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Basisstudium Gesundheitswissenschaften: digital – individuell – interprofessionell

An der HS Gesundheit werden in differenzierten und innovativen Studiengängen Grundlagen für die Kompetenzausbildung in Berufen gelegt, die zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung beitragen und den zukünftigen Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht werden. Studierende sollen mit ihren individuellen Voraussetzungen durch ihr Studium zur professionellen Gestaltung und Bewältigung von komplexen Versorgungsanforderungen in transdisziplinären, zunehmend digitalisierten Arbeitskontexten befähigt werden. Ziel des Projektvorhabens ist daher ein am individuellen Lernprozess orientiertes und motivierendes Grundlagenstudium, das Flexibilität und Durchlässigkeit ermöglicht und durch die Etablierung eines studiengangübergreifenden, gesundheitswissenschaftlichen Basisstudiums im Blended Learning-Format erreicht werden soll. Dazu werden in fünf Themenbereichen Module weiterentwickelt, deren didaktische Konzeption konsequent am Kompetenzerwerb ausgerichtet ist und damit den Anforderungen vertiefender fachspezifischer Studieninhalte und der künftigen Arbeitskontexte gerecht wird. Das curricular verankerte Basisstudium soll somit die Grundlage für ein Kompetenzprofil schaffen, durch das sich die Absolvent*innen der Hochschule auszeichnen.

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Die Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen erfordert Future Skills: dazu gehören neben digitalen Schlüsselkompetenzen transformative Kompetenzen wie Urteilsfähigkeit, Innovationskompetenz sowie Dialog- und Konfliktfähigkeit mit der Überwindung disziplinärer und funktionaler Grenzen. Diesen Anforderungen wird Hochschullehre häufig (noch) nicht gerecht. Studierende aus geisteswissenschaftlichen Disziplinen haben selten die Möglichkeit, allgemeinverständliche Einblicke in die Technik zu erhalten, obwohl digitale Technologien und Robotik in viele Bereiche abseits industrieller Anwendungen Einzug halten. Beispielsweise rückt selbst in der der Pflege der Einsatz von sozialen oder Assistenzrobotern in greifbare Nähe. Robo4Ever geht neue Wege: Das interdisziplinäre Lehr-Lern-Format ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines Grundverständnisses für den Einsatz moderner Technik und die Einschätzung ihrer Potenziale und gleichzeitig die kritische Reflexion des interdisziplinären Prozesses sowie des Ergebnisses. Studierende beschreiben und analysieren in interdisziplinären Teams im Sinne des forschenden Lernens eine selbst gewählte innovative Einsatzmöglichkeit für autonome mobile Assistenzroboter und demonstrieren diese modellhaft anhand eines vereinfachten Einsatzszenarios praktisch. Dies wird durch die Bereitstellung von grafisch verknüpfbaren Basisfunktionen ermöglicht, welche die Realisierung von Handlungsabläufen ohne Programmierkenntnisse erlauben.

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