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Otto-von-Guericke-Universität MagdeburgTransformative Media Lab
Transformative Media Lab: Studentische Perspektiven in der MedienbildungDas Projekt zielt darauf ab, digitale Medienpraktiken von Studierenden der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg systematisch zu erfassen, kritisch zu reflektieren und für die Weiterentwicklung innovativer Lehr-, Lern- und Prüfungsformate in der Hochschullehre nutzbar zu machen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Lern- und Bildungsprozesse grundlegend medial vermittelt sind und maßgeblich durch lebensweltlich verortete Medienpraktiken geprägt werden. Aufbauend auf bildungstheoretischen und mediendidaktischen Ansätzen adressiert das Projekt die Herausforderungen einer digitalisierten Hochschulbildung und eröffnet partizipative Gestaltungsräume. Studierende übernehmen dabei eine doppelte Rolle: Sie erforschen ihre eigenen Medienpraktiken und bringen ihre Perspektiven aktiv in die Gestaltung zukünftiger Lehr- und Prüfungsszenarien ein. In diesem Rahmen werden studentische Medienpraktiken zunächst empirisch erhoben und reflektiert, anschließend in kollaborativ entwickelten Lehr-/Lernformaten produktiv aufgegriffen und schließlich in neue, medienpraktisch fundierte Prüfungsformen überführt. Methodisch orientiert sich das Projekt am Design-Based-Research-Ansatz, der theoriegeleitete Entwicklung mit praxisnaher Erprobung verbindet. Ziel ist eine transformative Hochschullehre, die digitale Souveränität stärkt und offene Bildungsressourcen schafft, welche über die Universität hinaus Wirkung entfalten können.
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Digital Humanities Ruhr Future Skills an der Ruhr-Universität Bochum curricular verankern
Anknüpfend an die Zusammenarbeit zur Förderung von Datenkompetenzen (Data Literacy) entwickeln die Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Technische Universität Dortmund (TUDO) und die Universität Duisburg-Essen (UDE) Konzepte und Module für die curriculare Verankerung von Digital Humanities (DH). Die drei Partner der Universitätsallianz Ruhr (UAR) integrieren die Kurse und Materialien in ausgewählte Studiengänge und tragen zu einem fach- und hochschulübergreifenden Programm bei, das von allen UAR-Studierenden im Wahlpflichtbereich belegt und perspektivisch mit einem Zertifikat abgeschlossen werden kann. Die Partner bringen sich mit verschiedenen Schwerpunkten ein. Die UDE widmet sich digitalen Methoden der Germanistik und Philologien mit Fokus auf der texttechnologischen Aufbereitung und Auswertung von Korpora, digitalen Editionen und Archiven. Adressiert werden u.a. Korpusanalysen, linguistische Annotationen und die Arbeit mit Metadaten. Die Maßnahmen der RUB zielen auf die fachübergreifende Vermittlung von grundlegenden digitalen Kompetenzen, Werkzeugen und Methoden für die Geistes-/Gesellschaftswissenschaften ab und integrieren dabei den Einsatz von universellen Programmiersprachen wie Python in Studium und Lehre. Die TUDO legt den Schwerpunkt auf den Teilbereich der Algorithmic Literacy. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit werden Studierende befähigt, die Auswirkungen von Algorithmen auf die Gesellschaft zu untersuchen, kritisch zu hinterfragen und zu kommunizieren.
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Publikation der Forschungsergebnisse aus dem TESOL Research Colloquium zu digitalen Feedbackmethoden
In einem Buchbeitrag bei Cambridge University Press sollen die Erkenntnisse aus der Anwendung digitaler Feedback-Methoden im TESOL Research Colloquium veröffentlicht werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Inspiration ohne Tragwerk. KI-Einsatz im Architekturstudium
Eingebundene KI-Funktionen werden immer alltäglicher – auch in der Architektur. Wie lassen sich die damit einhergehenden Möglichkeiten und Grenzen im Architekturstudium praktisch erfahrbar machen, insbesondere während der Entwurfsphase? Erkenntnisse aus einem Tool-Testjahr an der Hochschule Koblenz. Ein Bürogebäude oder das Familienhaus – designt von künstlicher Intelligenz? In dieser Vorstellung steckt eine realistische Zukunftsvision. KI-basierte Funktionen finden sich längst nicht mehr nur in isolierten Tools. Mehr und mehr werden sie in vielen Bereichen selbstverständlicher Teil von Software, welche das Arbeitsleben prägt. Das gilt auch für die Architektur, in der inzwischen zahlreiche Tools mit KI-Funktionen und -Erweiterungen werben. Manche Software preist sich dabei gar als Allzwecklösung an, in der die Architekt:innen nur mehr an ein paar Schiebern drehen müssen, um die Wünsche der Bauherren zu erfüllen.
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