
Neu gedacht! Puzzle-Lehre in der Restaurierung
Die Technische Hochschule Köln bietet den Studiengang Konservierung und Restaurierung von Schriftgut, Grafik, Fotografie und Buchmalerei als Bachelor und konsekutiv als Master an. Das Studium und die Lehre orientieren sich nur an Original- Objekten, was eine hohe Verantwortung, Aufmerksamkeit und ein enges Betreuungsverhältnis verlangt. Um der Lehre ein neues Gesicht zu geben, ziehen wir das Bild des Puzzelns heran: Stellen Sie sich ein Puzzle bestehend aus mehreren hundert Teilen vor. Manchmal fängt man ein Puzzle bei den Rändern an, manchmal fügen sich passende Teile zusammen. Eines gilt immer: nur was passt, gehört zusammen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Reihenfolge die einzelnen Puzzleteile zusammengesetzt werden. Das Puzzeln repräsentiert den Prozess des Studierens als ein frei wählbares Sammeln von Lehreinheiten, die den Neigungen und intrinsischen Kompetenzen der Studierenden entspricht. Im Zuge des BA-Studiums können sich Studierende ein individualisiertes Lehrportfolio zusammenstellen. Die Vermittlung anhand der Puzzle-Lehreinheiten entlastet die Dozierenden, bietet größtmögliche Wahlmöglichkeit für die Studierenden und steigert damit die Motivation und die Freude am Lernen und Studieren. Das Projektvorhaben besteht darin, die einzelnen Puzzle-Lehreinheiten zu produzieren, dabei wird es sich im Lehrvideos und bebilderte Anleitungen handeln, die Abläufe von Restaurierungsmethoden darstellen werden.
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Implizite Vorurteile in der Medizin
Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass implizite Vorurteile gegenüber Patient*innen, u.a. in Form von Stereotype und (geschlechtsbezogener) Diskriminierungen, die Qualität der medizinischen Behandlung negativ beeinflussen können bis hin zu fehlerhaften Diagnosen oder mangelhaften Therapien. Ärzt*innen sehen sich ebenfalls Diskriminierungen von Patient*innen und Kolleg*innen ausgesetzt, die die Arbeitszufriedenheit negativ beeinflussen können. Trotz der Bedeutsamkeit dieser Faktoren wird der Umgang mit impliziten Vorurteilen und Diskriminierung in der medizinischen Lehre bisher kaum thematisiert. Ziel dieses Projektes ist es daher, den Studierenden im Rahmen eines longitudinalen Curriculums im klinischen Abschnitt eigene implizite Vorurteile bewusst zu machen und Verhaltensweisen zu fördern, um auf diskriminierendes Verhalten von Kolleg*innen und Patient*innen adäquat reagieren zu können. Dabei werden zwei didaktische Ansätze verfolgt: (1) Patient*innenfälle, die die Grundlage diverser Lehrformate mit Simulationspersonen bilden und u.a. als Videofälle vorliegen, sollen hinsichtlich der Sichtbarmachung gesellschaftlich vorhandener Diversität überarbeitet bzw. neu entwickelt werden; (2) basierend auf dem psychologischen Nudging-Konzept sollen kleinere, aber wiederkehrende Stimuli in die Simulationen integriert werden, um implizite Vorurteile wiederholt sichtbar zu machen und Formen und Ursachen zu thematisieren. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll fortlaufend evaluiert werden.
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Auswertung von Studienverlaufsdaten
Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Wahl von Modulreihenfolgen einen Erklärungsgehalt auf den Studienerfolg haben wurden Studienverläufe von Absolventinnen und Absolventen analysiert. Würden sich aus der Reihenfolge bei der Wahl von Modulen signifikante Erkenntnisse ermitteln lassen, dann könnten diese in einem digitalen Studienassistenten berücksichtigt werden. Konkret wurden mittels ökonometrischer Instrumente beispielsweise analysiert ob es erfolgreicher für eine Abschlussnote oder die Studiendauer ist früh im Studium spezifische Kernfächer (als notwendige Grundlage) oder Wahlmodule (als Motivation) zu belegen?“, „Ziel ist es, durch Aufdeckung erfolgreicher Strategien, Studierenden Vorschläge zur effizienten und effektiven Studienplanung an die Hand zu geben, um den erfolgreichen Studienverlauf zu unterstützen. Als weiteres Ziel sollen die Daten auch zur Optimierung der des Studiums von organisationaler Seite aus genutzt werden, um das Design des Studiengangs zu überdenken und
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Einfach Gruppen bilden – Das Matching-Plugin in Stud.IP
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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