
Literaturgeschichte(n) erarbeiten - Gemeinsam im Digitalen
Ziel des Projektes ist es, für vier literaturgeschichtliche Zeiträume (1100-1600, 1600- 1800, 1800-1900, 1900-2000) je eine Lerneinheit im Umfang eines Seminars zu konzipieren und in eine digitale Lernumgebung zu transformieren, in der Studierende gemeinschaftlich arbeiten. Für diese Segmentierungen lassen sich signifikante Veränderungen in der Literatur erkennen und beschreiben. Erreicht werden soll keine enzyklopädische Übersicht über die deutschsprachige Literaturgeschichte, vielmehr sollen Studierende am Material handlungsorientiert die Erfahrung literaturhistoriographischen Arbeitens machen und sich substantielle Kenntnisse der Literaturgeschichte, aber auch des disziplinären Arbeitens gemeinsam aneignen. Wir reagieren damit auf die beschriebenen zentralen Herausforderungen in unseren Studiengängen und adressieren den gestiegenen Bedarf an der Ausbildung von Selbststeuerungskompetenzen. Denn unsere digitalen Vermittlungsmethoden bieten anleitende Orientierung und fordern studierendenzentriertes Lernen ein. Wir bauen mit dem Projekt auf Erfahrungen auf, die wir aus den Ergebnissen der Evaluation eines zuvor durchgeführten Pilotprojekts um. Alle Kurse werden als OER angeboten. Dafür entwickeln wir eine interaktive und kollaborative Lernumgebung im LMS Moodle.
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Mathematik vernetzen: Unterstützung von Studierenden in der bewussten Wahrnehmung von Bezügen zwischen Schul- und Hochschulmathematik
Mathematik vernetzen: Unterstützung von Studierenden in der bewussten Wahrnehmung von Bezügen zwischen Schul- und Hochschulmathematik ist das Ziel des gleichnamigen Projekts, das an der Universität Vechta von Martina Döhrmann, Meike Grüßing, Antonia Hintze und Björn Schwarz im Rahmen von Freiraum 2022 durchgeführt wird. Das Projekt nimmt das Phänomen in den Blick, dass Lehramtsstudierende häufig den Übergang von der Schulmathematik in die Hochschulmathematik und zurück jeweils als Bruch empfinden und es ihnen dadurch schwerfällt, auf ihr im Studium erworbenes fachwissenschaftliches Wissen zurückzugreifen sowie theoretische Bezüge bei der Planung und Reflexion von Unterricht herzustellen. Modulübergreifend wird der Lernprozess von Studierenden in den Blick genommen und ein Unterstützungskonzept entwickelt und erprobt. Das Konzept umfasst Reflexionsanlässe, durch die Studierende in Übungsveranstaltungen der bestehenden Module angeregt werden, Bezüge zu erkennen. Durch ein studienbegleitendes Instrument werden diese Bezüge aufgegriffen und die Studierenden unterstützt, eigene Lernpfade sowie Vernetzungen wahrzunehmen und zu dokumentieren. Methodisch werden dabei Mind-Maps, Lernlandkarten sowie Portfolios eingesetzt. Die Wirksamkeit der Reflexionsanlässe wird in einzelnen Modulen während der Projektlaufzeit begleitend evaluiert.
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Konzept
Es wurde ein Konzept gesucht, mit dem "Critical & Creative Thinking (CCT) Skills" Studierenden im 5. Semester Bachelor (BWL-Managementstudiengänge) effektiv vermittelt werden können. Folgende Merkmale beschreiben das letztlich in zwei Semestern mit kleinen Studierendengruppen (ca. 10-12 Personen) eingesetzte Konzept: - Definition der konkreten CCT-Inhalte und benötigter Materialien - Lehr-Grundmodell (Kombination aus "Inverted Classroom" und Seminar) - Definition fachlicher Rahmenszenarien, innerhalb derer die CCT-Skills angewendet werden - Konkrete Aktivitäten in den Lehrveranstaltungen - Definition und Organisation von ergänzenden "Specials" wie thematisch passenden Seminaren mit externen Expertinnen/Experten und Exkursionen - Zeitliche Abfolge / logischer Aufbau aller Aktivitäten - Charakter Leistungsnachweis und Form der Erbringung (sukzessive Projektarbeit) - Erhebung von Studierenden-Feedback - Rückkopplung mit Fachbereichsverantwortlichen.
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