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Universität HamburgMehr Universal Design for Learning in der Lehre
In den letzten Jahren hat die Diversität der Studierendenschaft zugenommen. Um chancengleich studieren zu können, sind Lehr- und Lernszenarios so zu gestalten, dass die größtmögliche Gruppe der Lernenden bestmöglich partizipieren kann. Im internationalen Raum wird das Konzept Universal Design for Learning in Higher Education (UDL in HE) verstärkt angewendet, um diversitätsgerechte Lehr- und Lernszenarios in der Hochschule zu etablieren.Kennzeichnend für UDL ist eine proaktive Vorgehensweise, d. h. es werden von vornherein gezielte Maßnahmen im Lehr- und Lernprozess bestimmt, die eine größtmögliche Zugänglichkeit (Barrierefreiheit) der Studierenden an den Studieninhalten bewirken. Folglich reduziert sich der Bedarf an individuellen Anpassungen (Nachteilsausgleich). So sind beispielsweise Untertitel (Live) in Lehrveranstaltungen (LV) einzusetzen, um sowohl Studierende mit Beeinträchtigung des Hörens als auch internationale Studierende und Studierende mit visuellen Lerngewohnheiten beim selbständigen Lernen zu unterstützen.Im Rahmen des Projekts UD[L]ehre wird erstmals ein Informationsangebot zu UDL für Lehrende in Deutschland bereitgestellt (HowToUDL@UHH). Außerdem werden Supportstrukturen für Lehrende vorgehalten, die gezielte Maßnahmen für eine diversitätsgerechtere und damit lernerorientierte Lehre integrieren (UDL@Lehre). Dies unterstützt die Weiterentwicklung der Universität Hamburg zu einem inklusiven Lernort.
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Games Matter - Spiel und Sachunterricht
In einer immer komplexer und digitaler werdenden Welt ist die Fähigkeit zu perspektivenververnetzendem Denken unabdingbar. Diese Kompetenzen müssen bereits bei den Jüngsten entwickelt werden. Und sie müssen deshalb auch in der Ausbildung derer eine Rolle spielen, die schon bald mit Kindern im Sachunterricht zu tun haben werden. In Bielefeld ist dies integraler Bestandteil einer Ausbildungsreform. Spiele sind Teil der Lebenswelt von Kindern und Studierenden. BiGameS zielt darauf ab, Spielelemente in die universitäre Lehre zu implementieren, zu erproben, zu reflektieren und für den Sachunterricht zu erschließen. In diesem Rahmen vernetzen angehende Lehrkräfte in Berufsfeldbezogenen Praxisstudien thematisch die Subdisziplinen Biologie und Geschichte mit analogen und digitalen Spielelementen (z.B. Actionbound). Sie entwickeln anwendungsorientierte Unterrichtssequenzen zu Themen wie Kleidung und Ernährung, die in Kooperation mit dem universitären Schulgarten und Freilichtmuseen der Region erprobt und umgesetzt werden. Durch die interaktive Gestaltung der Unterrichtseinheiten sollen die digitalen Kompetenzen der Studierenden erweitert werden. Sie entwerfen sowohl die analogen Spielelemente vor Ort als auch deren digitale Entsprechungen selbst und erproben diese in der Praxis. Auf diese Weise sollen zukünftige Lehrkräfte und in weiterer Folge auch deren Schüler:innen bestmöglich auf die Herausforderungen heutiger und zukünftiger (Um)Welt vorbereitet werden.
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Social Media für Verbundprojekte
Je nach Projektart ist Öffentlichkeitsarbeit notwendig, um verschiedenste Zielgruppen zu erreichen, um Veranstaltungen zu bewerben, aber auch um Erkenntnisse außerhalb des Projektes sichtbar zu machen. Da es sich bei D2C2 um ein Verbundprojekt mit vielen beteiligten Hochschulen handelt, entstand zusätzlich der Bedarf, Entwicklungen in Teilprojekten auf informellem Weg nach innen hin sichtbar zu machen. Social Media als ÖA sollte in D2C2 also verschiedene Ziele verfolgen: - Veranstaltungen und bestehende Netzwerke bewerben, um Teilnehmende zu gewinnen - Veröffentlichungen bewerben - Projektinhalte vorstellen, um diese außerhalb und innerhalb des Verbundprojektes sichtbar zu machen Social Media sollte also verschiedene Zielgruppen erreichen und einen zusätzlichen niedrigschwelligen Informationsaustausch nach außen und innen ermöglichen. Dazu wurden verschiedene Social-Media-Profile eingerichtet. Zudem wurden Zugänge zur Bildbearbeitungssoftware Canva erworben, um Grafiken zu erstellen.
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E-Portfolios im Schulpraktikum mithilfe der Plattform efolio
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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