
Projekt Fach.Deutsch.Digital für Studium und Beruf
Profis D fördert exzellentes Lehren und Lernen an der Hochschule durch die kooperative Entwicklung einer handlungs- und bedarfsorientierten Deutschausbildung für internationale Studierende. Es entstehen zunächst exemplarisch an der BTU Cottbus-Senftenberg Lehr- und Lernkonzepte sowie Lernmaterialien für den flexiblen Einsatz in der digital-gestützten Sprachvermittlung. Diese werden im Kontext des regionalen Strukturwandels und hinsichtlich der Übertragbarkeit auf weitere Hochschulen erprobt. Neben sprachlicher Handlungskompetenz in Studienalltag, Fach und Beruf erwerben Studierende Sprachlern- und Studierstrategien, Schlüsselkompetenzen und digitale Grundfertigkeiten. Lehrende werden methodisch qualifiziert. Ein Webportal vernetzt Sprach- und Fachlehrende, schafft Synergien für die konsequente Ausrichtung am Bedarf und legt den Grundstein für nachhaltige Zusammenarbeit in der Begleitung individueller Lernprozesse. Alle Agierenden entscheiden selbst über die Datenweitergabe. Die Bereitstellung der Projektergebnisse für Hochschulen weltweit gewährleistet g.a.s.t. auch über die Projektlaufzeit hinaus. Das Projekt trägt so zur Senkung der Studienabbruchquoten internationaler Studierender sowie zur Fachkräftesicherung bei.
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Sokratisch-personzentrierte Dialoge in Mathematik
Die Lehrinnovation will sokratisch-personzentrierte Gespräche als neues Gesprächsformat in den Übungsbetrieb der mathematischen Anfängervorlesungen an der Uni Lübeck (ca. 400 HörerInnen unterschiedlichster Studiengänge im MINT-Bereich, davon ca. 30 im Mathe-Studiengang) integrieren.Im Rahmen dieser Gespräche sollen Studierende durch freie Diskussion und gemeinsames Überlegen an der Lösung mathematischer Probleme im unmittelbaren Kontext der Vorlesung arbeiten. Die Gesprächsleitung, und darin besteht die didaktische Pointe dieses Ansatzes, agiert sokratisch (Nelson, Heckmann, Wagenschein), indem sie konsequent bei gleichzeitiger fachinhaltlicher Zurückhaltung das gegenseitige, umfassende (fachsprachliche) Verstehen aller Teilnehmenden fokussiert, personzentriert, indem Methoden und Haltungen der personzentrierten Beratungspsychologie nach Rogers und Gendlin den kommunikativen Rahmen und die Haltung der Gesprächsleitung bilden. Erste Erfahrungen und das studentische Feedback aus Gruppen unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung der Studiengänge zeigen, dass dieses Gesprächsformat ein tieferes Verstehen unterstützt und wichtige psychologische und logische Aspekte mathematischer Denkprozesse erfahrbar macht.Die große Herausforderung des Projekts besteht darin, dieses für Kleingruppen (6 8 TN) selbstverständlich gut funktionierende Gesprächsformat, auf die Gesamtveranstaltung mit den notwendigerweise viel größeren Gruppen (ca. 25 TN) zu übertragen.
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Just-in-Time-Teaching JiTT & Peer Instruction PI
Peer Instruction (PI) ist eine studierendenzentrierte, aktivierende Lehrmethode, die den Erwerb von Konzeptverständnissen fördert und gleichzeitig ein formatives Assessment darstellt. Studierende erklären sich gegenseitig konzeptionelle Zusammenhänge und lernen dabei auch die fachliche Diskussion. Für einen sinnvollen Einsatz der Methode muss zum einen auf Vorwissen aufgebaut werden können, zum anderen muss die erforderliche Zeit im Unterricht zur Verfügung stehen. Beides wird durch Just-in-Time-Teaching (JiTT) erreicht. Dabei handelt es sich um eine studentische Unterrichtsvorbereitung, die eine Passung des Lernprozesses auf das individuelle Vorwissen ermöglicht. Ein digitales Quiz wird als formatives Assessment vor der Lehrveranstaltung durchgeführt. Dies dient zum einen der Selbsteinschätzung der Studierenden, zum anderen erhalten die Lehrenden vor dem Unterricht einen Einblick in die studentischen Schwierigkeiten und können so „just in time“ ihren Unterricht anpassen.
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DiKuLe: Planning and decision-making guide for portfolios
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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