
Entwicklung, Umsetzung und Integration hybrider Lehr-/Lern-Szenarien
In der Corona-Pandemie sind Studierende mit der Umstellung auf digitale Lehrformate überwiegend zufrieden. Sie berichten aber auch über mangelnde Motivation und Probleme bei der Selbststeuerung von Lernaktivitäten, die sie mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten mit Mitstudierenden und Lehrenden begründen. Das Vorhaben greift diesen Befund auf und widmet sich der didaktisch begründeten Verzahnung von Präsenzlehre und digitaler Lehre in hybriden Formaten. Herausragende Merkmale des Vorhabens: Fokus auf adaptive digitale Lernmöglichkeiten in fachlichen Kernbereichen. Hochschuldidaktisch fundierte Konzeption und Realisierung der hybriden Formate. Integration der Formate in die vorhandenen Curricula. Es werden drei Best-Practice-Projekte und zwei Querschnittsprojekte durchgeführt: Die Best-Practices unterstützen in unterschiedlichen Fächern die Vermittlung grundlegenden Fachwissens und damit die Voraussetzungen weiteres fachliches Lernen. Das erste Querschnittsprojekt baut für alle Lehramtsstudierenden einen virtuellen Ort der professionsbezogenen Identifikation und Kommunikation auf; das zweite entwickelt und implementiert ein universitätsweites Weiterbildungsprogramm zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für Lehrende.
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BücherBrücken: Studierende übersetzen Wissenschaft
Im Projekt BücherBrücken: Studierende übersetzen Wissenschaft entwickeln Grundschul-Lehramtsstudierende in einem kreativen Seminarformat ein gemeinsames Kinderbuch: Sie erschließen wissenschaftliche Fachtexte zur schulischen Demokratiebildung und übertragen zentrale Erkenntnisse in kindgerechte Erzählformen wie Bilderbücher oder Comics.Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass es für viele Lehramtsstudierende herausfordernd ist, wissenschaftliche Fachtexte zu erschließen und deren Inhalte für die schulische Praxis nutzbar zu machen. Das Projekt setzt hier an: Durch die kreative Bearbeitung wissenschaftlicher Texte sollen gezielt die Text- und Transferkompetenz der Studierenden gefördert werden.Die Studierenden werden bei der Umsetzung ihrer Kapitel von erfahrenen Illustrator:innen unterstützt. Ihre Texte und Illustrationen erproben sie eigenständig in Workshops mit Kindern, um Rückmeldungen zur Verständlichkeit und zur Passung der Inhalte zu erhalten. Die Wirkung des Projekts wird durch Pre-/Postbefragungen und Beobachtungen erfasst, wodurch Veränderungen im Wissenschaftsverständnis und im Transferdenken der Studierenden sichtbar wird.Die Ergebnisse das entstandene Kinderbuch sowie Begleitmaterialien werden veröffentlicht und stehen als OER für die Hochschuldidaktik und schulische Praxis zur Verfügung. Das Lehrkonzept ist auf weitere Themenfelder und Schulformen übertragbar.
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Nutzer:innenzentrierte Perspektive einnehmen
Um hochkomplexe Inhalte besser zugänglich zu machen, haben wir gezielt eine nutzer:innenzentrierte Perspektive eingenommen. Dafür haben wir typische Verständnishürden und potentielle Fehlerquellen von Nutzer:innen ohne Vorerfahrung in diesem Bereich identifiziert und in die Überarbeitung der Materialien einbezogen. Diese Maßnahme wurde im Rahmen der Überarbeitung eines frei-zugänglichen Online-Tutorials zur Erstellung von Open Educational Resources (OER) für die Hochschullehre umgesetzt.
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Embracing my superpowers: Mithilfe der Superheld:innen-Metapher Sprachlernstrategien reflektieren, erweitern und nachhaltig festigen
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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