, in denen systematisch und strukturiert neue thematische Kompetenzfelder erschlossen und als Grundlage für innovative Lernformate genutzt werden. Die daraus gewonnenen Impulse, Ansätze und Umsetzungen fließen in Unterstützungsangebote für Lehrende ein. Die Ergebnisse der Plattformarbeit werden offen zugänglich einer breiten Zielgruppe zur Verfügung gestellt.

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Projekt 101038
Projekt

Lehr-Lern-Experimente im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft: Kompetenzentwicklung angehender Lehrkräfte

Am Lehrstuhl für Ernährungs- und Haushaltswissenschaft sowie die Didaktik des Berufsfeldes der TU Dresden wird ein neues Modul zur Förderung methodisch-didaktischer Kompetenzen für die Gestaltung von Lehr-Lern-Experimenten im lernfeldstrukturierten Unterricht etabliert. Mit Blick auf spezifische Handlungssituationen des Berufsfeldes Ernährung und Hauswirtschaft (EuH) und unter berufs- und fachwissenschaftlichen Aspekten, planen die angehenden berufsbildenden Lehrkräfte Lehr-Lern-Experimente (LLE), leiten diese in Fachräumen an und reflektieren die Umsetzung unter dem Fokus des Einsatzes im zukünftigen eigenen Unterricht. Eine begleitende Selbstevaluation erfolgt mittels Befragung und Videografie. Mit dem Lehrkonzept wird eine Befähigung angehender Lehrkräfte, einen naturwissenschaftsfundierten Unterricht zu konzipieren angestrebt. Ein weiteres Projektziel ist eine Stärkung des Verständnisses der naturwissenschaftlichen Bildung in der Lehramtsausbildung für berufsbildende Schulen.

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Maßnahme 100108
Maßnahme

Raum für Virtual Reality-Lernanwendungen

Lernanwendungen in virtueller Realität (VR-Lernanwendungen) können die Hochschullehre sinnvoll um die Möglichkeit ergänzen, komplexe und abstrakte Inhalte immersiv und interaktiv zu vermitteln. Die Studierenden tauchen in virtuelle Welten ein und erlernen spielerisch sowohl fachliche Inhalte als auch technische Kompetenzen. Durch einen eigenen Raum ist es einfacher, die VR-Übungen unabhängig von einer Lehrveranstaltung einzusetzen (asynchron). Einzelne Personen oder Gruppen können die Anwendungen selbständig ausprobieren, kollaborativ zusammenarbeiten und/oder (weiter-)entwickeln. Neben VR-Anwendungen ist es selbstverständlich möglich, auch andere digitale Formate wie z.B. Augmented Reality (AR oder 360 Grad-Touren) anzuwenden oder zu erarbeiten. Für Präsentationen, z.B. von Abschlussarbeiten, gegenüber Lehrpersonen oder externen Personen (Unternehmen etc.), ist der VR-Raum sehr gut geeignet, wenn er ansprechend gestaltet ist. Der VR-Raum an der Berliner Hochschule für Technik (BHT) is

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Publikation 100653

Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning

Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.

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