
Emulated Learn-Ecosystem for VirtuReal Teaching
Im Projekt ELEVATE entsteht ein interdisziplinäres virtuell-reales Lehr-Lern-Ökosystem für sicheres Arbeiten mit Hochvoltbatteriesystemen (HV-BS), unerlässlich für die Mobilitäts- und Energiewende.In der praxisorientierten Lehre besteht das Problem, dass HV-BS lebensgefährliche Spannungen aufweisen und bei falscher Handhabung zu Unfällen, Bränden oder Explosionen führen können. Dies stellt die HAW vor die Herausforderung, praxisnahe und realistische selbstgesteuerte Lern-Experimente von Studierenden mit HV-BS durchzuführen.Das didaktische Konzept des Projekts beruht auf handlungsorientierten Ansätzen, die den Studierenden ermöglichen, aktiv an dem emulierten HV-BS zu lernen, ohne dabei Gefahren ausgesetzt zu sein. Der Austausch zwischen Studierendengruppen verschiedener Ingenieur-Fachrichtungen fördert die Zusammenarbeit. Das zentrale und allen Studierenden bekannte HV-BS ermöglicht ein schnelles Eintauchen in fachfremde Einsatzorte wie Produktionsstätten, Privathäuser, Elektrolyseanlagen und Fahrzeuge.ELEVATE schafft ein einzigartiges Lern-Ökosystem zur Entwicklung praxisnahen Wissens und interdisziplinärer Kompetenzen für Studierende der Elektrotechnik (Prof. Kaufmann), Elektromobilität (Prof. Reick), des Maschinenbaus (Prof. Breckle) sowie der Energie- und Umwelttechnik (Prof. Ziegler). Das Projekt fördert den Austausch mit weiteren Bildungseinrichtungen und der Industrie und entwickelt somit eine Strahlkraft, welche dem Mangel an Nachwuchsingenieuren entgegenwirkt.
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forschen x gestalten
Qualitative Forschung und Gestaltung bieten Potenziale für den Erwerb zentraler Zukunftskompetenzen wie Fähigkeiten der Perspektivübernahme, des Problemlösens sowie der anlass- und zielgruppenbezogenen Kommunikation. Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet bereits Angebote zur Aneignung qualitativer Forschung sowie zu Grundlagen und Praxis der Gestaltung. Bisher sind diese jedoch nicht miteinander verschränkt. Eine Verschränkung beider Perspektiven ermöglicht einerseits soziale Wirklichkeiten bzw. Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beforschen und andererseits Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung auszuloten. Ziel des Projekts forschen x gestalten ist daher die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung eines projektorientierten und interdisziplinären Lehrkonzepts, in dem Studierende mithilfe qualitativer Forschung und Gestaltung gesellschaftlich relevante Probleme identifizieren, Prototypen zur Adressierung dieser Probleme entwickeln und diese zielgruppenspezifisch präsentieren. Zur verbesserten Studierbarkeit ist das Lehrkonzept Vom Problem zum Prototyp: forschend verstehen, gestalterisch verändern in drei Mikromodule gegliedert, die zusammenhängend oder einzeln belegt werden können. Durch die Stärkung gestalterischen und forschenden Denkens und Handelns leistet das Projekt einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Kompetenzprofil der Studierenden. Zudem trägt es zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Lehre an der Hochschule Magdeburg-Stendal bei.
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Projektmanagement eines 7-köpfigen Teams
Festlegen administrativer und logistischer Strukturen zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Article "Lean Management in a Student Engineering Laboratory: First Results"
Lozovenko, O., Fleig, C. Lean Management in a Student Engineering Laboratory: First Results. Conference Proceedings: New Perspectives in Science Education 2026, pp. 306–311. Pixel, Florence (2026).
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