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Projekt “Fach.Deutsch.Digital für Studium und Beruf“

Profis D fördert exzellentes Lehren und Lernen an der Hochschule durch die kooperative Entwicklung einer handlungs- und bedarfsorientierten Deutschausbildung für internationale Studierende. Es entstehen – zunächst exemplarisch an der BTU Cottbus-Senftenberg – Lehr- und Lernkonzepte sowie Lernmaterialien für den flexiblen Einsatz in der digital-gestützten Sprachvermittlung. Diese werden im Kontext des regionalen Strukturwandels und hinsichtlich der Übertragbarkeit auf weitere Hochschulen erprobt. Neben sprachlicher Handlungskompetenz in Studienalltag, Fach und Beruf erwerben Studierende Sprachlern- und Studierstrategien, Schlüsselkompetenzen und digitale Grundfertigkeiten. Lehrende werden methodisch qualifiziert. Ein Webportal vernetzt Sprach- und Fachlehrende, schafft Synergien für die konsequente Ausrichtung am Bedarf und legt den Grundstein für nachhaltige Zusammenarbeit in der Begleitung individueller Lernprozesse. Alle Agierenden entscheiden selbst über die Datenweitergabe. Die Bereitstellung der Projektergebnisse für Hochschulen weltweit gewährleistet g.a.s.t. auch über die Projektlaufzeit hinaus. Das Projekt trägt so zur Senkung der Studienabbruchquoten internationaler Studierender sowie zur Fachkräftesicherung bei.

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g.a.s.t. e.V./TestDaF-InstitutProfis D fördert exzellentes Lehren und Lernen an der Hochschule durch die kooperative Entwicklung einer handlungs- und bedarfsorientierten Deutschausbildung für internationale Studierende. Es entstehen – zunächst exemplarisch an der BTU Cottbus-Senftenberg – Lehr- und Lernkonzepte sowie Lernmaterialien für den flexiblen Einsatz in der digital-gestützten Sprachvermittlung. Diese werden im Kontext des regionalen Strukturwandels und hinsichtlich der Übertragbarkeit auf weitere Hochschulen erprobt. Neben sprachlicher Handlungskompetenz in Studienalltag, Fach und Beruf erwerben Studierende Sprachlern- und Studierstrategien, Schlüsselkompetenzen und digitale Grundfertigkeiten. Lehrende werden methodisch qualifiziert. Ein Webportal vernetzt Sprach- und Fachlehrende, schafft Synergien für die konsequente Ausrichtung am Bedarf und legt den Grundstein für nachhaltige Zusammenarbeit in der Begleitung individueller Lernprozesse. Alle Agierenden entscheiden selbst über die Datenweitergabe. Die Bereitstellung der Projektergebnisse für Hochschulen weltweit gewährleistet g.a.s.t. auch über die Projektlaufzeit hinaus. Das Projekt trägt so zur Senkung der Studienabbruchquoten internationaler Studierender sowie zur Fachkräftesicherung bei.Projekt anzeigen

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Noch um 1900 starb jedes dritte Kind vor dem 5. Lebensjahr an einer Infektion; aktuell undenkbar durch effektive Antibiotika. Jedoch werden viele Mikroorganismen zunehmend resistent, eine der "größten Gefahren für die globale Gesundheit" (WHO, 2019). Hauptgrund dafür ist die fehlerhafte Anwendung der Antibiotika. Eine effektiven Antibiose beruht auf Wissen aus Infektiologie, Mikrobiologie, Pharmakologie und Hygiene. Deren Lehre ist aber aktuell fragmentiert und ohne wesentlichen gegenseitigen Bezug, was zu unnötigen, falsch dosierten, oder sogar unwirksamen Antibiosen führt. Eine Reihe rationaler Therapieprinzipien ("Antibiotic Stewardship") verhindert diese Fehler, jedoch sind Ausbildung und Implementierung teuer und nicht skalierbar. Mit dem Projekt "ansteckend verspielt" entsteht nun die Möglichkeit, dieses Wissen viel mehr Menschen beizubringen. In einem Hybridansatz aus Onlinekurs und individuell durchführbaren Praktika erarbeiten sich die Teilnehmenden die Therapieprinzipien des Antibiotic Stewardship selbst. Zentraler Bestandteil ist eine eigens entwickelte Lernplattform, in der moderne Erkenntnisse der Wissensretention ("mnemonic media") verbunden werden mit Maßnahmen, die kontinuierliches Lernen über Monate motivieren ("gamification"). Nach Kursabschluss sind die Teilnehmenden in der Lage, selbstständig Infektionen erfolgreich zu behandeln. Nicht nur werden dadurch Patienten besser behandelt; der Entwicklung und Verbreitung von Resistenz wird entgegen gewirkt.

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Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

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