
Virtual Mobility for all
Im Zentrum des Projekts Virtual Mobility for All (ViMoAll) steht die Pilotierung virtueller Mobilität an der H-BRS. Die simplistische Sichtweise, virtuelle Mobilität sei lediglich die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen im Ausland, übersieht die Chancen, die in einem strukturell verankerten und umfassend gestalteten Ansatz liegen. Diese gehen mit Herausforderungen einher, die im Projekt beispielhaft einer Lösung zugeführt werden sollen. Das Projekt unterstützt Lehrende bei der Konzeption und Durchführung digitaler kollaborativer Lehrveranstaltungen, dokumentiert die Lessons learned und macht sie sowohl in den zuständigen Zentren der H-BRS für Didaktik, E-Learning, IT und International Office als auch auf der NRW-weiten Plattform ORCA.NRW zugänglich. Auf Basis erster Umsetzungserfahrungen umfassen ausgewählte Pilotvorhaben im Akademischen Jahr 2022/23 zahlreiche Fachbereiche, Disziplinen und Lehrmethoden. Inhaltliche Klammer aller Pilotvorhaben ist es, den Studierenden durch das Angebot der virtuellen Mobilität neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit und Diversität zu eröffnen.
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Postdigital Interpretation
Obwohl wir uns im postdigitalen Zeitalter befinden, in dem Digitalität unseren Alltag durchdrungen hat, sind für viele Musiker*innen im Bereich klassischer Konzerte cross-mediale Gestaltungsmittel in Kompositionen oder bei der Inszenierung von Konzerten noch ungewohnt, während aktuelle Komponist*innen bereits ganz selbstverständlich digitale Medien einsetzen. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Proben und Konzerten kommen dadurch problematische Situationen auf, die durch sensible Vermittlung im Proben-Verlauf vermieden werden können. Künstlerische, proben- und aufführungsspezifische Herausforderungen im Umgang mit musikalischer Transdigitalität und Immersive Audio sollen im Projekt PODI für die Lehre analysiert und erörtert werden. Darauf basierend soll über den Zeitraum von 4 Semestern ein Leitfaden erarbeitet und dokumentiert werden, der Studierende und Lehrende, aber auch kulturelle Institutionen auf eine optimale Probenarbeit in diesem Kontext vorbereitet. Dadurch trägt PODI wesentlich und nachhaltig zur Professionalisierung Studierender aus den angesprochenen Bereichen bei. Über begleitende Vorträge von und Interviews mit spezialisierten Musiker*innen, Komponist*innen und Techniker*innen sowie über die Beobachtung aller Segmente der Vorbereitung von Konzert-Events mit verschiedenen cross-medialen Schwerpunkten werden die notwendigen Inhalte gewonnen und medial aufbereitet für die weitere Nutzung nach dem Abschluss des Projekts.
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Laterale Führung in der Projektkoordination
Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.
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Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Spannungen innerhalb von Hochschulver-bünden – eine Reflexion aus Perspektive der Verbundkoordination am Beispiel des Verbundprojektes Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen :: Competen-cies Connected (D2C2)
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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