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Digitalisierung, Vernetzung und Vermittlung in der Lehre der internationalen Orgelkunst

Ausgang: Die Orgel ist das komplexeste und am wenigsten normierte Musikinstrument. Die Orgellehre an der HfM Würzburg (HfM W) findet u.a. an der innovativsten Hochschulorgel Deutschlands in Präsenzform statt; historische Orgeln werden durch Exkursionen vermittelt. Problem: Exkursionen und Präsenzunterricht waren bislang üblich, um die Komplexität historischer und zeitgenössischer Orgeln abzubilden. Pandemiebedingt wurde der Mangel an digitalem Lehrangebot überdeutlich sowie das Paradoxon, dass dieser Mangel weltweit besteht. Innovationsidee: Aufbau einer digitalen Lehrbibliothek (DLB) zur historischen, zeitgenössischen und innovativen Orgel per Video sowie ein digitales Fachliteraturverzeichnis. Dennoch ist das physische Erleben einer Orgel erforderlich. Daher: Verknüpfung von Lehrvideos mit Präsenzformen. Vorbild: Inverted Classroom. Wirkungen: Die DLB ist als neuer Lehrkontext weltweit verfügbar (z.B. OER/OA) und generiert zusätzliche komplexe Handlungskompetenzen und einen deutlich stringenteren und individuelleren Lehrverlauf. Maßnahmen: 84 Lehrvideos werden neu produziert, in weltweiten Netzwerken kommuniziert, mit Präsenzlehre verknüpft und in der HfM W implementiert. Neue Prüfungsformate werden entwickelt.

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Künstlerische Praxen zeigen, dass körperlich-sensorische Interaktionen für multisensorische Reflexivität entscheidend sind. Kunsthochschulen verfügen über eine umfassende Expertise in der Vermittlung solcher Prozesse und können durch experimentelle Erprobungen in digitalen Räumen die Lehrkommunikation verbessern. Die „Virtual Community of Practice“ (vCoP) der Universität der Künste Berlin und der Folkwang Universität der Künste kollaboriert in „Peripatetic Spaces“, die sich in einem gemeinsamen „Extended Educational Environment“ (EEE) verbinden, räumlich schwebend, weder rein virtuell noch rein physisch, zeitlich unbegrenzt. Dies ermöglicht komplexe Formen des Zusammenarbeitens. In hybriden, KI-gestützten und immersiven Umgebungen wird untersucht, wie künstlerische Prozesse digital so gestaltet werden, dass innovatives und empathisches Denken sowie reflexives Handeln gefördert werden. Der Ansatz verbessert die Lehr- und Lernlandschaft, die Lehrkommunikation und entwickelt digitale Tools weiter. Die Wirkungen betreffen auch komplexe Fragestellungen außerhalb der Lehre und bieten Transferpotenzial: Neue digitale Kommunikations- und Innovationsmethoden bereichern Kulturen der empathischen Begegnung; Arbeitsweisen in der Hochschullehre wissenschaftlicher und künstlerischer Fächer sowie in nicht-künstlerischen Berufen können nachhaltig innoviert werden.

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