
Digitales Planspielkolloquium
Planspiele bieten in der universitären Lehre die Möglichkeit, komplexe Themen, Systeme sowie Prozesse erfahrbar und einer theoriebasierten Reflexion zugänglich zu machen. Die Auswahl und Entwicklung geeigneter Designs für die anvisierten Lernziele sowie der Einsatz stellen Lehrende jedoch vor didaktische und organisatorische Herausforderungen, weshalb das Innovationspotenzial der Planspielmethode besonders im Bereich der Lehrkräftebildung noch nicht ausgeschöpft wird. Das interdisziplinäre Verbundprojekt DiPlan - Digitales Planspielkolloquium an der TU Darmstadt und der Goethe Universität Frankfurt a.M. zielt unter Einbezug sowohl fachdidaktischer als auch bildungswissenschaftlicher Perspektiven auf eine bundesweite Vernetzungs- und Unterstützungsstruktur, um die hochschulübergreifende Entwicklung von Planspielen in der Lehrkräftebildung zu initiieren und für deren Durchführung und Evaluation zu professionalisieren. Dabei sollen stets auch Studierende einbezogen und bestenfalls Co-Teaching-Modelle angestoßen werden. Somit können im Sinne eines pädagogischen Doppeldeckers angehende Lehrkräfte bereits eine Methode kennenlernen, die sie später im Unterricht anwenden können. Die entwickelten Materialien werden auf einer digitalen Plattform zur Verfügung gestellt, die dem Austausch und der Nachhaltigkeit dient. Die Vernetzung wird über ein digitales Kolloqiumsformat realisiert.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Immersive Bauwelten
Physische und digitale Modelle sind ein essentieller Bestandteil in der Lehre der Architektur und des Bauingenieurwesens, werden jedoch zumeist allein durch die Lehrenden vorgeführt und erläutert. Digitale Modelle erlauben es, Bauwerke oder Teilsysteme als dreidimensionales, umfängliches Modell zu erleben und diese in die Lehre zu integrieren. Dies ermöglicht eine viel aktivere Auseinandersetzung mit den jeweiligen Lehrinhalten, welche gemeinsam besprochen und erlebt werden können im Sinne einer gemeinsamen digitalen Exkursion. Digitale Modelle haben zudem den Vorteil, dass das Bauwerk wieder in seine Bestandteile aufgliedert, die Konstruktion der bereits gebauten Umwelten sichtbar gemacht (Röntgenblick), Details isoliert dargestellt, Bauzustände eingebunden oder die ursprüngliche Entstehung nachvollzogen werden kann. Das Applizieren zusätzlicher Informationen auf bestehende Bauwerke lässt immersive Welten entstehen, die abstrakte Ingenieurmodelle, numerische Simulationen oder räumlich verhafteten Bauwerkskontext erscheinen lassen. Dabei wird im Projekt Immersive Bauwelten VR, AR als auch MR Technik verwendet, um den virtuellen Raum noch eindrücklicher mit der Realität zu verblenden. Eine freie Zugänglichkeit der Modelle und der aufbereiteten digitalen Lernräume erlauben unterschiedliche Lehrkonzepte, eine Nutzung auch an anderen Hochschulen und ein von Ort und Zeit unabhängiges asynchrones, selbstbestimmtes Lehren und Lernen.
Projekt anzeigen
Wirkungsorientierte Projektumsetzung
Das Konzept zur wirkungsorientierten Projektumsetzung beschreibt, wie Projekte so geplant, umgesetzt und ausgewertet werden, dass ihre tatsächlichen Wirkungen messbar sind. Es stellt die Schritte der Wirkungsorientierung, Wirkungsplanung, Evaluation und Monitoring sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Projektwirkung vor. Da im Projektalltag Ziele oft nicht messbar formuliert werden, sodass nicht klar wird, mit welchen Maßnahmen welche Wirkungen erzielt werden sollen, bietet dieses Konzept eine erste Orientierung für Projektleitungen und QM-/Evaluationsverantwortliche.
Maßnahme anzeigen
Bildungsziele und Kompetenzverständnis im MarSkill
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen