Suchergebnisse
Hochschule für angewandte Wissenschaften KemptenKI-Assistierte TrAnsformation von LernsYSTemen
Das Potenzial innovativer Lehr- und Lernangebote an Hochschulen, insbesondere unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI), wird aktuell nicht ausreichend ausgeschöpft. Das spiegelt sich in einer wenig zukunftsorientierten Lehrarchitektur im Hochschulbereich wider. Anknüpfend daran wurde die Idee der KATALYST-Plattform entwickelt, die eine KI-Assistierte TrAnsformation von LernsYSTemen hin zu einer modernen Lehrarchitektur ermöglicht. KATALYST ist geplant als frei verfügbare Plattform, für Hochschulen und Universitäten zur personalisierten Unterstützung der Studierenden, zur Erstellung von qualitativ hochwertigen Lernmaterialien für die Lehrenden, zur Einführung neuer zukunftsfähiger Prüfungsformen undzur Verbesserung bestehender Prüfungsformen.Mittels generativer KI werden diese essenziellen Bereiche der Lehrarchitektur durchgängig transformiert und modernisiert. Das eröffnet den Lehrpersonen die Möglichkeit der Lehre mehr Raum zu geben. In Zeiten des Mangels an geeigneten Lehrenden und deren Ressourcenknappheit bietet die KATALYST-Plattform die Chance die bisherige Lehrarchitektur neu zu strukturieren und zu verbessern.Das interdisziplinäre Team mit pädagogischer und technischer Expertise hat sich zum Ziel gesetzt, die Plattform basierend auf aktuellen Forschungserkenntnissen zu entwickeln, in verschiedenen Bildungskontexten zu integrieren und allen Lehrenden und Lernendenim Hochschulbereichfach- und institutionsübergreifend zur Verfügung zu stellen.
Projekt anzeigen
Das könnte Sie auch interessieren

MasterClass:ics - Literatur modern vermitteln
Das Projekt MasterClass:ics antwortet auf zeitaktuelle Diskussionen um problematische Klassiker, also anerkannte und kanonische Literaturwerke, die aus heutigem Blickwinkel sexistische, rassistische, kolonialistische und anderweitig diskriminierende Inhalte transportieren. Ausgehend von der antiken Literatur, so etwa Ovids Metamorphosen, wird ein flexibel einsetzbares didaktisches Konzept entwickelt, das die Vermittlung problematischer Klassikerliteratur an die Interessenlage und das kreative Potential von Studierenden knüpft. Die Studierenden entwerfen Masterclasses, also E-Learning-Einheiten, die Experteninterviews, vertiefende Begleitmaterialien und persönliche Videoessays in Form journalistischer Reportagen vereinen. Hierbei wird einerseits eine literaturhistorische und wissenschaftliche Einordnung der Werke vorgenommen, andererseits aber auch der persönlichen Sicht junger Menschen auf die anstößigen Inhalte Raum gegeben. Die Studierenden erarbeiten die Masterclasses in einer studentisch geführten Veranstaltung kollaborativ, mit einem hohen Grad an Eigenverantwortlichkeit und in interdisziplinären Teams mit studentischen Hilfskräften aus den Bereichen Informatik, Journalistik und Design.Die Masterclasses sind ein innovativer Vorschlag für eine zeitgemäße, an aktuellen Diskursen orientierte Literaturdidaktik, die thematisch und methodisch auf viele weitere Kontexte übertragbar ist und in verschiedene Lehr-Lern-Settings integriert werden kann.
Projekt anzeigen
Förderung fachspezifischen Problemlösens (Physik)
Fast die Hälfte der Studierenden bricht das Physikstudium im Laufe der ersten vier Semester ab. Einer der Gründe ist die hohe Komplexität und Abstraktheit der Inhalte. Mit den Maßnahmen können die Studierenden das benötigte Fachwissen abhängig vom Vorwissen erlernen und so erfolgreicher Studieren. Die Materialien führen sie strukturiert durch den Erwerb fachspezifischer Problemlösefähigkeiten.
Maßnahme anzeigen
Schütze, Judith & Gerlach, Jana (2026). Gender- und intersektionale Perspektiven für eine diskriminierungssensible Lehrgestaltung.
Eine diskriminierungssensible Lehre birgt nicht nur das Potenzial, institutionalisierte Ungleichheitsdynamiken zu unterbrechen, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, neue (Selbst-)Erkenntnisse zu gewinnen. Gender- und intersektionale Perspektiven unterstützen Lehrende dabei, ihre Rolle als Lehrperson sowie ihre Lehrpraxis kritisch zu reflektieren, strukturelle Ungleichheiten und Barrieren in Lehr- und Lernprozessen zu erkennen und abzubauen sowie Lernräume so zu gestalten, dass sich alle respektiert und repräsentiert fühlen.
Publikation anzeigen